+ Kinshasa/Berlin: Mehr als 5.000 Menschen durch Ebola gestorben
Kinshasa - mikeXmedia - Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden sind inzwischen mehr als 5.000 Menschen an der Krankheit gestorben. Fälle wurden bereits aus 8 Provinzen gemeldet. Es handelt sich um den bislang am schnellsten wachsenden Ebola-Ausbruch auf dem afrikanischen Kontinent. Experten gehen zudem von einer erheblichen Dunkelziffer aus. Nach Einschätzung des Tropenmediziners Feldt könnte die tatsächliche Zahl der Infektionen zwei- bis dreimal so hoch sein wie offiziell angegeben. Lücken bei der Überwachung erschweren eine genaue Einschätzung der Lage.
+ Teheran/Berlin: Iran sieht derzeit keinen Bedarf für Treffen mit den USA + Berlin: Linke-Politikerin Eralp hält an Ziel als Regierungschefin fest
Teheran/Berlin - mikeXmedia - Die iranische Führung plant vorerst keine direkten Gespräche mit Vertretern der USA. Außenminister Araghtschi erklärte, unter den aktuellen Bedingungen gebe es dafür keinen Anlass. Die Beratungen mit Vermittlern liefen jedoch weiter. Ein Schreiben von US-Vizepräsident Vance sei in Teheran geprüft worden. Den darin erkennbaren Versuch, einen Dialog anzustoßen, bewertete Araghtschi grundsätzlich positiv. Sollte Washington allerdings darauf abzielen, Streit innerhalb der iranischen Führung zu fördern, wäre das ein weiterer Fehler. Nach Medienberichten lotet Vance mit dem Schreiben Möglichkeiten für Verhandlungen aus.
Berlin - mikeXmedia - Die Berliner Linken-Fraktionschefin Eralp hält trotz politischer Widerstände an ihrem Ziel fest, Regierende Bürgermeisterin zu werden. Auf einem Landesparteitag erklärte sie, sich nicht zum Aufgeben bewegen zu lassen. Nach ihren Worten gebe es täglich Versuche, sie und ihre Partei unter Druck zu setzen. Auch Bundeskanzler Merz warf sie vor, die möglichen Koalitionspartner SPD und Grüne unter Druck zu setzen, um eine rot-grün-rote Landesregierung zu verhindern.
+ Paris/Berlin: Tausende demonstrieren gegen soziale Missstände + Madrid: Erst gut die Hälfte der Todesopfer identifiziert + Calden: Polizei prüft Bekennerschreiben nach Brand auf Rheinmetall-Baustelle
Paris/Berlin - mikeXmedia - In Frankreich und Deutschland sind zahlreiche Menschen gegen hohe Lebenshaltungskosten und soziale Missstände auf die Straße gegangen. In Frankreich erwarteten die Behörden mehrere Hunderttausend Teilnehmer. Bis zum Nachmittag gab es landesweit 27 Festnahmen. In Deutschland wurde in mehr als 30 Städten gegen hohe Lebenshaltungskosten und soziale Ungerechtigkeit demonstriert. Die Initiative „Gen Z regelt“ forderte unter anderem mehr Geld für Schulen, Suchthilfe und Psychotherapie sowie mehr Klimaschutz. In Leipzig beteiligten sich mehrere Tausend Menschen, in Erfurt rund 1.900. In Frankfurt kam es zu Verzögerungen bei den Kundgebungen, weil sich einige Demonstranten vermummt hatten. Insgesamt blieb es zunächst weitgehend friedlich, wie die Polizei bis zum Abend mitteilte.
Madrid - mikeXmedia - Drei Tage nach dem schweren Zugunglück in Spanien sind erst 36 der 69 geborgenen Todesopfer zweifelsfrei identifiziert. Alle Leichen wurden inzwischen obduziert. Die Angehörigen von 27 Opfern sind bereits informiert worden. Um die Identifizierung zu beschleunigen, bitten die Behörden Familien vermisster Menschen um DNA-Proben. In einem Betreuungszentrum in Toledo warten weiterhin rund 50 Angehörige und Freunde auf Nachrichten. Knapp 30 Psychologen unterstützen sie bei der Bewältigung der Ungewissheit.
Calden - mikeXmedia - Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf einer Baustelle des Rüstungskonzerns Rheinmetall am Flughafen Kassel-Calden prüft die Polizei ein im Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben. Die Ermittler gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Das Schreiben stammt von einer Plattform, die der Verfassungsschutz als linksextremistisch einstuft. Die Kriminalinspektion Staatsschutz führt die Ermittlungen und sucht weitere Zeugen. Gesucht werden Menschen, die im Zusammenhang mit dem Brand verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
+ Frankfurt: Viele Menschen müssen ihre Ersparnisse für den Alltag nutzen + Berlin: CDU-Abgeordneter fordert neue Führungsstruktur + Wiesbaden: Deutsche Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Frankfurt- mikeXmedia - Steigende Lebenshaltungskosten bringen immer mehr Menschen in Deutschland finanziell unter Druck. Laut einer Umfrage greifen 43 Prozent der Befragten auf ihre Rücklagen zurück, um laufende Ausgaben zu bezahlen. Rund 14 Prozent haben überhaupt keine Ersparnisse. Besonders schwierig ist die Lage für Haushalte mit geringem Einkommen: Bei höchstens 2.500 Euro netto im Monat kann nur etwa jeder Fünfte die laufenden Kosten problemlos decken. Der Anteil der Menschen, die ihre Ausgaben kaum noch bezahlen können, stieg seit März von knapp 13 auf gut 15 Prozent.
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Berlin - mikeXmedia - Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ernst spricht sich für eine Neuaufstellung seiner Partei aus. Dabei sollte die CDU nach seiner Ansicht auch eine Trennung von Parteivorsitz und Kanzlerschaft prüfen. Angesichts des verlorenen Vertrauens müsse die Partei über ihre künftige Führung nachdenken, sagte Ernst vor einer Konferenz der CDU-Kreisvorsitzenden in Berlin. Als mögliches Vorbild nannte er Angela Merkel, die während ihrer Kanzlerschaft den Parteivorsitz abgegeben hatte. Vor allem die jüngere Generation müsse künftig stärker Verantwortung übernehmen.
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Wiesbaden - mikeXmedia - Die deutsche Wirtschaft hat im dritten Quartal trotz schwieriger Rahmenbedingungen geringfügig zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg zwischen Juli und September um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Damit fiel die Entwicklung etwas besser aus als von vielen Ökonomen erwartet. Diese hatten angesichts der Belastungen durch den Iran-Krieg und das sommerliche Niedrigwasser mit einer Stagnation gerechnet. Nach drei wirtschaftlich schwachen Jahren hofft man weiter auf eine robustere Entwicklung.