+ Brüssel/Moskau: Russische Zentralbank klagt gegen EU wegen Vermögensblockade
+ Washington: Handelsminister Lutnick will im Fall Epstein vor Ausschuss aussagen
+ Nürnberg: Teilzeit erreicht neuen Höchststand
+ Detmold: Jugendherbergen reagieren auf neue Bedürfnisse nach Krisenjahren
Brüssel - mikeXmedia -
Die Russische Zentralbank geht juristisch gegen die Europäische Union vor und hat Klage beim Gericht der Europäischen Union eingereicht. Hintergrund ist der Beschluss der EU, eingefrorene russische Vermögenswerte dauerhaft nicht an Moskau zurückzuübertragen. Nach EU-Angaben geht es um mehr als 200 Milliarden Euro. Die Zentralbank wirft der EU vor, gegen eigene Rechtsgrundsätze wie den Schutz von Eigentum und die staatliche Immunität verstoßen zu haben und bemängelt zudem fehlende Einstimmigkeit bei der Entscheidung.
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Washington - mikeXmedia -
US-Handelsminister Lutnick hat angekündigt, im Zusammenhang mit dem Fall des verurteilten Sexualstraftäters Epstein vor einem Kongressausschuss auszusagen. Hintergrund sind Berichte über mehrere Treffen der beiden, darunter auch Aufenthalte auf Epsteins Privatinsel. Vertreter der Demokraten fordern wegen der Vorwürfe den Rücktritt des Ministers.
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Nürnberg - mikeXmedia -
Die Teilzeitbeschäftigung in Deutschland hat einen neuen Rekord erreicht. Nach Berechnungen des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung stieg die Zahl der Teilzeitkräfte im vergangenen Jahr um rund ein Prozent auf knapp 17 Millionen. Gleichzeitig sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um rund ein halbes Prozent auf gut 25 Millionen. Damit liegt die Teilzeitquote inzwischen bei rund 40 Prozent – so hoch wie nie zuvor in der Jahresstatistik.
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Detmold - mikeXmedia -
Das Deutsche Jugendherbergswerk stellt sich nach Pandemie und Ukraine-Krieg auf veränderte Bedürfnisse seiner Besucher ein. Nach Angaben des Deutsches Jugendherbergswerk sollen pädagogische Angebote stärker auf soziale Themen, Gefühle, Mediennutzung und Einsamkeit eingehen, da besonders Schulgruppen hier mehr Unterstützung brauchen. Bundesweit wurden im vergangenen Jahr rund neun Millionen Übernachtungen gezählt, etwa drei Prozent weniger als zuvor. Klassenfahrten blieben mit rund vier Millionen Übernachtungen stabil und machten gut 40 Prozent der Gäste aus. Familien kamen auf etwa 20 Prozent, buchten aber häufiger kürzere und preisbewusste Aufenthalte.