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UKW- und Webradionachrichten. 20.01.2026 - 12 Uhr

26. 01. 20

+ Paris: Macron schlägt erweitertes G7-Treffen vor
+ Berlin: Warnstreiks bremsen Verkehr auf vielen Straßen
+ Berlin: Hausärzte fordern Schutz vor Impfstoff-Risiken
+ Kiew: Angriffe legen Versorgung in der Hauptstadt lahm

Paris - mikeXmedia -
Der französische Präsident Macron hat seinem US-Amtskollegen Trump ein Treffen der G7-Staaten in Paris vorgeschlagen, an dem auch Russland und Dänemark teilnehmen könnten. Grundlage sind private Textnachrichten, die Trump auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte und deren Echtheit der Élysée-Palast bestätigte. Demnach regte Macron ein Zusammenkommen nach dem Ende des Weltwirtschaftsforums in Davos an und brachte zusätzlich Vertreter der Ukraine und Syriens ins Spiel. Das Treffen soll bereits am Donnerstag in Paris stattfinden.

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Berlin - mikeXmedia -
Autofahrer müssen heute in mehreren Regionen Deutschlands mit Staus und Sperrungen rechnen. Hintergrund sind Warnstreiks bei der Autobahn GmbH des Bundes und im öffentlichen Dienst. Ein Schwerpunkt liegt in Nordrhein-Westfalen, wo nach Angaben der Gewerkschaft Verdi rund 30 Lditzentralen bestreikt werden sollen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW rechnet deshalb mit Einschränkungen auf Autobahnen sowie auf Bundes- und Landstraßen. Betroffen sind vor allem längere Tunnelanlagen, dort kann es zu zeitweisen Sperrungen für Autos und Lastwagen kommen. Verkehrsteilnehmer sollten mehr Zeit einplanen oder Ausweichrouten nutzen.

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Berlin - mikeXmedia -
Hausarztpraxen sehen sich bei der Grippeimpfung in der Zwickmühle und verlangen Entlastung bei der Beschaffung. Nach Angaben des Hausärzteverbandes müssen Impfstoffe viele Monate im Voraus bestellt werden, ohne zu wissen, wie hoch die spätere Nachfrage ausfällt. Auf kurzfristige Impfbereitschaft könnten Praxen deshalb kaum reagieren. Wer zu wenig ordert, bleibt ohne Impfstoff, wer zu viel bestellt, riskiert finanzielle Strafen durch die Krankenkassen.

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Kiew - mikeXmedia -
Nach erneuten russischen Angriffen in der Nacht ist in Kiew in vielen Stadtteilen die Strom-, Wärme- und Wasserversorgung ausgefallen. Nach Angaben von Bürgermeister Klitschko sind rund 5.600 Hochhäuser ohne Heizung, vor allem Gebäude, die bereits bei einem schweren Angriff Anfang Januar beschädigt worden waren. Die ukrainische Luftwaffe meldet den Einsatz von Raketen, Drohnen und Marschflugkörpern. Nach ersten Informationen wurde eine Frau verletzt. Zudem wurden Wohnhäuser und geparkte Autos beschädigt, mehrere Fahrzeuge brannten nach herabfallenden Drohnentrümmern aus.