+ Sacramento: Gouverneur Newsom will Todesstrafe für alle Verurteilten abschaffen
+ Brüssel: Eurocontrol sieht keine zusätzlichen Verspätungen durch Bombendrohungen
+ Brüssel: Deutschland muss 2027 keine zusätzlichen Flüchtlinge aufnehmen
+ Frankfurt: Viele Menschen würden kurzfristige Nachteile für Sozialreformen akzeptieren
Sacramento - mikeXmedia -
Kaliforniens Gouverneur Newsom will sämtliche 548 Todesurteile im Bundesstaat in lebenslange Haftstrafen umwandeln. Er begründet den Schritt damit, dass staatlich angeordnete Hinrichtungen nicht mit den Werten Kaliforniens vereinbar seien und das Vertrauen in das Rechtssystem beschädigten. Seit 2006 wurde in dem Bundesstaat niemand mehr hingerichtet. Kalifornien hat landesweit die meisten zum Tode verurteilten Gefangenen.
Brüssel - mikeXmedia -
Die zahlreichen Bombendrohungen gegen Passagierflugzeuge in Europa haben bislang keine messbaren Auswirkungen auf die Verspätungen im europäischen Luftverkehr. Das teilte die Flugsicherheitsorganisation Eurocontrol mit. Am Donnerstag waren Drohungen gegen 14 Maschinen bekannt geworden, am Dienstag gegen 7. Mehrere Maschinen wurden umgeleitet und nach der Landung von Spezialisten überprüft. Betroffen waren unter anderem Verbindungen nach Rom, Warschau, Prag und Bukarest. Hinweise auf tatsächliche Sprengsätze wurden bislang nicht gefunden. Auch am Freitag wurden weitere Drohungen bekannt. Wer dahintersteckt und ob die Vorfälle zusammenhängen, ist weiterhin unklar.
Brüssel - mikeXmedia -
Deutschland kann auch im kommenden Jahr von zusätzlichen Verpflichtungen bei der europäischen Flüchtlingsverteilung ausgenommen werden. Das geht aus einer Analyse des EU-Migrationskommissars Brunner hervor. Demnach muss die Bundesrepublik voraussichtlich weder zusätzliche Flüchtlinge aus anderen EU-Staaten aufnehmen noch finanzielle Ausgleichsleistungen erbringen. Die EU-Kommission begründet die mögliche Entlastung damit, dass Deutschland bereits seit Jahren einen großen Anteil der Verantwortung im europäischen Asylsystem trägt.
Frankfurt - mikeXmedia -
Viele Menschen in Deutschland sind bereit, für langfristig tragfähige Sozialreformen vorübergehend persönliche Nachteile hinzunehmen. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor. Demnach würden 41 Prozent entsprechende Einschnitte akzeptieren. Besonders hoch ist die Bereitschaft bei den 30- bis 39-Jährigen. In dieser Altersgruppe stimmten 56 Prozent zu. Bei den 18- bis 29-Jährigen waren es 46 Prozent. Deutlich zurückhaltender zeigten sich die 40- bis 49-Jährigen. Hier lag die Zustimmung lediglich bei 24 Prozent.
