26. 03. 20

+ Brüssel: EU fordert Schutz von Energieanlagen
+ Frankfurt am Main: EZB warnt vor steigender Inflation durch Energiepreise
+ Weitere Meldungen des Tages

Brüssel - mikeXmedia -
Zum Abschluss des EU-Gipfels haben die Staats- und Regierungschefs ein Ende der Angriffe auf Energie- und Wasserinfrastruktur im Nahen Osten gefordert. Zugleich wurde die EU-Kommission beauftragt, mögliche Schritte zur Senkung der Energiepreise zu prüfen. Thema waren auch die weiterhin durch Ungarn blockierten und von der EU geplanten weiteren Kriegsmilliarden für die Ukraine. Staatschef Orban will keine Gelder freigeben. Der französischen Präsident Macron und Bundeskanzler Merz ärgern sich über das Verhalten. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sind die Regeln, die sich die EU selber gegeben hat, nötigenfalls egal. Auch die Slowakei stellt sich ebenfalls gegen das Vorhaben, der Ukraine einen weiteren Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro zu geben.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Die Europäische Zentralbank sieht wegen höherer Energiepreise infolge des Iran-Konflikts Risiken für Wirtschaft und Preise im Euroraum. In ihrem Basisszenario erwartet die Notenbank für 2026 eine Inflation von rund 2,6 Prozent. Damit läge die Teuerung deutlich über dem Zielwert von etwa 2 Prozent. Höhere Preise könnten das Wirtschaftswachstum bremsen und die Kaufkraft der Verbraucher schwächen. Die Entwicklung hängt maßgeblich von der weiteren Lage auf den Energiemärkten ab - und die sehen wegen des Iran-Kriegs derzeit mehr als schlecht aus.

26. 03. 20

+ Brüssel: EU-Nachbarländer holen beim Spritpreisanstieg auf
+ Weitere Meldungen des Tages

Brüssel - mikeXmedia -
Jetzt erst und damit drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs und der fast zeitgleichen Explosion der Spritpreise in Deutschland, wird es auch in unseren Nachbarländern teurer an der Zapfsäule. So unter anderem in Österreich und Dänemark. In Deutschland den höchsten Preis für Superbenzin, in Dänemark ist Diesel teurer. Grundsätzlich unterscheiden sich die Preise nach Steuern und Abgaben zwischen den Ländern deutlich. Am günstigsten ist der Sprit weiterhin in Polen, Tschechien, Luxemburg oder etwa Belgien.

26. 03. 20

+ Genf: WHO meldet über 2.300 zivile Todesopfer im Nahostkrieg
+ Neuss: Rekordzahl an Insolvenzen in der Gastronomie
+ Berlin: Bundesregierung will Ticketsteuer für Flüge deutlich senken
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Genf - mikeXmedia -
Im Krieg im Nahen und Mittleren Osten sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation mehr als 2.300 Zivilisten ums Leben gekommen. Die meisten Opfer wurden im Iran gemeldet, gefolgt vom Libanon und Israel. Tausende weitere Menschen seien verletzt worden. WHO-Chef Tedros zeigte sich zudem alarmiert über zahlreiche Angriffe auf Krankenhäuser und medizinisches Personal. Solche Attacken verstießen gegen internationales Recht.

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Neuss - mikeXmedia -
Die Zahl der Insolvenzen in der Gastronomie ist im vergangenen Jahr erneut deutlich gestiegen. Laut einer Auswertung von Creditreform waren rund 2.900 Betriebe betroffen, etwa 30 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit erreicht die Branche den höchsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt. Insgesamt haben seit 2020 mehr als 11.000 Unternehmen Insolvenz angemeldet, rund 70.000 Betriebe mussten ihren Betrieb einstellen. Gründe sind vor allem die Folgen von Pandemie, Energiekrise und Inflation.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Bundesregierung plant, die Luftverkehrsteuer zur Jahresmitte spürbar zu reduzieren. Ab Juli sollen die Einnahmen wieder auf das Niveau von 2024 sinken. Ein entsprechender Gesetzentwurf sieht je nach Strecke unterschiedliche Anpassungen vor. Bei Kurzstrecken sollen die Abgaben von rund 16 auf etwa 13 Euro sinken, bei Mittelstrecken von etwa 39 auf rund 33 Euro. Für Langstreckenflüge ist eine Senkung von gut 70 auf etwa 60 Euro vorgesehen.

26. 03. 19

+ Santa Cruz de Tenerife: Kanaren bereiten sich auf heftiges Sturmtief vor
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Santa Cruz de Tenerife - mikeXmedia -
Auf den Kanarischen Inseln haben Behörden wegen des heranziehenden Sturmtiefs Therese umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen. Auf mehreren Inseln wurden Schulen und Kindergärten geschlossen, später gilt dies für den gesamten Archipel. Die Bevölkerung wird aufgefordert, möglichst zu Hause zu bleiben oder im Homeoffice zu arbeiten. Meteorologen warnen vor starken Regenfällen, die örtlich einem ganzen Jahreswert entsprechen können, sowie vor Sturmböen von bis zu rund 90 Stundenkilometern. Zudem drohen Überschwemmungen, Erdrutsche und hohe Wellen an den Küsten. Auch in höheren Lagen kann es zu Schneefall kommen.

26. 03. 19

+ Brüssel: Streit um Ukraine-Hilfen spitzt sich beim EU-Gipfel zu
+ Washington: Trump droht Iran mit Angriff auf wichtiges Gasfeld
+ Berlin: Erneute Warnstreiks legen Nahverkehr in mehreren Bundesländern lahm
+ Berlin: CDU-Wirtschaftsrat fordert Gasförderung durch Fracking

Brüssel - mikeXmedia -
Beim EU-Gipfel in Brüssel droht eine offene Auseinandersetzung über Finanzhilfen für die Ukraine. Ungarns Ministerpräsident Orban blockiert weiterhin milliardenschwere Unterstützung und knüpft diese an Fortschritte im Streit um russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline. Bundeskanzler Merz machte deutlich, dass einzelne Länder die Entscheidungen der EU nicht ausbremsen dürften. Hintergrund sind auch innenpolitische Spannungen in Ungarn.

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Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Trump hat dem Iran mit einem massiven Angriff auf das zentrale Gasfeld South Pars gedroht. Er kündigte an, ein solcher Schlag könne erfolgen, falls Iran weiterhin die Gasinfrastruktur Katars angreife. Gleichzeitig stellte Trump klar, dass Israel das Feld vorerst nicht erneut attackieren werde, solange Katar nicht weiter Ziel von Angriffen werde. Hintergrund sind jüngste Angriffe auf Energieanlagen in der Golfregion, die den Konflikt weiter verschärfen und auch den globalen Energiemarkt unter Druck setzen.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Gewerkschaft ver.di hat wieder zu Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Besonders betroffen sind Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Bayern. Für viele Fahrgäste kommt es erneut zu Ausfällen und erheblichen Einschränkungen bei Bus und Bahn. Es handelt sich bereits um den dritten großflächigen Arbeitskampf in der laufenden Tarifrunde. Mit den Streiks will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöhen.

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Berlin - mikeXmedia -
Der Wirtschaftsrat der CDU spricht sich für die Nutzung heimischer Gasvorkommen auch mithilfe der umstrittenen Fracking-Technologie aus. Generalsekretär Steiger fordert, vorhandene Rohstoffe stärker zu erschließen, um Abhängigkeiten von anderen Staaten zu verringern. Dabei müssten Umweltstandards weiterhin eingehalten werden, gleichzeitig sei ein pragmatisches Vorgehen nötig. Rohstoffe seien eine zentrale Grundlage für Industrie und Sicherheitspolitik.

26. 03. 19

+ Chemnitz: Auto-Zulieferer könnten Chancen in Rüstungsindustrie finden
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Chemnitz - mikeXmedia -
Die kriselnde Auto-Zulieferbranche könnte nach Einschätzung von Experten neue Perspektiven in der Rüstungsindustrie finden. Branchenexperte Olle betont, dass Rüstung nicht die alleinige Lösung sei, aber eine wichtige Ergänzung für Unternehmen darstellen könne, etwa bei Karosserieteilen, Antriebskomponenten oder Assistenzsystemen. Viele Zulieferer leiden derzeit unter der Absatzschwäche der Autoindustrie und dem Wandel zur Elektromobilität, was zu Stellenabbau führt. Die Rüstungsbranche hingegen profitiert von internationalen Konflikten, darunter der Ukrainekrieg, und wächst deutlich.

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