26. 08. 14

+ Washington: Lage in Straße von Hormus vor Ablauf der Waffenruhe angespannt
+ Wiesbaden: Zahl der Firmenpleiten geht erstmals seit Monaten zurück
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
Kurz vor dem Ende einer 60-tägigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran bleibt die Lage in der Straße von Hormus angespannt. In der Nacht wurden dort 2 Schiffe des staatlichen Ölkonzerns Adnoc aus den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen. Nach Angaben einer Nachrichtenagentur wurde niemand verletzt, über mögliche Schäden an den Schiffen gibt es bislang keine Informationen. Die wichtige Meerenge ist wegen des Iran-Kriegs faktisch blockiert, der Schiffsverkehr ist weitgehend zum Erliegen gekommen. Die Waffenruhe läuft an diesem Samstag aus.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Mai erstmals seit Februar wieder gesunken. Die Amtsgerichte registrierten fast 2000 Anträge auf Insolvenz, das waren 2 Prozent weniger als im Mai des Vorjahres. Trotz des Rückgangs bleibt die Entwicklung insgesamt angespannt: Von Januar bis Mai wurden mehr als 10.000 Unternehmensinsolvenzen verzeichnet, knapp 5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

26. 08. 14

+ Thessaloniki: Waldbrand auf Chalkidiki unter Kontrolle
+ Hürtgenwald: Waldbrand bedroht Ortsteil Gey – 1.800 Menschen evakuiert
+ Weitere Meldungen des Tages

Thessaloniki - mikeXmedia -
Ein großer Waldbrand auf einer griechischen Halbinsel ist nach Angaben der Feuerwehr inzwischen unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte müssen jedoch weiterhin kleinere Brandherde und Glutnester bekämpfen. Während der Löscharbeiten wurden 3 Feuerwehrleute leicht verletzt. Feuer und Asche sorgen beim Ausbruch des Ätna auf Sizilien unterdessen weiter für erhebliche Einschränkungen. Der Flughafen von Catania bleibt mindestens bis zum frühen Samstagmorgen weiter geschlossen. Wie lange die Eruption noch andauert, lässt sich nach Einschätzung von Experten nicht vorhersagen. Auch das Ende der vulkanischen Aktivität könne trotz moderner Überwachung nicht zuverlässig bestimmt werden. Damit sind weiterhin weder Starts noch Landungen möglich, was mitten in der Hauptreisezeit zahlreiche Urlauber betrifft.

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Hürtgenwald - mikeXmedia -
Ein großer Waldbrand bei Hürtgenwald im Kreis Düren bedroht den Ortsteil Gey. Die Flammen kamen bis auf rund 200 Meter an den Ort heran, deshalb mussten etwa 1.800 Menschen ihre Häuser verlassen. Der Landkreis hat wegen der angespannten Lage einen Krisenstab eingerichtet. Die Bewohner wurden aufgefordert, nur wichtige persönliche Gegenstände wie Ausweise und Medikamente mitzunehmen. In der Grundschule Straß wurde eine Anlaufstelle eingerichtet. Auch die Bundeswehr unterstützt die Einsatzkräfte vor Ort.

26. 08. 14

+ Cali: Rettungskräfte suchen nach schwerem Erdbeben weiter nach Überlebenden
+ Weitere Meldungen des Tages

Cali - mikeXmedia -
In Kolumbien läuft nach dem schweren Erdbeben die Suche nach Verschütteten unter hohem Zeitdruck. Das wichtige 72-Stunden-Fenster für mögliche Rettungen hat sich bereits geschlossen. Die Regierung hatte die Einsatzkräfte deshalb mit Bergungsteams aus den USA und 3 weiteren Ländern verstärkt. Bei dem Beben der Stärke 7,4 kamen mindestens 265 Menschen ums Leben, rund 3.500 wurden verletzt. Offiziell gelten 496 Menschen als vermisst, während eine inoffizielle Datenbank von etwa 4.200 vermissten Personen ausgeht.

26. 08. 14

+ Canberra: Meta sperrt in Australien mehr als 750.000 Social-Media-Konten
+ Berlin: Dürre verursacht hohe Ernteverluste
+ Bonn: Mineralwasser-Abfüller kämpfen mit Flaschenmangel
+ Weitere Meldungen des Tages

Canberra - mikeXmedia -
Der Facebook- und Instagram-Konzern Meta hat in Australien inzwischen mehr als 750.000 Konten von mutmaßlich unter 16-Jährigen gesperrt. Betroffen sind rund 460.000 Instagram- und mehr als 290.000 Facebook-Konten. Hintergrund ist ein Gesetz, das Minderjährigen unter 16 Jahren die Nutzung sozialer Netzwerke untersagt. Meta versucht nach eigenen Angaben unter anderem mit Künstlicher Intelligenz, das Alter der Nutzer anhand von Profilen, Beiträgen und Kommentaren zu erkennen. Die Altersprüfung bleibt nach Angaben des Konzerns allerdings schwierig.

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Berlin - mikeXmedia -
Die anhaltende Trockenheit setzt der Landwirtschaft in Deutschland stark zu. Nach Einschätzung des Deutschen Raiffeisenverbands sind seit Beginn der Dürre Mitte Juni rund 3 Millionen Tonnen Getreide und Raps ausgefallen. Dadurch entstünden den Betrieben Einnahmeverluste von etwa 600 Millionen Euro. Für dieses Jahr rechnet der Verband mit einer Getreideernte von gut 40 Millionen Tonnen – deutlich weniger als die 45 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr. Die nasse Witterung im Frühjahr habe größere Schäden noch verhindert, hieß es weiter.

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Bonn - mikeXmedia -
Die anhaltende Hitze sorgt bei Mineralwasser-Abfüllern für Engpässe bei Flaschen und Kästen. Nach Angaben des Verbands Deutscher Mineralbrunnen ist die Nachfrage seit Ende Juni deutlich gestiegen. Gleichzeitig werden leere Behälter nicht im gleichen Umfang zurückgebracht. Dadurch fehlen den Abfüllern zunehmend Flaschen und Kästen für die nächste Befüllung. Der Verband bittet Verbraucher deshalb, leere Behälter möglichst zeitnah zurückzugeben.

26. 08. 13

+ Athen: Zahl der West-Nil-Infektionen in Griechenland steigt stark
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Athen - mikeXmedia -
In Griechenland hat sich die Zahl der bekannten Infektionen mit dem West-Nil-Virus innerhalb von rund 2 Wochen mehr als verdoppelt. Bis zum 12. August registrierte die Gesundheitsbehörde 110 Fälle, Ende Juli waren es noch 42. 9 Menschen starben, alle waren älter als 65 Jahre. Bei 81 Erkrankten traten schwere neurologische Folgen wie Hirn- oder Hirnhautentzündungen auf. Besonders betroffen ist der Großraum Athen.

26. 08. 13

+ Wiesbaden: Zahl der Kindeswohlgefährdungen erreicht neuen Höchststand
+ Weitere Meldungen des Tages

Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Jugendämter in Deutschland haben 2025 so viele Fälle von Kindeswohlgefährdung festgestellt wie noch nie seit Beginn der Erhebung. Betroffen waren fast 80.000 Kinder und Jugendliche. Das entspricht einem Anstieg von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit 2012 hat sich die Zahl der festgestellten Fälle damit mehr als verdoppelt. Als Gefährdungen gelten unter anderem Vernachlässigung sowie psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt.

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