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UKW- und Webradionachrichten. 05.10.2026 - 6 Uhr

26. 10. 05

+ Barcelona: Mindestens drei Tote nach schweren Unwettern in Spanien
+ Paris: Schüler und Gewerkschaften mobilisieren für neuen Protesttag
+ Berlin: Gewerkschaften und Sozialverbände warnen vor Kürzungen
+ München: Fehlschuss beim Böllerschießen zum Oktoberfest-Abschluss

Barcelona - mikeXmedia -
Schwere Regenfälle haben in Spanien mindestens drei Menschen das Leben gekostet, eine weitere Person wird vermisst. Besonders betroffen waren Barcelona und umliegende Gebiete in Katalonien. Dort fielen stellenweise mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Straßen, Keller und Erdgeschosse wurden überflutet, Bäume stürzten um und Flüsse traten über die Ufer.

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Paris - mikeXmedia -
In Frankreich wird für Dienstag mit neuen landesweiten Protesten von Schülern gerechnet. Mehrere Bildungsgewerkschaften unterstützen die Aktionen und rufen teilweise auch zu Streiks auf. Damit könnte sich der Protest nach den schweren Ausschreitungen der vergangenen Woche ausweiten. Dabei waren unter anderem Lehrer angegriffen und Polizisten verletzt worden, außerdem brannten Mülltonnen und Fahrzeuge. Die Gewalt führte zu zahlreichen Verletzten und Schäden in Millionenhöhe.

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Berlin - mikeXmedia -
Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden fordert die Bundesregierung auf, geplante Einschnitte im Sozialbereich nicht umzusetzen. DGB, IG Metall, Verdi, Caritas, Diakonie und der Sozialverband VdK warnen in einem gemeinsamen Aufruf vor Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Besonders kritisieren sie die geplante Pflegereform. Nach ihrer Einschätzung könnte eine veränderte Einstufung in Pflegegrade dazu führen, dass Menschen schwerer oder gar nicht mehr die ihnen zustehenden Leistungen der Pflegeversicherung erhalten.

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München - mikeXmedia -
Beim traditionellen Böllerschießen zum Ende des Münchner Oktoberfests hat sich ein Schuss in die falsche Richtung gelöst. Statt nach oben flog das Geschoss nach vorne, wie auf einem Video vom Schützenplatz unterhalb der Bavaria zu sehen ist. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben des Kommandanten Werner Waschbichler sorgten die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände dafür, dass der Fehlschuss keine Folgen hatte. Wie es dazu kommen konnte, soll das Kreisverwaltungsreferat untersuchen.