26. 07. 27

+ Seoul: Ölpreis fällt nach Ende der US-Angriffe deutlich
+ Berlin: Nach CSD-Anschlag wird härterer Umgang mit Gefährdern gefordert
+ Frankfurt/Bonn: Wohnkosten überfordern immer mehr Mieter
+ Weitere Meldungen des Tages

Seoul - mikeXmedia -
Der Ölpreis ist nach dem Ende der US-Angriffsserie im Iran deutlich gesunken. Ein Barrel Brent kostete zeitweise rund 92 US-Dollar und damit mehr als 5 Prozent weniger als zuvor. Während der 13 Nächte andauernden Angriffe war der Preis für die Nordseesorte zwischenzeitlich über die Marke von 100 US-Dollar gestiegen. Während die Preissteigerungen an den deutschen Tankstellen weitgehend unverzüglich an die Verbraucher weitergegeben wurden, lassen die Reduzierungen in der Regel immer länger auf sich warten. Von höheren Spritkosten profitiert zudem auch der Staat durch höhere Steuereinnahmen.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Day wächst der Druck auf Politik und Sicherheitsbehörden. Innenminister Alexander Dobrindt verwies darauf, dass der mutmaßliche Täter bereits wegen mehrerer Straftaten aufgefallen und mit Terrorismus sympathisiert habe. Union, Sicherheitsbehörden und der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordern nun unter anderem strengere Haftentscheidungen, eine engmaschigere Überwachung und einen besseren Datenaustausch. Zugleich geht es um die Frage, warum bekannte Probleme bei Zusammenarbeit, Zuständigkeiten und Ausstattung der Behörden bislang nicht ausreichend gelöst wurden.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Miete und Nebenkosten werden für viele Menschen in Deutschland zunehmend zur finanziellen Belastung. In einer Umfrage sagte knapp die Hälfte der befragten Mieter, sie könne sich die Wohnkosten gerade noch leisten. Mehr als jeder 8. gab an, über den eigenen finanziellen Verhältnissen zu leben. Nur gut ein Drittel kann sich Miete und Nebenkosten nach eigener Einschätzung problemlos leisten – deutlich weniger als noch 2023.

26. 07. 27

+ Teheran/Berlin: Iran droht mit Ausweitung des Kriegsgebiets
+ Weitere Meldungen des Tages

Teheran - mikeXmedia -
Der Iran droht den USA mit einer Ausweitung des Konflikts, sollten die amerikanischen Luftangriffe fortgesetzt werden. Ein iranischer Armeesprecher erklärte, das Kriegsgebiet reiche bereits von Jordanien bis zu den Staaten am Persischen Golf. Bei weiteren Angriffen könne sich der Konflikt noch stärker auf die Region ausweiten. Das iranische Militär habe dafür nach eigenen Angaben entsprechende Strategien vorbereitet, hieß es weiter.

26. 07. 27

+ Bordeaux: Waldbrand nähert sich der Metropole
+ Washington: Masernfälle in den USA auf höchstem Stand seit Jahrzehnten
+ Berlin: Steffen Bilger gilt als Favorit für Verkehrsministerium
+ Weitere Meldungen des Tages

Bordeaux - mikeXmedia -
Der schwere Waldbrand im Südwesten Frankreichs hat sich Bordeaux bis auf rund 15 Kilometer genähert. Der Bürgermeister erklärte, die Stadt bereite sich derzeit nicht auf eine Evakuierung vor, sei aber auf mögliche Entwicklungen vorbereitet. In der Region Gironde wurden seit Mittwoch rund 220.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Das Feuer hat inzwischen etwa 42.000 Hektar Wald und Buschland zerstört.

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Washington - mikeXmedia -
In den USA breiten sich Masern so stark aus wie seit Jahrzehnten nicht mehr. In diesem Jahr wurden bereits mehr als 2.300 Fälle in 45 Bundesstaaten registriert. Damit liegt die Zahl schon über dem gesamten Vorjahreswert von 2.289 Erkrankungen. Auch 2025 hatte es bereits mehr Masernfälle gegeben als in den Jahrzehnten zuvor.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach Informationen aus Unionskreisen hat der Parlamentarische Geschäftsführer Steffen Bilger die besten Chancen auf die Nachfolge von Bundesverkehrsminister Schnieder. Bundeskanzler Friedrich Merz will heute außerdem die Nachfolge von CDU-Generalsekretär Linnemann bekanntgeben, der ins Gesundheitsministerium wechselt. Als neue Generalsekretärin gilt Franziska Hoppermann als gesetzt. Möglicherweise wird auch die neue Besetzung des Verkehrsministeriums bekanntgegeben. Merz und seine Personalrochade waren nach Bekanntwerden teils heftig kritisiert worden.

26. 07. 26

+ Moskau: 3 Raumfahrer nach monatelangem ISS-Aufenthalt zurück auf der Erde
+ Rom: Zahl der West-Nil-Fieber-Fälle in Italien deutlich gestiegen
+ Berlin: 1 Tote und 29 Verletzte nach mutmaßlichem Anschlag am CSD
+ Berlin: Geringere Entlastung bei Strom-Netzentgelten geplant

Moskau - mikeXmedia -
Nach einem mehrmonatigen Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation sind 3 Raumfahrer wieder auf der Erde angekommen. Ihre Sojus-Kapsel setzte in Kasachstan auf. Zur Besatzung gehörten 2 russische Kosmonauten und der NASA-Astronaut Christopher Williams. Die Landung erfolgte ohne Zwischenfälle und wie geplant.

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Rom - mikeXmedia -
In Italien gibt es in diesem Jahr deutlich mehr registrierte Fälle von West-Nil-Fieber als bislang bekannt. Die europäische Gesundheitsbehörde zählte bis Mitte der vergangenen Woche 46 Erkrankungen. Damit liegt die Zahl deutlich über den 21 Fällen, die die Weltgesundheitsorganisation zuletzt gemeldet hatte. Auch für andere europäische Länder nennt die Gesundheitsbehörde inzwischen höhere Fallzahlen.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag in Berlin am Rande des Christopher Street Days, laufen die Ermittlungen der Behörden weiter. Eine Frau wurde getötet, rund 30 Menschen wurden verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein Mann mit einem Kastenwagen in eine Menschengruppe und griff anschließend weitere Menschen mit einer Machete an. Der Verdächtige ist weiterhin auf der Flucht. Bundesinnenminister Dobrindt sprach von deutlichen Hinweisen auf einen islamistischen Terroranschlag. Der Tatort liegt im Tiergarten nahe dem Potsdamer Platz und damit außerhalb des offiziellen Veranstaltungsbereichs.

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Berlin - mikeXmedia -
Für Stromkunden fallen die angekündigten Entlastungen im kommenden Jahr geringer aus, als ursprünglich angekündigt. Der Zuschuss der Bundesregierung zu den Übertragungskosten soll von 6,5 Milliarden Euro in diesem Jahr auf rund 5,5 Milliarden Euro im Jahr 2027 sinken. Das entspricht einer Kürzung um fast 15 Prozent. Die Netzentgelte machen einen wichtigen Teil des Strompreises aus. Auch hier profitiert der Bundeshaushalt durch höhere Mehrwertsteuereinnahmen.

26. 07. 26

+ Berlin: DIW sieht Ölversorgung trotz Krisen weiterhin stabil
+ Weitere Meldungen des Tages

Odessa - mikeXmedia -
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sieht die Versorgung Deutschlands und Europas mit Rohöl, Benzin und Diesel trotz der stark gestiegenen Ölpreise weiterhin als gesichert an. Wegen der vielen verschiedenen Bezugsquellen sei ein großflächiger Lieferausfall nicht zu erwarten. Schwieriger sei allerdings die Versorgung mit Kerosin. Hintergrund sind die Eskalation im Iran-Krieg und die zunehmenden Angriffe auf Schiffe in der Schwarzmeer-Region. Im Krieg mit Russland hat die Ukraine unterdessen Moskau vorgeworfen, mit einem Seekrieg in der Schwarzmeer-Region die Ernährungssicherheit in Teilen der Welt zu gefährden. Täglich gibt es Berichte über Schiffe, die von einer der beiden Kriegsparteien ins Visier genommen werden. Bei den Angriffen gab es auch zivile Opfer, wie von der Ukraine weiter mitgeteilt wurde.

26. 07. 26

+ Washington: Trump will Selenskyj im Weißen Haus empfangen
+ Damaskus: UN-Generalsekretär besucht erstmals seit mehr als 15 Jahren Syrien
+ Bonn: DHL fordert Zwei-Personen-Regel für schwere Pakete
+ Weitere Meldungen des Tages

Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Trump will den ukrainischen Präsidenten Selenskyj am Dienstag im Weißen Haus empfangen. Ein entsprechender Besuch sei geplant, teilte ein Regierungsbeamter mit. Weitere Einzelheiten zu dem Treffen sind bislang nicht mitgeteilt worden.

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Damaskus - mikeXmedia -
UN-Generalsekretär Guterres ist erstmals seit mehr als 15 Jahren wieder nach Syrien gereist. Bei seinem „Solidaritätsbesuch“ in Damaskus traf er den Übergangspräsidenten und den Außenminister. Guterres besuchte außerdem das berüchtigte Militärgefängnis nahe Damaskus. Während der Herrschaft des gestürzten Machthabers al-Assad sollen dort laut Amnesty International Tausende Menschen bei Massenhinrichtungen getötet worden sein.

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Bonn - mikeXmedia -
DHL fordert strengere gesetzliche Vorgaben für die Paketbranche. Pakete mit einem Gewicht von mehr als 23 Kilogramm sollten nach Ansicht des Unternehmens künftig nur noch von 2 Menschen zugestellt werden dürfen. DHL-Vorständin Hagleitner fordert, dass diese Regel gesetzlich festgeschrieben und für die gesamte Branche verbindlich wird. Damit sollen Paketboten besser vor körperlicher Überlastung geschützt werden.

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