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UKW- und Webradionachrichten. 31.01.2026 - 18 Uhr

26. 01. 31

+ Lissabon: Unwetter fordert Tote – Portugal warnt vor Überschwemmungen
+ Teheran: Iran kündigt scharfes Militärmanöver in der Straße von Hormus an
+ Leoben: Tatverdacht gegen Mutter nach Tod eines Kindes erhärtet
+ Berlin: Kühnert kritisiert hohe Abgeordnetenversorgung als ungerecht

Lissabon - mikeXmedia -
Nach schweren Unwettern mit mehreren Todesopfern warnen die Behörden in Portugal vor weiteren Überschwemmungen und einer schwierigen Wetterlage in den kommenden Tagen. Die Umweltbehörde rechnet ab Sonntag mit anhaltend starkem Regen, vor allem im Zentrum des Landes. Dort waren zuletzt noch rund 260.000 Haushalte ohne Strom. Auch im westlichen Mittelmeer bleibt die Wetterlage angespannt: Auf der spanischen Insel Mallorca zog ein weiterer Sturm mit Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde und kräftigem Regen durch, an den Küsten wird vor hohem Wellengang gewarnt. Zwar wird für das Wochenende kurzzeitig ruhigeres Wetter mit Sonne und Temperaturen um 15 Grad erwartet, in der neuen Woche könnten jedoch erneut Schauer folgen.

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Teheran - mikeXmedia -
Der Iran plant ein Militärmanöver in der Straße von Hormus und will dabei auch scharfe Munition einsetzen, während die USA mit deutlichen Warnungen und der Entsendung weiterer Kriegsschiffe reagieren. Nach Angaben des US-Militärs würden riskante Manöver wie Tiefflüge, Annäherungen auf Kollisionskurs oder andere „unsichere“ Aktionen nicht toleriert, da sie die Gefahr einer Eskalation erhöhten. Die Straße von Hormus gilt als eine der wichtigsten Seerouten weltweit. Washington fordert, dass das geplante Manöver weder die Freiheit der Schifffahrt noch den internationalen Handel in der Meerenge beeinträchtigt.

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Loeben - mikeXmedia -
Nach dem gewaltsamen Tod eines elf Jahre alten Jungen im österreichischen Leoben verdichten sich die Hinweise auf eine Tat aus dem familiären Umfeld. Nach Angaben der Polizei wurden in der Wohnung der Mutter mehrere Messer gefunden, die als mögliche Tatwaffen gelten. Hinweise auf eine weitere beteiligte Person gibt es bislang nicht. Das Kind erlitt schwere Stich- und Schnittverletzungen. Die Mutter wurde festgenommen, medizinisch versorgt und soll zu Ablauf und Motiv der Tat befragt werden, sobald ihr Zustand dies zulässt. Sie hatte sich selbst verletzt.

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Berlin - mikeXmedia -
Der frühere SPD-Generalsekretär Kühnert hält die Altersversorgung ehemaliger Bundestagsabgeordneter für deutlich überzogen. Für seine knapp vierjährige Zeit im Parlament werde er im Rentenalter mit bis zu 900 Euro im Monat rechnen können, was er selbst als nicht zu rechtfertigen bezeichnete. Im Vergleich dazu erhielten Angestellte nach einer ähnlichen Beschäftigungsdauer bis zu maximal 300 Euro.