Automobilnachrichten

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  1. Themen heute:   

    E-Power für den Sportage: Überarbeiteter Kia-Bestseller mit innovativem Diesel-Mildhybridantrieb  ///  Magna gewinnt drei Innovation-Awards

     

    Foto: Kia Motors Deutschland GmbH

     

    1.

    Kia hat seinen Bestseller Sportage überarbeitet und bringt die neue Version des Kompakt-SUVs am 1. August in Deutschland auf den Markt. Als erstes Modell der Marke und einer der ersten SUVs überhaupt ist der Sportage nun mit einem Diesel-Mildhybridantrieb auf 48-Volt-Basis erhältlich. Zudem entsprechen sämtliche Motoren der Abgasnorm Euro 6d-Temp, die erst ab September 2019 für alle Neuwagen verbindlich wird.

     

    Foto: Kia Motors Deutschland GmbH

    Im Zuge der Überarbeitung wurde darüber hinaus das Design geschärft und das Angebot an Sicherheits- und Infotainmentsystemen erweitert. Der Kompakt-SUV, dessen Gesamtabsatz vor wenigen Monaten die 5-Millionen-Marke knackte, ist weltweit der Topseller der Marke. Auch in Deutschland ist er die Nummer eins und stellte hier 2017 mit rund 15.000 Neuzulassungen fast ein Viertel des Kia-Absatzes.

    „Der Sportage hat das Wachstum unserer Marke entscheidend mit vorangetrieben und als Pionier seines Segments das Fundament für die hohe SUV-Kompetenz von Kia gelegt“, sagt Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland. Beim Produktionsstart 1993 gehörte das Modell zu den weltweit ersten SUVs. Trendsetter waren auch die zweite Generation, die mit ihrem hohem Fahrkomfort Zeichen setzte, und die dritte, die optische Dynamik ins Kompakt-SUV-Segment brachte. Mit dem Mildhybridsystem, das ab 2019 bei weiteren Kia-Modellen eingesetzt wird, hat Kia als weltweit erste Automobilmarke neben der Konzernschwester Hyundai das gesamte Spektrum elektrifizierter Antriebe zu bieten: vom 48-Volt-Mildhybrid über Vollhybrid und Plug-in-Hybrid bis zum reinen Elektrofahrzeug. 2020 wird ein Brennstoffzellenfahrzeug die Liste komplettieren.

     

    Foto: Magna

     

    2.

    Bei der diesjährigen Verleihung der 18. SPE Automotive Awards durch die Society of Plastic Engineers (SPE) in Düsseldorf wurde Magna dreimal mit Platz eins ausgezeichnet. Damit wurden einmal mehr Innovationen von Magna im automobilen Leichtbau durch die Verwendung fortschrittlicher Materialien und Technologien gewürdigt.

    So siegte die aus thermoplastischen Kunststoffen hergestellte Heckklappe des Jeep Cherokee 2019 in der Kategorie ‚Body Exterior‘. In der Kategorie ‚Chassis Unit‘ gewann der Hilfsrahmen-Prototyp aus carbonfaserverstärktem Kunststoff Das von Magna entwickelte torsionale Ultraschallschweißverfahren setzte sich zudem in der Kategorie ‚Enabler Technology‘ gegen den Wettbewerb durch. Vollständig recycelbare Leichtbauklappen aus Verbundwerkstoffen wie sie bei allen Jeep Cherokees Baujahr 2019 zu finden sind, sind besonders vorteilhaft, auch unter dem Aspekt, das die weltweite Nachfrage nach SUVs ungebrochen hoch ist.  

     

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  2. Thema heute:   

    Bahnbrechende Technologie: Magna‘s 48-Volt-Verteilergetriebe reduziert CO2-Emissionen

     

    Foto: Magna

    Dass ein Großteil der Entwicklungsarbeit bei modernen Autos gar nicht mehr bei den Autoherstellern selbst, sondern bei den Zulieferern stattfindet, haben wir schon oft thematisiert, Zulieferer wie Magnabauen sogar im Auftrag von Autoherstellern komplette Fahrzeuge. Wenn man also wissen will, wohin die Antriebstechnik der Zukunft geht, dann findet man dort die richtigen Ansprechpartner. Beispielsweise Anton Mayer, Senior Vice President Engeneering bei Magna Powertrain.     

    Anton Mayer (links) Senior Vice President Engeneering bei Magna Powertrain, rechts im Bild Peter Seidl, Senior Vice President Sales & Marketing

    Anton Mayer:   

    Also wir sehen die Entwicklung in folgenden Stufen. Die meisten von uns haben heute bereits einen 12-Volt-Start-Stopp. Einfach an der Ampel stehenbleiben, Motor schaltet ab. Wenn ich wieder wegfahren will, springt Motor automatisch wieder an. Das wird im ersten Schritt ersetzt durch ein 48-Volt-System. Das 48-Volt-System hat dann schon durchaus die doppelte Leitung wie es heute das Start-Stopp-System hat.

    Foto: Magna

    Mit diesem von Magna Powertrain entwickelten völlig neuen branchenführenden Mild-Hybrid-Verteilergetriebe, dem etelligentDrive eDS 48V High Performance System und einer Reihe weiterer 48-Volt-Produkte unterstützt Magna die Automobilhersteller, die künftig immer strengere Vorschriften zur globalen CO2- und Treibstoffreduktion einhalten müssen. Da stellt sich natürlich die Frage, was dieses neue 48-Volt-Verteilergetriebe mit Spritsparen zu tun hat.     

    Foto: Magna

    Anton Mayer:     

     Was kann ich damit tun? Ich kann damit zum Beispiel auf einer Autobahn in einem leicht abschüssigen Bereich „segeln“.  Sprich: Auch in dieser Situation schaltet der Motor ab und ich fahre rein elektrisch. Das bringt in etwa durchaus schon 16 Prozent Spritersparnis.

    Rein elektrisch zu fahren bedeutet logischerweise, dass in diesem Moment kein Verbrennungsmotor aktiv ist und somit auch keine Abgase ausgestoßen werden. Und genau das hilft den Autoherstellern, künftige CO2 Grenzen leichter einzuhalten.    

    Foto: Magna

    Anton Mayer:     

    Die nächste Stufe ist dann ein Plug-in-Hybrid. Das ist eine Hochvolt-Angelegenheit, 400 Volt, Leistungen durchaus um die 80 Kilowatt, rein elektrisch – Einsparungspotential vom normalen Spritverbrauch bis zu 75 Prozent. Schlussendlich die letzte Stufe wird dann das vollbatterieelektrische Fahrzeug sein, das nur rein elektrisch fährt, wo ich dann keine fossilen Brennstoffe mehr im Fahrzeug verbrenne.

    Schon heute ist Magna in Sachen Antriebsstrang zu Recht bevorzugter Partner der weltweiten Automobilindustrie. Das wird sich auch beim Wechsel von Verbrennungsmotoren über Hybride bis hin zu batterieelektrischen Fahrzeugen nicht ändern.

     

     

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  3. Thema heute:   

    Porsche fährt mit Hybrid-Prototyp Fabelrunde am Nürburgring

     

    Foto: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG


    In 5:19,55 Minuten hat Timo Bernhard am vergangenen Freitagmorgen die 20,832 Kilometer lange Nordschleife des Nürburgrings umrundet. Das bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 233,8 km/h auf der anerkannt schwierigsten Rennstrecke der Welt. Am Steuer des Porsche 919 Hybrid Evo unterbot Bernhard damit den bisherigen Streckenrekord von Stefan Bellof um 51,58 Sekunden.

     

    Foto: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

     

    35 Jahre und 31 Tage blieb Bellofs Rekordrunde von 6:11,13 Minuten unangefochten. Der 1985 in Spa-Francorchamps tragisch verunglückte Gießener galt als das größte Ausnahmetalent seiner Zeit. Er fuhr seinen Rekord am 28. Mai 1983 mit einem 620 PS starken Rothmans Porsche 956 C im Training zum 1000-Kilometer-Rennen. Auch seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug über 200 km/h.

    Der aktuelle Erfolg ist bereits der zweite Streckenrekord für den Porsche 919 Hybrid Evo: Am 9. April 2018 war Neel Janimit der Weiterentwicklung des dreimaligen Le-Mans-Siegerautos in Spa schneller als die Formel 1 gefahren. Der 34-jährige Porsche-Werksfahrer aus der Schweiz – Le-Mans-Gesamtsieger und Langstreckenweltmeister 2016 – blieb auf dem 7,004 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs unter der bisherigen Qualifying-Bestmarke von Lewis Hamilton.

     

    Timo Bernhard Foto: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

    Belgien war übrigens die erste Station der sogenannten Porsche Tribute-Tour, bei der Michelinals langjähriger Partner die Rennwagen mit seinen Hightech-Reifen ausstattet.  Für die Tribute-Tour startete Michelin ein maßgeschneidertes Entwicklungsprogramm mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit der Reifen um rund 15 Prozent zu steigern und die Belastbarkeit im Vergleich zum traditionellen Langstrecken-Rennsport deutlich zu erhöhen. Dies ist notwendig, da das Fahrzeug besonders in schnellen Kurven einen enormen aerodynamischen Anpressdruck erzeugt.

    Foto: Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

     

    Das neue Rekordfahrzeug, der Porsche 919 Hybrid Evo, ist eine modifizierte Weiterentwicklung des 919 Hybrid, mit dem der Automobil- und Industriezulieferer Schaefflerund Porsche gemeinsam in den Jahren 2015, 2016 und 2017 sowohl das 24-Stunden-Rennen von Le Mans als auch jeweils den Fahrer- und den Herstellertitel in der FIA-Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) gewonnen hatten. Der Prototyp bezieht die Leistung aus einem Hybridantrieb, bestehend aus einem Benzinmotor in Kombination mit zwei verschiedenen Energierückgewinnungssystemen

     

     

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