+ Brüssel: EU einigt sich auf Haushalt bis 2020
+ Seour: Treffen des Weltenergierates wird vorbereitet
+ London: Krebs verursacht die höchsten Erkrankungskosten
+ Luxemburg: Deutschland will Aufweichung der CO2-Grenzwerte
+ Berlin: Weiteres Sondierungsgespräch zwischen Union und SPD
+ Weitere Meldungen des Tages
Brüssel - mikeXmedia -
In Brüssel ist der Weg für die Finanzplanung der EU bis in Jahr 2020 frei gemacht worden. Die Regierungen der Mitgliedsländer einigten sich auf Ausgaben in Höhe von knapp 4 Milliarden Euro. Die Einigung war Voraussetzung dafür, dass der Haushalt der EU für dieses Jahr abgesegnet werden konnte.
Seoul - mikeXmedia -
In der kommenden Woche treffen sich in Südkorea rund 5000 Experten zum Kongress des Weltenergierates. Dabeit geht es unter anderem auch um die Themen erneuerbare Energien und den seit Jahren wachsenden Energiebedarf auf der Welt. Im Mittelpunkt der Energiegespräche stehen Erschwinglichkeit, Zugang und umweltschonende nachhaltige Energie für alle, so der Vorsitzende des Weltenergierates, Gadonneix. Der Rat ist ein internationales Netzwerk der Energiebranche. Ihm gehören Vertreter von Regierungen, aus Forschung und von Umweltorganisationen an.
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London - mikeXmedia -
Zu den kostenintensivsten Bevölkerungserkrankungen gehört seit Jahren der Krebs. Das geht aus Untersuchungen der EU hervor. Demnach betragen die Aufwendungen jährlich mehrere Milliarden Euro. Im Jahr 2009 lagen sie bei rund 126 Milliarden Euro, so die EU-Studie weiter. Einige Experten sind der Ansicht, dass eine bessere Verteilung von Forschungsgeldern dabei sogar die Überlebensraten erhöhen könnte. In der Studie der EU waren die ökonomischen Kosten der Krebserkrankung zwischen den EU-Ländern umfassend verglichen worden. Die Aufwendungen durch entsprechende Krankheiten liegen in Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien am höchsten. Der meiste Anteil entfällt dabei auf die Kosten für die Behandlung von Lungenkrebs.
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Luxemburg - mikeXmedia -
Bei der Einführung der geplanten Obergrenze auf CO2-Abgase ist keine schnelle Einigung in Sicht. Diese Einschätzung hat Bundesumweltminister Altmeier abgegeben. Er trifft sich in der kommenden Woche mit seinen europäischen Amtskollegen. Bei den Gesprächen geht es unter anderem auch um die umstrittenen CO2-Grenzwerte für Autos. Die EU hatte in dieser Frage bereits einen Kompromiss auf europäischer Ebene ausgehandelt. Deutschland kämpft jedoch für eine Aufweichung dieses Kompromisses nach 2020.
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Berlin - mikeXmedia -
Morgen oder übermorgen könnten sich Union und SPD zu einem erneuten Sondierungsgespräch zusammenfinden. Das geht aus dem Bericht einer Boulevard-Zeitung hervor. Grund für den Termin ist die Fülle der im Rahmen einer möglichen Koalition zu verhandelnden Positionen beider Parteien. Spätestens Donnerstag will die Union entscheiden, mit welcher Partei koaliert wird. Heute steht zunächst ein Treffen mit den Grünen an.