+ London: Britische Regierung gerät wegen Datenvernichtung unter Druck
+ Kairo: Mubarak ist aus dem Gefängnis freigelassen worden
+ Fort Maede: 35 Jahre Haft für Wikileaks-Informant Mannings
+ Weitere Meldungen des Tages
London - mikeXmedia -
In der Affäre um die Vernichtung geheimer Unterlagen von Edward Snowden gerät die britische Regierung unter Druck. Inzwischen haben sich die USA und die Bundesregierung vom Vorgehen der britischen Regierung distanziert. Bei der größten Zeitung des Landes waren Behördenmitarbeiter erschienen, die die Vernichtung von Datenträgern verlangt hatten. Auf den Festplatten waren Dokumente des Spionage-Informanten Snowden gespeichert. Auch Premierminister Cameron soll persönlich in die Aktion eingebunden gewesen sein. Die britischen Behörden wollten durch die Vernichtung offenbar weitere Enthüllungen - auch über die Machenschaften ihres eigenen Geheimdienstes - verhindern.
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Kairo - mikeXmedia -
Das Strafgericht in Kairo hat Husni Mubarak erlaubt sich während der Dauer des gegen ihn laufenden Prozesses zuhause aufzuhalten. Damit kommt der frühere ägyptische Präsident aus dem Gefängnis frei. Gegen die Haftverschonung kann die Staatsanwaltschaft noch Einspruch einlegen. In dem Fall müsste Mubarak dann erneut hinter Gitter. Gegen ihn wird wegen des Todes von mehr als 800 Demonstranten bei Massenprotesten während des Arabischen Frühlings im Jahr 2011 ermittelt.
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Fort Meade - mikeXmedia -
Bradley Manning muss für 35 Jahre hinter Gitter. Ein US-Militärgericht befand den Wikileaks-Informanten wegen Geheimnisverrats, Spionage, Computerbetrugs und Diebstahls für schuldig. Außerdem wurde er unehrenhaft aus der Armee entlassen. Manning hatte Hunderttausende vertrauliche Dokumente der US-Regierung an Wikileaks übergeben. Darunter auch Videos die Angriffe von US-Militäreinheiten auf Zivilisten zeigten. Ob Mannings die 35 Jahre absitzen wird, ist unklar. Eine vorzeitige Entlassung wäre theoretisch rechtlich möglich.