+ Sydney: Buschbrände werden noch lange andauern
+ Washington: Absoluter Rekordschuldenstand der US-Geschichte
+ Manila: Versorgung mit Hilfsgütern angelaufen
+ Berlin: Ökonomen kritisieren geplanten Mindestlohn
+ Berlin: SPD-Basis soll über Koalitionsverhandlungen abstimmen
Sydney - mikeXmedia -
In Australien befürchten Fachleute, dass die Buschbrände vermutlich noch einige Zeit andauern könnten. Nach kürzester Zeit wurden bisher über 100.000 Hektar Wald- und Buschland zerstört. Mehr als 200 Gebäude fielen den Flammen bisher zum Opfer. Ein Mann erlitt einen Herzinfarkt, als er versuchte sein Hab und Gut vor den Bränden zu retten. Meldungen über Verletzte gab es bisher nicht. Ein schnelles Ende der Buschbrände ist derzeit nicht in Sicht. Immer wieder sorgen ungewöhnlich hohe Temperaturen und heftige Winde in Australien dafür, dass die Flammen erneut angefacht werden. Ausgelöst worden sein könnten die Brände möglicherweise durch eine Übung der australischen Armee.
Washington - mikeXmedia -
Mit 17 Billionen Dollar Schulden haben die USA das dickste Minus in der Geschichte des Landes aufgehäuft. Das hat das zuständige Finanzministerium in Washington mitgeteilt. Dort heißt es, dass die Schulden damit exakt unter dem gesetzlichen Kreditlimit liegen. Der Wert wurde jetzt erreicht, nachdem der Senat einer vorübergehenden Anhebung der Schuldenobergrenze zugestimmt hatte. Wäre man sich in dem politischen Streit über die Haushaltslage nicht einig geworden, wären die Vereinigten Staaten bankrott gewesen.
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Manila - mikeXmedia - 18
Auf den Philippinen haben die Rettungsmannschaften ihre Suche nach weiteren Erdbebenopfern eingestellt. Durch das Beben am vergangenen Dienstag kamen bisher rund 200 Menschen ums Leben. 13 Personen gelten immer noch als vermisst. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,2 auf der Richterskala und gehört damit zu den stärksten der vergangenen 20 Jahren in der Region. Mehr als 32.000 Gebäude wurden zerstört. Die Versorgung der Erdbebenopfer mit Hilfsgütern ist inzwischen gestartet und läuft auf Hochtouren.
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Berlin - mikeXmedia -
Die Koalitionsverhandlungen von SPD und Union sind von mehreren Ökonomen kritisiert worden. Dabei geht es vor allem um die geplante Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Hüter, warnte sogar vor entsprechenden Beschlüssen. Er bezeichnete einen Mindestlohn als beschäftigungsschädlich und verteilungspolitisch ineffizient. Dies habe sich bereit in Untersuchungen bestimmter Branchen im Osten Deutschlands gezeigt, für die Mindestlöhne vereinbart wurden, Hüter weiter. Dort hatte sich die Beschäftigungslage im Bauhauptgewerbe und im Dachdeckerhandwerk nach der Einführung drastisch verschlechtert. Auch Wirtschaftsfachleute gehen davon aus, dass es durch einen gesetzlichen Mindestlohn künftig verstärkt zu Schwarzarbeit kommen könnte.
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Berlin - mikeXmedia -
Heute entscheidet die SPD-Basis über die weitere politische Zukunft der Partei. Bereits nach den Bundestagswahlen hatte SPD-Chef Gabriel angekündigt, die Mitglieder selber über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU abstimmen lassen zu wollen. Vor Beginn des Parteikonvents zeigte sich Gabriel bereits zuversichtlich. Er geht davon aus, dass sich der kleine Parteitag für Verhandlungen aussprechen werde. Bei der CDU ist eine solche Entscheidung nicht notwendig. Dort hatte sich Kanzleramtschef Pofalla am Freitag schon eine mögliche Arbeitsgruppe für die Gespräche mit der SPD erarbeitet.