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UKW- und Webradionachrichten. 23.09.2026 - 12 Uhr

26. 09. 23

+ Durban: 11 Menschen bei Schusswaffenangriff getötet
+ Frankfurt/Main: IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld
+ Berlin: Bundesregierung plant härtere Strafen für K.o.-Tropfen
+ Berlin: ADAC fordert Abschaffung der 12-Uhr-Regel an Tankstellen

Durban - mikeXmedia -
Bei einem Angriff auf eine Feier in Südafrika sind 11 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei drangen drei bewaffnete Männer in ein Haus ein und eröffneten das Feuer. Drei weitere Menschen wurden verletzt. In dem Gebäude hatten sich nach ersten Erkenntnissen 14 Menschen aufgehalten. Zehn Opfer starben noch am Tatort, darunter eine vermutlich schwangere Frau. Ein weiteres Opfer erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Die IG Metall geht mit einer Forderung von 5 Prozent mehr Geld für die rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in die kommende Tarifrunde. Die Gewerkschaft will außerdem eine Beteiligung der Beschäftigten an den Gewinnen besonders erfolgreicher Unternehmen erreichen. Auch die Sicherung von Arbeitsplätzen und Produktionsstandorten soll Thema der Verhandlungen werden. Vorgesehen ist eine Laufzeit des neuen Tarifvertrags von 12 Monaten.

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Berlin - mikeXmedia -
Bundesjustizministerin Hubig unterstützt höhere Strafen für den Einsatz sogenannter K.o.-Tropfen. Nach einem Gesetzentwurf der Bundesregierung sollen Täter künftig mit mindestens fünf Jahren Haft rechnen, wenn sie die Mittel bei einer Vergewaltigung oder einem Raub einsetzen. K.o.-Tropfen sollen dafür rechtlich wie Waffen oder andere gefährliche Werkzeuge behandelt werden. Hubig bezeichnete die geplante Mindeststrafe als deutliches Signal an potenzielle Täter.

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Berlin - mikeXmedia -
Der ADAC fordert das Ende der sogenannten 12-Uhr-Regel für Benzin und Diesel. Nach Einschätzung des Automobilclubs hat die seit April geltende Vorgabe zwar die Zahl der Preiserhöhungen reduziert, aber nicht zu niedrigeren Kraftstoffpreisen geführt. Stattdessen sei der Preisunterschied innerhalb eines Tages größer geworden. Auch andere Stellen kamen zu einer kritischen Bewertung der Regelung. Die befristete Senkung der Energiesteuer begrüßt der ADAC dagegen als derzeit umsetzbare Entlastung. Einen geplanten Spritpreisdeckel will der Verband unterstützen, weist aber darauf hin, dass dessen Wirkung von der konkreten Höhe und Berechnung des Höchstpreises abhängt.