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UKW- und Webradionachrichten. 19.06.2026 - 6 Uhr

26. 06. 19

+ Brüssel: Nato bereitet sich auf geringere US-Militärpräsenz vor
+ Berlin: Bahnreisende müssen mit deutlich längeren Fahrzeiten rechnen
+ Berlin: Presserat lehnt Kennzeichnungspflicht für KI-Texte ab
+ München: Deutsche reichen besonders häufig unzulässige Spesen ein

Brüssel - mikeXmedia - Die angekündigten Truppenreduzierungen der USA in Europa werden nach Angaben von Nato-Generalsekretär Rutte unmittelbar umgesetzt. Vor dem Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel betonte er, dass die europäischen Bündnispartner nun stärker gefordert seien, eigene militärische Fähigkeiten auszubauen. Die Anpassungen seien Teil der regulären Nato-Planungen. Für den Fall eines Krieges versicherte Rutte jedoch, dass alle Mitgliedstaaten ihre verfügbaren Kräfte vollständig einsetzen würden, um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses sicherzustellen.

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Berlin - mikeXmedia -
Wegen umfangreicher Bauarbeiten auf einer wichtigen Fernverkehrsstrecke werden Bahnfahrten zwischen Berlin und Hannover ab Oktober deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die Generalsanierung der Verbindung bis Lehrte bei Hannover soll bis Ende 2027 dauern. Während dieser Zeit müssen sich Reisende auf Umleitungen und Fahrzeitverlängerungen von bis zu 80 Minuten einstellen. Auswirkungen wird das auch auf Verbindungen zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen haben, da zahlreiche Fernzüge über die Strecke verkehren.

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Berlin - mikeXmedia -
Der Deutsche Presserat spricht sich gegen eine generelle Kennzeichnung von journalistischen Texten aus, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Nach Einschätzung des Selbstkontrollgremiums lässt sich häufig nur schwer bestimmen, in welchem Umfang KI an einem Beitrag beteiligt war. Entscheidend sei deshalb nicht die verwendete Technik, sondern die Einhaltung der journalistischen Standards des Pressekodex. Anders sieht der Presserat den Umgang mit Bildern und Videos: KI-generierte Aufnahmen sollen weiterhin gekennzeichnet werden, um Verwechslungen mit echten Aufnahmen zu vermeiden.

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München - mikeXmedia -
Geschäftsreisende aus Deutschland liegen einer Umfrage zufolge im internationalen Vergleich an der Spitze, wenn es um fehlerhafte oder nicht zulässige Reisekostenabrechnungen geht. Rund jeder vierte Befragte gab an, regelmäßig Ausgaben einzureichen, die nicht den Vorgaben entsprechen. Damit lag Deutschland vor Frankreich, Spanien, den USA und Großbritannien.