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+ Kathmandu: Zahl der Flutopfer in Nepal steigt auf 1.127
+ Moskau: Medwedew kündigt Reaktion auf Vorwürfe an
+ Berlin: DIW erwartet deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum
+ Brüssel: EU erlaubt Milliardenförderung für neue Gaskraftwerke
Kathmandu - mikeXmedia -
Eine Woche nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf über 1.100 gestiegen. Nach Angaben der Polizei konnten bislang nur 95 geborgene Leichen an die betroffenen Familien übergeben werden. Auf der chinesischen Seite wurden zuletzt 16 Tote gemeldet. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist weiterhin unklar. Als Ursache gilt ein Abbruch großer Mengen Gletschereis und Felsgestein. Mehr als 4.600 Menschen werden noch vermisst.
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Moskau - mikeXmedia -
Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hat der frühere russische Präsident Medwedew von Reaktionen gegen Deutschland gesprochen. Scharf kritisierte er dabei vor allem die deutschen Rüstungsbetriebe, die Regierung und weitere Einrichtungen in Berlin, weil die Ukraine weiterhin stark mit Finanz- und Kriegsmitteln unterstützt wird. Eine russische Beteiligung an dem Drohnenfund weist Medwedew zurück und bezeichnete den Vorfall als ukrainische Provokation. Die Hintergründe des Drohnenfunds sind bislang nicht geklärt. Unterdessen plant die EU neue Sanktionen gegen Russland. Rund 1.600 weitere Personen und Unternehmen aus dem militärisch-industriellen Bereich sollen betroffen sein.
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Berlin - mikeXmedia -
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung rechnet in den kommenden Jahren mit einem deutlich stärkeren Wachstum der deutschen Wirtschaft. Für 2026 erwartet das DIW ein Plus von 1,2 Prozent, für 2027 von 1,0 Prozent und für 2028 von 0,7 Prozent. Damit wurde die Prognose für dieses Jahr gegenüber Juni mehr als verdoppelt. Gründe sind vor allem unerwartet starke Exporte und ein geringerer Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs als zunächst befürchtet.
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Brüssel - mikeXmedia -
Deutschland darf ab 2031 den Bau neuer Gaskraftwerke mit staatlichen Mitteln fördern. Die EU-Kommission hat dafür ein Förderpaket von bis zu 35 Milliarden Euro genehmigt. In den kommenden fünf Jahren sollen zahlreiche neue Anlagen entstehen, die Kosten sollen ab 2031 über eine Umlage von den Stromnutzern getragen werden. Wie stark dadurch die Strompreise steigen, ist noch offen. Die EU-Kommission begründet die Zustimmung mit der notwendigen Sicherung der Stromversorgung und sieht nur begrenzte Auswirkungen auf den Wettbewerb.
+ Wien: Iran verweigert IAEA weiter Zugang zu hoch angereichertem Uran
+ Weitere Meldungen des Tages
Wien - mikeXmedia -
Der Iran verweigert den UN-Atomwächtern weiterhin Informationen über seine hoch angereicherten Uran-Bestände. IAEA-Chef Grossi kritisiert in einem Bericht, dass Teheran auch in den vergangenen Monaten nicht mit der Internationalen Atomenergiebehörde kooperiert habe. Nach Angaben der IAEA fehlen weiterhin Informationen über rund 440 Kilogramm Uran, das nahezu waffentauglich ist. Teheran weist weiterhin zurück, Atomwaffen entwickeln zu wollen.
+ Berlin: Neues Kita-Gesetz soll Sprach- und Entwicklungsstand von Kindern erfassen
+ Weitere Meldungen des Tages
Berlin - mikeXmedia -
Mit einem neuen Kita-Gesetz will Familienministerin Prien die Förderung von Kindern ausbauen. Künftig soll jedes Kind spätestens im Alter von vier Jahren auf seinen Sprach- und Entwicklungsstand untersucht werden. Bei Bedarf soll anschließend noch vor der Einschulung gezielt gefördert werden. Der Bund will dafür von 2027 bis 2034 rund 9,25 Milliarden Euro bereitstellen.
+ Washington/Teheran: USA und Iran greifen sich im Kampf um Straße von Hormus erneut an
+ Istanbul: Frachter sinkt nach Kollision im Marmarameer – 10 Besatzungsmitglieder vermisst
+ Berlin: Ermittler untersuchen Sabotage an Stromanlagen
+ Augsburg: Explosion nahe Hauptbahnhof verletzt 2 junge Menschen
Washington - mikeXmedia -
Die USA und der Iran haben sich im Kampf um die Kontrolle der Straße von Hormus erneut gegenseitig angegriffen. Das US-Militär nahm nach eigenen Angaben Luftabwehrstellungen, Radarsysteme und Ausrüstung zum Verlegen von Seeminen ins Visier. Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Jordanien, Kuwait und Bahrain.
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Istanbul - mikeXmedia -
Nach einer Kollision mit einem Handelsschiff ist ein Frachter vor Istanbul gesunken. Das Schiff ging innerhalb von 11 Minuten unter. Nach den 10 türkischen Besatzungsmitgliedern wird gesucht, bislang wurden keine Überlebenden gefunden. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.
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Berlin - mikeXmedia -
Zwei Vorfälle an wichtigen Anlagen des deutschen Stromnetzes beschäftigen die Ermittler. An einer Umspannanlage im nordrhein-westfälischen Bergheim kam es zu einem schweren Kurzschluss, woraufhin 5 Kraftwerksblöcke mit insgesamt 4.200 Megawatt vorsorglich vom Netz genommen wurden.
Vom Netzbetreiber Amprion,
An einem Umspannwerk in Brandenburg wurden zahlreiche selbstgebaute Flugkörper mit Zeitzündern entdeckt, mit denen offenbar Kurzschlüsse verursacht werden sollten. In 2 Fällen gelang dies, wodurch ein Kraftwerksblock in Jänschwalde ausfiel. Die Ermittler prüfen unter anderem einen möglichen linksextremistischen Hintergrund und eine ausländische Einflussnahme.
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Augsburg - mikeXmedia -
Nach einer nächtlichen Explosion in Augsburg ist der Hauptbahnhof vorübergehend gesperrt worden. Ein später dort gefundener verdächtiger Gegenstand stellte sich als harmlos heraus, der Bahnhof wurde wieder freigegeben. Eine 17-Jährige und ein 18-Jähriger wurden leicht verletzt. Rund eineinhalb Stunden lang war der gesamte Regional- und ICE-Verkehr beeinträchtigt.
+ Berlin: Luftverkehr warnt vor langen Wartezeiten im Schengenraum
+ Weitere Meldungen des Tages
Berlin - mikeXmedia -
Die Luftverkehrsbranche warnt vor einem drohenden Chaos bei der Einreise in den Schengenraum. Die bis zum 6. September geltenden Ausnahmeregeln der EU müssten dringend verlängert werden, fordern Vertreter des Frankfurter Flughafens, der Lufthansa, Condor und des Flughafenverbands ADV. Andernfalls könnten Passagiere aus Drittstaaten bei der Ein- und Ausreise mit langen Wartezeiten rechnen.