UKW- und Webradionachrichten. 22.08.2013 - 6 Uhr

13. 08. 22

 + Paris: Untersuchungen möglicher Giftgas-Einsätze gefordert
 + Berlin: Hilfspaket für Griechenland zunächst kein Thema
 + Berlin: Schwarz-Gelb baut Vorsprung aus
 + Erfurt: Lieberknecht äußert sich zur Pensionsdebatte

Paris - mikeXmedia -
In die Untersuchungen zum möglichen Giftgas-Einsatz in Syrien haben sich jetzt auch Frankreich und Großbritannien eingeschaltet. Sie fordern von den Vereinten Nationen die Entsendung von weiteren Fachleuten. Vor Ort befinden sich bereits Experten, die mögliche frühere Giftgas-Einsätze untersuchen sollen. Wenn sich die Vorwürfe gegen die syrische Regierung bestätigen werden die Verursacher zur Verantwortung gezogen, so der britische Außenminister Hague. Bei einem Großangriff auf Rebellenhochburgen soll das Regime am Mittwoch auch Giftgas eingesetzt haben, so die Vorwürfe des Revolutionskomittees.

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Berlin - mikeXmedia -
Finanzminister Schäuble hält ein drittes Finanzpaket für Griechenland notwendig - die Bundesregierung will sich damit vor der Wahl jedoch nicht mehr befassen. In Berlin hieß es, entsprechende Überlegungen seien derzeit kein Thema, so Regierungssprecher Seibert. Bis Ende 2014 läuft zunächst noch das zweite Rettungspaket für Griechenland. Die Debatte über mögliche neue Finanzhilfen für das Land hatte Finanzminister Schäuble neu entfacht. Auf einer Wahlveranstaltung der CDU hatte er davon gesprochen, dass es offenbar noch einmal ein Programm für Griechenland geben müsse.

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Berlin - mikeXmedia -
Schwarz-Gelb in Deutschland baut seinen Vorsprung knapp einen Monat vor der Bundestagswahl weiter aus. Das geht aus representativen Umfragen von Meinungsforschungsinstituten hervor. Demnach käme das Koalitionsbündnis auf 47 Prozent der Stimmen. SPD, Grüne und Linkspartei zusammen würden mit vier Punkten weniger direkt dahinter folgen. Bislang haben SPD und Grüne noch keine Anhaltspunkte auf eine mögliche Koalition mit der Linkspartei gegeben. Die Parteien hatten eine gemeinsame Regierungsbildung bisher eher ausgeschlossen.

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Erfurt - mikeXmedia -
In der Pensionsaffäre um ihren früheren Vertrauten Zimmermann hat sich die Landeschefin von Thüringen, Christine Lieberknecht, erstmals öffentlich geäußert. Fraglich ist dabei weiterhin warum sie Zimmermann mit stattlichen Bezügen in die Frühpension geschickt hat. Von einem "Fehler" wollte Lieberknecht bei der Anhörung nicht sprechen. In den nächsten Wochen muss die Staatsanwaltschaft nun entscheiden, ob die Immunität der Ministerpräsidentin möglicherweise aufgehoben wird. Damit könnten dann offizielle Ermittlungen eingeleitet werden.

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