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UKW- und Webradionachrichten. 14.01.2026 - 6 Uhr

26. 01. 14

+ Washington: Staatsanwältin relativiert Vorwürfe gegen US-Notenbankchef
+ Washington: Trump betont Diplomatie im Konflikt mit Iran – Militäroption bleibt
+ Berlin: Deutsche-Bank-Chef warnt vor jahrelanger Wachstumsschwäche
+ Berlin: Bundesregierung richtet Entwicklungshilfe neu aus

Washington - mikeXmedia -
Nach Wirbel um mögliche Ermittlungen gegen den Chef der US-Notenbank, Powell, versucht die zuständige Staatsanwältin, die Lage zu beruhigen. Hintergrund sind Nachfragen ihrer Behörde zu Kosten umfangreicher Renovierungsarbeiten an einem historischen Gebäude der Notenbank. Da auf Auskunftsersuchen keine Reaktion erfolgt sei, habe man zu Vorladungen gegriffen. Der Notenbankchef sieht darin politischen Druck, weil die Zentralbank bei der Zinspolitik nicht den Forderungen des US-Präsidenten folgt.

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Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Donald Trump verfolgt im Konflikt mit dem Iran weiterhin diplomatische Wege, lässt aber einen militärischen Einsatz als Option offen. Sprecherin Karoline Leavitt betonte, dass Verhandlungen Vorrang hätten, Trump aber im Ernstfall die militärische Stärke der USA einsetzen könne. 

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Berlin - mikeXmedia -
Der Chef der Deutschen Bank, Sewing, warnt eindringlich vor einer anhaltenden wirtschaftlichen Flaute in Deutschland. Ohne umfassende Reformen drohe das Wachstumspotenzial bis zum Ende des Jahrzehnts auf null zu fallen, sagte Sewing. Er forderte deutlich mehr Reformtempo von der Politik, aber auch mehr Einsatz von Unternehmen und Beschäftigten. Deutschland stehe an einem Punkt, an dem Stillstand zum echten Risiko werde.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Bundesregierung will ihre Entwicklungszusammenarbeit deutlich straffer aufstellen und stärker auf die ärmsten Länder konzentrieren. Im Mittelpunkt sollen künftig der Kampf gegen Hunger und extreme Armut stehen. Entwicklungsministerin Radovan erklärte in Berlin, Deutschland könne angesichts knapper Mittel nicht mehr überall gleichzeitig aktiv sein und müsse seine Kräfte bündeln. Die neue Strategie setzt auf eine klarere Priorisierung, engere Partnerschaften und eine stärkere Ausrichtung an deutschen Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen. Immer wieder wird kritisiert, dass Deutschland sich für zu viel Elend in der Welt verantwortlich fühlt und Steuergelder mit vollen Händen für teils fragwürdige Unterstützung verschleudert.