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UKW- und Webradionachrichten. 11.10.2013 - 6 Uhr

13. 10. 11

 + Straßburg: Außengrenzen der EU sollen schärfer überwacht werden
 + Limburg: Kritik an van-Elst hält an
 + Berlin: Engpässe in der Stromversorgung im Winter befürchtet
 + Hannover: EEG-Umlage-Kosten haben sich versechsfacht

Straßburg - mikeXmedia -
Die Außengrenzen der Europäischen Union sollen künftig schärfer überwacht werden. Das hat die Europäische Union in Brüssel mitgeteilt und ein neues System zur Umsetzung angekündigt. Dadurch soll die illegale Einwanderung und die Tätigkeit krimineller Schleuserbanden eingedämmt werden. Ziel ist außerdem die schnellere Rettung Schiffbrüchiger und die Zahl der Todesfälle auf hoher See zu verringern. Dies soll vor allem durch eine bessere Vernetzung von Informationen erreicht werden. Mit dem neuen Überwachungssystem reagiert die EU unter anderem auf das jüngste Flüchtlingsdrama vor der italienischen Insel Lampedusa. Bei einem Schleuserversuch nach Europa waren dabei 300 Flüchtlinge aus Nordafrika im Meer ums Leben gekommen. Die Außengrenzen der EU waren im vergangenen Jahr rund 72.000 mal illegal überschritten worden und damit doppelt so häufig, wie noch im Jahr 2011.

Limburg - mikeXmedia -
Papst Franziskus ruft in der katholischen Kirche zu Bescheidenheit auf, doch der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst lebt wohl lieber in Prunk und Luxus, so die derzeitige Kritik. Die Baukosten seines Wohn- und Arbeitssitzes sind von den veranschlagten 5,5 Millionen auf 31 Millionen Euro gestiegen. Angehörige der Kirche sind entsetzt über den verschwenderischen Bischof und fordern seinen Rücktritt.

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Berlin - mikeXmedia -
Laut der Studie eines Beratungsunternehmens zufolge könnte es im Winter zu Engpässen bei der Stromversorgung in Deutschland kommen. Grund dafür ist die bereits erfolgte Schließung von Gaskraftwerken wegen mangelnder Rentabilität. Nach Ansicht von Experten bedrohen aber auch die Wirtschaftskrise, dramatische Preisänderungen auf den Energiemärkten und der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien die Versorgungssicherheit. Das Beratungsunternehmen erachtet deswegen außerdem eine umfassende Reform des europäischen Energiemarktes für erforderlich.

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Hannover - mikeXmedia -
In den letzten sechs Jahren haben sich die Kosten der Energiewende für den Endverbraucher versechsfacht. Inzwischen steht fest, dass ab kommendem Jahr 6,3 Cent Umlage je Kilowattstunde bezahlt werden müssen. Auf politischer Ebene ist sich Deutschland einig, dass Reformbedarf besteht. Die Einspeisevergütungen für Ökoenergie sind den Anlagenbetreibern jedoch auf einen Zeitraum von 20 Jahre zugesichert worden. Dieser Kostenblock ist daher auch durch Gesetzesänderungen kaum beeinflussbar, so die Politik. Einen Grund für den fortlaufenden Anstieg der Strompreise sehen Kritiker jedoch in den besonders energieintensiven Unternehmen in Deutschland. Sie können von den Kosten der Energiewende befreit werden. Diese Finanzierungslücken werden dann beim Endverbraucher wieder geschlossen, so die Kritiker weiter.