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UKW- und Webradionachrichten. 02.04.2026 - 12 Uhr

26. 04. 02

+ Rom: 19 Tote in Boot im Mittelmeer entdeckt
+ Athen: Unwetter richten schwere Schäden an und fordern ein Todesopfer
+ Washington: Trump sieht US-Ziele im Iran fast erreicht
+ München: Dieselpreis erreicht neuen Höchststand

Rom - mikeXmedia -
Im Mittelmeer zwischen Italien und Libyen sind 19 Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden leblos in einem Boot gefunden. Nach ersten Erkenntnissen gehen Helfer davon aus, dass die Insassen an Kälte gestorben sind. Die Route zählt zu den gefährlichsten Fluchtwegen nach Europa. Mit dem aktuellen Fund steigt die Zahl der bekannten Todesopfer in diesem Jahr auf rund 640. Das ist einer der höchsten Werte seit mehr als zehn Jahren.

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Athen - mikeXmedia -
Heftige Stürme und Starkregen haben in Griechenland große Schäden verursacht. Besonders betroffen sind die Region um Athen sowie Inseln in der südlichen Ägäis. In einem Vorort von Athen kam ein Mann ums Leben, als er vom Wasser mitgerissen und unter einem Auto einklemmt wurde. Auf Rhodos musste die Feuerwehr rund 50 Mal ausrücken, unter anderem wegen umgestürzter Bäume und beschädigter Infrastruktur. Der Fährverkehr wurde zeitweise gestoppt, mehrere Flüge fielen aus. Zusätzlich belastet Saharastaub die Luft und sorgt für eingeschränkte Sicht. Eine Wetterberuhigung wird erst zum Ende der Woche erwartet.

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Washington - mikeXmedia -
In einer mit Spannung erwarteten Rede hat US-Präsident Donald Trump den Krieg gegen den Iran verteidigt und von großen Fortschritten gesprochen. Die wichtigsten militärischen Ziele stünden kurz vor dem Abschluss, erklärte er. Gleichzeitig kündigte Trump an, die Angriffe in den kommenden Wochen noch einmal deutlich zu verstärken. Konkrete neue Details oder einen klaren Zeitplan für ein Ende des Konflikts lieferte er jedoch nicht. Parallel dazu laufen nach seinen Angaben weiterhin Gespräche im Hintergrund.

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München - mikeXmedia -
Der Preis für Diesel ist in Deutschland auf ein Rekordniveau gestiegen. Im Tagesdurchschnitt lag der Liter bei rund 2,33 Euro und damit leicht über dem bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2022. Das geht aus aktuellen Auswertungen des ADAC hervor. Autofahrer müssen damit so viel zahlen wie noch nie zuvor. Gründe sind unter anderem hohe Energiepreise und anhaltende Belastungen am Markt.