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UKW- und Webradionachrichten. 26.03.2026 - 6 Uhr

26. 03. 26

+ Kopenhagen: Schwierige Regierungsbildung nach Wahl in Dänemark
+ Berlin: Bessere Unterstützung für Opfer schwerer Straftaten geplant
+ Wiesbaden: Immobilienpreise steigen wieder spürbar an
+ Berlin: BKA sieht weiter großen Schwarzmarkt für Cannabis

Kopenhagen - mikeXmedia -
Nach der Parlamentswahl in Dänemark steht das Land vor komplizierten Koalitionsverhandlungen. Die Sozialdemokraten von Regierungschefin Frederiksen wurden zwar erneut stärkste Kraft, erzielten aber ihr schwächstes Ergebnis seit Jahrzehnten. Weder das bisherige Regierungsbündnis noch ein mögliches Lager mit linken Parteien erreicht eine Mehrheit im Parlament. Damit zeichnet sich eine längere Phase der Regierungsbildung ab, in der verschiedene Bündnisse ausgelotet werden müssen.

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Berlin - mikeXmedia -
Opfer schwerer Straftaten sollen künftig leichter Zugang zu kostenloser psychosozialer Unterstützung während Gerichtsverfahren erhalten. Ein entsprechender Gesetzentwurf aus dem Bundesjustizministerium sieht vor, den Anspruch auszuweiten, etwa auch auf Betroffene häuslicher Gewalt in schweren Fällen. Zudem sollen Minderjährige und Menschen mit Einschränkungen die Unterstützung automatisch erhalten, ohne Antrag stellen zu müssen. Ziel ist es, Betroffene während des Verfahrens stärker zu entlasten und zu begleiten.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland ziehen wieder an. Im vierten Quartal 2025 lagen sie rund 3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres und stiegen damit bereits zum fünften Mal in Folge im Jahresvergleich. Auch im Gesamtjahr ergibt sich ein Plus von gut 3 Prozent, nachdem die Preise zuvor zwei Jahre gesunken waren. Gegenüber dem Vorquartal fiel der Anstieg mit etwa 0,1 Prozent allerdings nur gering aus.

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Berlin - mikeXmedia -
Knapp zwei Jahre nach der Teillegalisierung von Cannabis zieht das Bundeskriminalamt eine kritische Bilanz. Behördenchef Münch betont, dass der illegale Handel weiterhin eine große Rolle spiele, da legale Anbaumöglichkeiten den Bedarf nicht decken könnten. Demnach stammt ein erheblicher Teil des Cannabis weiterhin aus dem Ausland. Das seit 2024 geltende Gesetz erlaubt Besitz, Konsum und begrenzten Eigenanbau, bringt aus Sicht der Ermittler jedoch nicht die erhoffte Eindämmung des Schwarzmarkts.