26. 09. 04

+ Genf: WMO warnt vor außergewöhnlich starkem El Niño
+ Weitere Meldungen des Tages

Genf - mikeXmedia -
Die Weltwetterorganisation WMO erwartet bis zum Jahreswechsel ein ungewöhnlich starkes El-Niño-Ereignis. Dadurch könnten in verschiedenen Regionen extreme Hitze, Dürren und Überschwemmungen zunehmen. Nach Angaben der WMO sind die Temperaturen im tropischen Pazifik bereits außergewöhnlich hoch. UN-Generalsekretär Guterres warnte deshalb vor einer erhöhten Gefahr extremer Wetterereignisse. Den Begriff «Super-El-Niño» verwendet die WMO selbst allerdings nicht.

26. 09. 04

+ Wicklow: Italien prüft Hinweise auf Visum für möglichen Leipzig-Attentäter
+ Berlin: Arbeitgeber fordern weniger Mitbestimmung durch Betriebsräte
+ Frankfurt/Main: Maschinenbau erhält mehr Aufträge aus dem Ausland
+ Berlin: E10 erreicht neuen Rekordpreis

Wicklow - mikeXmedia -
Italien will Hinweisen nachgehen, wonach ein möglicher Beteiligter an dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle mit einem italienischen Touristenvisum in die EU eingereist sein soll. Außenminister Tajani kündigte am Rande des EU-Treffens in Irland eine Prüfung der Umstände an. Bei der Vergabe von Visa würden grundsätzlich bestimmte Voraussetzungen geprüft und vorhandene Warnmeldungen berücksichtigt. Weitere Angaben zu dem konkreten Fall machte der Außenminister zunächst nicht.

# # #

Berlin - mikeXmedia -
Die Arbeitgeber wollen die Mitbestimmung von Betriebsräten in bestimmten Bereichen einschränken und Verfahren beschleunigen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände fordert dafür eine Reform des Betriebsverfassungsgesetzes. Nach Ansicht der Arbeitgeber sollen bestehende Mitbestimmungsrechte überprüft werden, weil Entscheidungen in Unternehmen insbesondere bei Veränderungen und in Krisen zu langsam getroffen würden. Als Beispiele werden unter anderem die Einführung neuer Arbeitsmittel und Regelungen zum Gesundheitsschutz genannt.

# # #

Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau verzeichnet weiterhin eine positive Entwicklung bei den Bestellungen. Im Juli lag der preisbereinigte Auftragseingang 2 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Aus dem Ausland kamen 4 Prozent mehr Aufträge, während die Bestellungen aus Deutschland um 3 Prozent zurückgingen. Der Branchenverband sieht vor allem die schwache Investitionstätigkeit im Inland als Problem. Die stärkere Nachfrage aus dem Ausland sei dagegen ein erfreuliches Zeichen für die Branche.

# # #

Berlin - mikeXmedia -
Superbenzin der Sorte E10 ist in Deutschland so teuer wie nie zuvor. Der bundesweite Tagesdurchschnitt lag am Mittwoch bei 2,215 Euro je Liter und damit über dem bisherigen Rekord von 2,203 Euro aus dem März 2022. Der neue Höchststand ist allerdings nicht inflationsbereinigt. Begründet wird der aktuelle Preisanstie unter anderem mit dem wieder gestiegenen Rohölpreis infolge der neuen Eskalation zwischen den USA und dem Iran sowie mit höheren Transportkosten durch das Niedrigwasser am Rhein. Der ADAC kritisiert die Mineralölkonzerne, dass die Preise unverhältnismäßig hoch sind und wesentlich günstiger ausfallen könnten. Die Regierung freut sich vermutlich über hohe Spritpreise, da etwa die Hälfte davon über Steuern und Abgaben in die Staatskasse fließt.

26. 09. 03

+ Wicklow: Ukraine erhält neue Zusagen für Luftverteidigung
+ Weitere Meldungen des Tages

Wicklow - mikeXmedia -
Die Ukraine kann bei der Unterstützung ihrer Luftverteidigung auf weitere Hilfe aus der EU hoffen. Bei einem Treffen der EU-Außenminister in Irland kündigten mehrere Mitgliedstaaten entsprechende Maßnahmen an. Welche Länder beteiligt sind und welche Systeme oder Ausrüstung geliefert werden sollen, blieb zunächst offen. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sprach dennoch von Bewegung bei einem Thema, um das die Ukraine seit Langem gebeten habe.

26. 09. 03

+ Frankfurt/Main: Chemie- und Pharmabranche profitiert von Folgen des Iran-Kriegs
+ Weitere Meldungen des Tages

Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie hat im 2. Quartal erstmals seit 3 Jahren wieder deutlich mehr umgesetzt. Nach Angaben des Branchenverbands VCI stieg der Umsatz um 7,3 Prozent. Dazu trugen eine um 2,4 Prozent höhere Produktion und um 5,7 Prozent gestiegene Preise bei. Hintergrund sind unter anderem Lieferprobleme bei Konkurrenten aus Asien und dem Nahen Osten, die stärker von Transporten durch die Straße von Hormus abhängig sind. Zudem stockten viele Kunden ihre Lager aus Sorge vor weiteren Folgen des Iran-Kriegs auf.

26. 09. 03

+ Madrid: Zehntausende demonstrieren für Verbleib Ceutas bei Spanien
+ Kopenhagen: Dänemark entdeckt offenbar Pläne für russische Sabotage
+ Minneapolis: 2 Tote bei Schussvorfall in Hochhaus
+ Weitere Meldungen des Tages

Madrid - mikeXmedia -
Die politische Debatte über die Zukunft Ceutas hat in Spanien zahlreiche Menschen auf die Straße gebracht. Bei landesweiten Kundgebungen sprachen sich Zehntausende für die Zugehörigkeit der nordafrikanischen Exklave zu Spanien aus und kritisierten zugleich die Migrationspolitik der Regierung. Der Regierung von Ministerpräsident Sánchez wurde vorgeworfen, zu große Rücksicht auf Marokko zu nehmen und Ceuta bei der Bewältigung der Migrationslage nicht ausreichend zu unterstützen.

# # #

Kopenhagen - mikeXmedia -
Dänische Sicherheitsbehörden haben nach Medienberichten Hinweise auf mögliche russische Sabotageaktionen in Dänemark gefunden. Besonders im Fokus stehen demnach Unternehmen der Verteidigungsindustrie, die an der Unterstützung der Ukraine beteiligt sind. Nach Einschätzung des dänischen Inlandsnachrichtendienstes geht es darum, Lieferungen für die ukrainische Verteidigung zu behindern und zugleich Verunsicherung in der dänischen Bevölkerung zu schaffen.

# # #

Minneapolis - mikeXmedia -
Bei einem Schussvorfall in einem Hochhaus in Minneapolis sind 2 Menschen getötet worden. Auch der mutmaßliche Täter kam ums Leben. Nach Angaben der Polizei wurden zudem 3 Beamte verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, 2 von ihnen mit Schussverletzungen. Ob der Verdächtige durch Polizeischüsse starb, ist noch unklar. Auch zu den Hintergründen der Tat gibt es bislang keine Angaben.

26. 09. 03

+ Kinshasa: Mehr als 3.000 Tote durch Ebola im Kongo
+ Weitere Meldungen des Tages

Kinshasa - mikeXmedia -
In der Demokratischen Republik Kongo sind seit dem Beginn des Ebola-Ausbruchs Mitte Mai mehr als 3.000 Menschen gestorben. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden bislang fast 6.200 Infektionen bestätigt. Derzeit werden 830 Erkrankte behandelt oder befinden sich in Isolation. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 48,6 Prozent. Besonders häufig sterben den Angaben zufolge kleine Kinder.

Nachrichten für UKW- und Webradiosender Wetter aktuell für Deutschland Aktuelle Sportnews