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UKW- und Webradionachrichten. 01.01.2026 - 12 Uhr

26. 01. 01

+ Berlin: Herzlich Willkommen 2026
+ Berlin: Höherer CO2-Preis verteuert Heizen und Tanken zum Jahreswechsel
+ Berlin: Kritik an Migrationspolitik und Forderung nach stärkerer Begrenzung
+ Berlin: Lebensmittelpreise steigen langsamer, Butter deutlich günstiger
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Mit dem Jahreswechsel steigen die Kosten fürs Heizen und Tanken durch den höheren CO2-Preis. Er bewegt sich künftig in einem Korridor von rund 55 bis 65 Euro je Tonne und soll fossile Energieträger unattraktiver machen. Für Verbraucher zeigt sich das vor allem an der Zapfsäule und in der Heizkostenabrechnung. Parallel sinkt zwar die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants von 19 auf 7 Prozent, günstiger wird Essengehen aber nicht automatisch. Gründe sind gestiegene Kosten für Lebensmittel, Energie und Personal. Zusätzlich steigt der Mindestlohn von rund 13 auf knapp 14 Euro, was besonders personalintensive Betriebe belastet.

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Berlin - mikeXmedia -
Die deutsche Migrationspolitik steht zunehmend in der Kritik. Der Vorwurf lautet, dass das Ziel, Fachkräfte zu gewinnen, bislang verfehlt werde. Statt qualifizierter Zuwanderung kämen häufig Menschen ins Land, die zunächst umfangreiche Unterstützung benötigten, was wirtschaftliche Erwartungen enttäusche. Humanitäre Aufnahme und Arbeitsmarktpolitik seien dabei über Jahre vermischt worden. sagt auch die Islamwissenschaftlerin Professorin Susanne Schröter auf welt.

Inzwischen stoße Deutschland spürbar an seine Belastungsgrenzen. Auch international habe ein Umdenken eingesetzt, viele Staaten seien von offener Aufnahmebereitschaft zu deutlich strengeren Regeln übergegangen. In Deutschland wachse deshalb die Debatte darüber, wie unregulierte Migration begrenzt werden kann, bis hin zu Forderungen nach geschlossenen Grenzen.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Für Kunden von Supermärkten und Discountern deutet sich bei den Lebensmittelpreisen eine leichte Entspannung an. Zwar sind die Preise zuletzt weiter gestiegen, allerdings deutlich langsamer als zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lag die Inflation im November bei rund zwei Prozent, Lebensmittel verteuerten sich im Jahresvergleich nur um gut ein Prozent. Besonders spürbar ist die Entwicklung bei Butter: Wegen höherer Milchmengen und geringerer Nachfrage sanken die Preise deutlich.