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UKW- und Webradionachrichten. 31.03.2026 - 12 Uhr

26. 03. 31

+ Brüssel: EU erweitert Marineeinsätze im Roten Meer
+ Jerusalem: Zweifel an Todesstrafe für Terroristen wachsen
+ Israel, Todesstrafe, Gesetz, Justiz, Nahost
+ Nürnberg: Arbeitslosenzahl sinkt leicht, bleibt aber über drei Millionen
+ Berlin: Kritik an Sparplänen im Gesundheitswesen wächst

Brüssel - mikeXmedia -
Die Europäische Union wird ihre Marineeinsätze im Roten Meer und im westlichen Indischen Ozean verstärken. Nach Angaben der Mitgliedstaaten sollen Schiffe und Flugzeuge künftig mehr Informationen über verdächtige Aktivitäten rund um kritische Unterwasserinfrastruktur sammeln. Eine Beteiligung an Einsätzen zur Sicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus ist vorerst nicht geplant. Zusätzlich sind Ausbildungsprogramme für die Marine Dschibutis sowie eine engere Zusammenarbeit mit der Küstenwache im Jemen vorgesehen. Ziel ist es, die Sicherheit in der Region weiter zu stärken.

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Jerusalem - mikeXmedia -
In Israel mehren sich Zweifel an einem umstrittenen Gesetz zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen. Ein Experte geht davon aus, dass das höchste Gericht des Landes die Regelung kippen könnte. Das Parlament hatte das Gesetz zuvor nur knapp beschlossen. Es sieht vor, dass Palästinenser bei Verurteilungen wegen terroristisch motivierter Taten vor Militärgerichten zwingend mit der Todesstrafe belegt werden.

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Nürnberg - mikeXmedia -
Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im März etwas entspannt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der Arbeitslosen um rund 50.000 auf etwa drei Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl gestiegen. Die Arbeitslosenquote ging minimal auf rund 6,5 Prozent zurück. Experten sehen darin nur eine begrenzte Erholung des Arbeitsmarktes.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Vorschläge einer Expertenkommission für Einsparungen im Gesundheitssystem stoßen auf gemischte Reaktionen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung warnt, dass durch geringere Vergütungen Millionen Arzttermine wegfallen könnten. Praxen müssten ihre Leistungen an die gekürzten Einnahmen anpassen. Schon jetzt würden rund 40 Millionen Facharzttermine nicht bezahlt.