Automobilnachrichten

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  1. Thema heute:   

    Ford ist in Deutschland weiter auf der Überholspur

     

    Foto: Ford-Werke GmbH

    Wenn das kein Grund zur Freude ist, was dann? Die Absatzzahlen von Ford in Deutschland gehen kontinuierlich nach oben. So wurden im Juli 26.404 Ford-Pkw neu zugelassen, das ist gegenüber dem Vorjahresmonat ein sattes Plus von 26,8 Prozent.

    Diese Zahl ist umso erfreulicher, weil der Gesamtmarkt in Deutschland im Juli um lediglich 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr wuchs. Interessant ist natürlich auch die Langzeitbetrachtung. Hans Jörg Klein,Hans Jörg Klein, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH.  

    Foto: Ford-Werke GmbH

    Hans Jörg Klein:   

    Also wir sind weiter in der glücklichen Situation, hier in Deutschland, dass wir jetzt im Moment – das siebte Jahr in Folge – Volumen und Marktanteilzuwachs haben. Wir laufen momentan gute 0,4 Prozent Marktanteil über Vorjahr - wenn wir das kombinieren PKW und Nutzfahrzeuge – ich weiß, dass man das normal so nicht macht in der Industrie, laufen wir momentan hier to date auf 8,3 Prozent, was eine signifikante Steigerung ist. Wir haben letztes Jahr mit knapp 8 Prozent abgeschlossen, also ein sehr erfolgreiches Geschäft.

    Foto: Ford-Werke GmbH

    Dass sich dieses Geschäft bei Ford sowohl im PKW-, als auch im Nutzfahrzeugbereich positiv darstellt, ist natürlich besonders erfreulich. Das gilt auch für die hohe Akzeptanz im Privatkundenbereich.    

    Hans Jörg Klein:   

    Wir waren in einigen Monaten dieses Jahr die Nummer zwei im Privatkundenmarkt, wir machen so wenig händlereigene Zulassungen wie noch nie. Im Moment rund um die 14 Prozent. Also sehr gesundes Geschäft, Wachstum in den Segmenten, wo wir es haben wollen, und haben eine gute und starke Orderbank, was uns sehr zuversichtlich macht für die nächsten Monate.

    Foto: Ford-Werke GmbH

    Ein dauerhaftes Wachstum erfordert natürlich zunächst einmal ein Produkt, das bei den Kunden gefragt ist und Produkt bedeutet bei Ford natürlich gute Autos. Welche Fahrzeuge sind denn derzeit gefragt?   

    Hans Jörg Klein:   

    Also es ist eine relativ einfache Antwort. Grundsätzlich läuft momentan jedes Modell bei uns. Es ist kein einziges Fahrzeug, was mir Sorgen macht. Allerdings was wir haben sind natürlich Fahrzeuge, die außerordentlich gut funktionieren im Moment und da ist unser neuer Focus in all seinen Derivaten, die man eingeführt hat in den Markt, ein absoluter Garant geworden. Er funktioniert im Privatkundengeschäft, im Flottengeschäft, aber auch EcoSport und Fiesta machen uns weiterhin sehr glücklich. Ich glaube, da haben wir eine gute Kombi, womit wir erfolgreich unterwegs sind!

    Foto: Ford-Werke GmbH

    Zudem baut Ford seine Modellpalette auch weiter aus. Den eben angesprochenen Focus bietet der Kölner Autohersteller ab sofort auch als ST an, also als besonders sportliche Variante und das sowohl als Limousine, als auch als Turnier genannter Kombi. Und für Freunde des Off Road-Fahrvergnügens steht der Ranger Raptor in den Startlöchern, ein besonders potenter Pickup.

     

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  2. Thema heute:   

    GTÜ-Classic: Oldtimer mit H-Kennzeichen meist sehr gepflegt und technisch sicher unterwegs

     

    Foto: Toyota GT 2000 GT / Toyota Deutschland GmbH

    Viele Autofans würden gerne einen Oldtimer fahren. Doch was ist eigentlich ein Oldtimer? Seit Inkrafttreten der Fahrzeugzulassungsverordnung 2007 gibt es in § 2 Nr. 22 eine einheitliche Definition des Oldtimerstatus per Gesetz.

    Demnach ist ein Fahrzeug ein Oldtimer, das vor mindestens 30 Jahren erstmals in Verkehr gekommen ist, weitestgehend dem Originalzustand entspricht, in einem guten Erhaltungszustand ist und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dient

    Mit rund 490.000 Oldtimern mit H-Kennzeichen hat der Klassikerbestand in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Nur solche Fahrzeuge dürfen das H-Kennzeichen tragen, die mindestens 30 Jahre alt sind und nach einer amtlichen Prüfung (§ 23 StVZO) als "kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut" anerkannt wurden. Insgesamt sind weit über 700.000 Fahrzeuge mit über 30 Jahren auf dem Buckel mit und ohne H-Kennzeichen unterwegs. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat Vorkriegsfahrzeuge und Klassiker der Altersgruppe 30 bis 40 Jahre unter die Lupe genommen und die Ergebnisse vorgestellt.

    Foto: Kröner/GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung GmbH

    Oldtimer mit H-Kennzeichen haben weniger Mängel

    Diese können sich sehen lassen: Meist sind die alten Schätzchen gut in Schuss und weisen in der Regel keine oder nur wenige technische Mängel auf. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass die meist sehr gepflegten Klassiker mit H-Kennzeichen im Vergleich zu Fahrzeugen ohne H-Kennzeichen mit rund 10 Prozentpunkten weniger Mängel unterwegs sind. Mit Erreichen des Oldtimeralters sinkt die Mängelzahl der Pkw mit H-Kennzeichen auf deutlich unter 50 Prozent. Bei den 30 bis 40 Jahre alten Autos sind 27,9 Prozent der Klassiker mit "geringen Mängeln" unterwegs. Der Anteil der "erheblichen und gefährlichen Mängel" liegt bei 17,8 Prozent.

    Foto: Ford Capri II (1974 - 1977) Ford-Werke GmbH

    Mehr als die Hälfte der Klassiker (54,3 Prozent) erhält bei der Hauptuntersuchung (HU) die neue Prüfplakette bereits im ersten Anlauf. Zum Vergleich: Bei den Oldtimern ohne H-Kennzeichen liegt die Mängelzahl der Fahrzeuge mit knapp 55 Prozent deutlich höher.  

    Vorkriegsklassiker in vorbildlichem Zustand

    Ein völlig anderes Bild geben die Klassiker aus der Vorkriegszeit: Bei den für den Straßenverkehr zugelassenen Oldtimern der Baujahre 1920 bis 1940 sind 81,6 Prozent der Fahrzeuge in meist sehr gepflegtem Zustand und ohne jegliche Mängel. Lediglich 14,9 Prozent der historischen Fahrzeuge aus diesem Zeitraum weisen "geringe Mängel" auf.

     

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  3. Thema heute:   

    Sicher unterwegs: Auf die richtige Vorbereitung kommt es an       

     

    Foto: Knaus Tabbert GmbH

    Der Urlaub mit Reisemobil und Wohnwagen wird immer beliebter. Doch auch hier gibt es eine Reihe von Dingen zu berücksichtigen. Nur wer sein Reisemobil und sei-nen Wohnwagen richtig vorbereitet, kommt auch sicher ans Ziel, weiß man bei der Knaus Tabbert GmbH, zu der Marken wie KNAUS, TABBERT, WEINSBERG und T@B gehören.
     

    Foto: Knaus Tabbert GmbH

    Gefahrenquellen kennen

    Bei älteren Reisemobilen sind Defekte an der Licht-, Brems- und Abgasanlage sowie den Reifen die am häufigsten vorkommenden Mängel. Oft sind sie mit Reinforced-Reifen (verstärkte Flanken) oder C-Reifen (verstärkte Lauffläche) ausgerüstet. Wichtig dabei: Die Bereifung muss einheitlich sein. Außerdem brauchen diese Commercial-Reifen einen höheren Luftdruck, sonst können sie im Extremfall platzen. Reisemobilisten sollten den Reifenfülldruck also auf jeden Fall regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls gemäß den Angaben in der Bedienungsanleitung korrigieren. Zu den häufigsten Mängeln bei Wohnwagen älterer Baujahre zählen Defekte an den Bremsen und beim Licht. Hinzu kommen oft Probleme an Deichsel, Stützrad, Abreißseil oder Zugkugelkupplung, marode Leitungen und Korrosionsschäden. Im Vergleich zu Reisemobilen werden Caravans in der Regel weniger häufig bewegt. Lange Standzeiten, gerade bei Dauercampern, verursachen auch entsprechende Standschäden.

    Foto: Knaus Tabbert GmbH

    HU-Intervalle einhalten

    Je nach Gewichtsklasse gelten bei Reisemobilen unterschiedliche Fristen für die Hauptuntersuchung. Unser Tipp: Rechtzeitig einen Blick auf die Plakette auf dem hinteren Nummernschild oder in die Zulassungsbescheinigung werfen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Reisemobile bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht müssen erstmals nach drei Jahren zur HU, dann alle zwei Jahre. In der Gewichtsklasse über 3,5 bis 7,5 Tonnen ist alle zwei Jahre eine HU fällig, ab dem sechsten Jahr nach Erstzulassung eine jährliche Prüfung. In der Gewichtsklasse über 7,5 Tonnen ist eine jährliche HU Pflicht.

    Gasprüfung nicht vergessen

    Bei Reisemobilen und Wohnwagen muss die Gasanlage alle zwei Jahre geprüft werden. Wichtig: Sind Wohn- und Fahrgastraum bei einem Reisemobil nicht durch eine Trennwand voneinander abgeteilt, verweigert der Prüfer ohne gültige Prüfbescheinigung die HU. Gasflaschen und Entlüftungsöffnungen müssen frei zugänglich sein. Die Flaschen selbst dürfen maximal zehn Jahre alt sein. Bei der Gasprüfung werden außerdem die Anschlüsse, Druckregler und Leitungen im Innenraum unter die Lupe genommen. Wichtig: Ohne gültige Gas-Prüfbescheinigung zahlt die Versicherung bei Brandschäden nicht!

     

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