26. 01. 20

+ Davos: Zahl und Vermögen von Milliardären weltweit steigen weiter
+ Weitere Meldungen des Tages

Davos - mikeXmedia -
Die Zahl der Milliardäre und ihr Vermögen haben weltweit erneut zugelegt. Laut einem Bericht besaßen die rund 3.000 Reichsten im vergangenen Jahr ein Vermögen von etwa 18,3 Billionen US-Dollar. Seit 2020 ist ihr Vermögen um mehr als 80 Prozent gewachsen. Gleichzeitig leben fast die Hälfte der Menschen weltweit in Armut, wie die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos betont.

26. 01. 20

+ Tokio: Neuwahlen in Japan und Portugal
+ Berlin: Mittelstand bekommt Kredite immer schwerer
+ Berlin: IWF rechnet mit stärkerem Wirtschaftswachstum in Deutschland
+ Weitere Meldungen des Tages

Tokio - mikeXmedia -
Japans Ministerpräsidentin Takaichi hat vorgezogene Parlamentswahlen angekündigt. Das Unterhaus soll zum Start der Parlamentssitzung am 23. Januar aufgelöst werden, gewählt wird am 8. Februar. Die erst seit rund drei Monaten amtierende Regierungschefin will ihre hohen Zustimmungswerte nutzen, um die knappe Mehrheit der Koalition aus Liberaldemokraten und der Partei Ishin auszubauen. Am selben Tag wird auch in Portugal der Präsident in einer Stichwahl bestimmt. Bei der ersten Runde kam der Kandidat von der Sozialistischen Partei mit rund 31 Prozent auf Platz eins. Der Rechtspopulist Ventura folgte mit etwa 24 Prozent. Da keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreichte, ist eine zweite Runde nötig. Der neue Präsident soll Anfang März das Amt übernehmen. Amtsinhaber de Sousa durfte nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten.

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Berlin - mikeXmedia -
Kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland kommen in der Wirtschaftskrise zunehmend schlechter an Bankkredite. Nach einer Umfrage berichteten zuletzt rund 38 Prozent der Mittelständler von verschärften Kreditbedingungen. Das ist ein Plus von rund vier Punkten gegenüber dem Vorquartal und der höchste Wert seit Beginn der Erhebung. Nach Einschätzung der KfW reagieren Kreditgeber vorsichtig, weil sie eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage vieler Betriebe erwarten.

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Washington - mikeXmedia -
Der Internationale Währungsfonds erwartet für 2026 ein stärkeres Wirtschaftswachstum in Deutschland als bislang angenommen. Nach aktueller Prognose dürfte die Wirtschaft um rund 1,1 Prozent zulegen, 0,2 Punkte mehr als im Oktober geschätzt. Grund dafür sind unter anderem staatliche Milliardenausgaben, die dämpfende Effekte der US-Zölle ausgleichen sollen. Damit liegen die IWF-Experten über den Erwartungen von Bundesbank und Ifo-Institut, bleiben aber vorsichtiger als die Bundesregierung, die 1,3 Prozent Wachstum prognostiziert.

26. 01. 19

+ London: Gold und Silber steigen wegen Grönland-Konflikt auf Rekordniveau
+ Weitere Meldungen des Tages

London - mikeXmedia -
Die Zuspitzung im Streit um Grönland treibt Anleger verstärkt in sichere Häfen. Gold und Silber haben zum Wochenbeginn deutlich zugelegt und neue Rekordstände erreicht. Eine Feinunze Gold verteuerte sich zeitweise um rund zwei Prozent auf knapp 4.700 Dollar und notiert weiter klar im Plus. Auch Silber zog kräftig an und kletterte um mehr als vier Prozent auf über 94 Dollar je Unze.

 

26. 01. 19

+ Madrid: Lungenkrebs-Sterblichkeit sinkt in der EU weiter
+ Weitere Meldungen des Tages

Mailand - mikeXmedia -
Die Lungenkrebs-Sterblichkeitsrate in der EU geht weiter zurück, inzwischen auch bei Frauen. Während die Zahlen bei Männern schon seit rund 1990 fallen, stiegen sie bei Frauen bis in die 2010er Jahre an, allerdings auf deutlich niedrigerem Niveau. Für 2026 erwarten Forscher der Universität Mailand eine altersbereinigte Sterberate von rund 23 Todesfällen je 100.000 Einwohner bei Männern und etwa 12 bei Frauen. In Deutschland liegen die Werte bei Männern etwas höher, bei Frauen etwas niedriger als im EU-Schnitt.

26. 01. 19

+ Madrid: Zahl der Toten nach Zugunglück steigt auf rund 40
+ Teheran: Aktivisten melden tausende Tote bei Iran-Protesten
+ Berlin: Spahn warnt vor Eskalation im Zollstreit mit den USA
+ Weitere Meldungen des Tages

Madrid - mikeXmedia -
Nach dem schweren Eisenbahnunfall im Süden Spaniens ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Nach Angaben der Behörden kamen inzwischen rund 40 Menschen ums Leben. 70 Verletzte wurden nach dem Zusammenstoß in Krankenhäuser gebracht. Etwa 25 von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Unter den Schwerverletzten befinden sich auch mehrere Minderjährige. Die Ursache des Unglücks ist weiter unklar, die Ermittlungen laufen.

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Teheran - mikeXmedia -
Erstmals gibt es jetzt offenbar verlässliche Zahlen zu den Menschen, die bei Massenprotesten im Iran ums Leben gekommen sind. Nach mehreren Zehntausend wurden die Angaben deutlich auf fast 4000 Menschen nach unten korrigiert. Das geht aus Untersuchungen von Aktivisten hervor. Weitere knapp 9000 mutmaßliche Todesfälle würden noch überprüft. Unter den Toten seien überwiegend Demonstranten, aber auch rund zweihundert Angehörige der Sicherheitskräfte.

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Berlin - mikeXmedia -
Unionsfraktionschef Spahn fordert im Streit um neue US-Zölle einen nüchternen Kurs gegenüber Washington. Man müsse mit den Vereinigten Staaten jetzt offen und deutlich sprechen, dürfe die Lage aber nicht weiter anheizen, sagte Spahn. Eine Eskalation nütze keiner Seite. Europa und die USA hätten weiterhin gemeinsame Sicherheitsinteressen, etwa mit Blick auf die Ukraine, und seien aufeinander angewiesen. Kritik der Grünen an einem aus ihrer Sicht zu nachgiebigen Kurs von Bundeskanzler Merz gegenüber Trump wies Spahn zurück. Entscheidend sei, im Dialog zu bleiben, zugleich aber klar zu benennen, was für Europa nicht akzeptabel sei.

26. 01. 19

+ Teheran: Zehntausende Tote und Verletzte bei Protesten im Iran
+ Berlin: Bundeswehr weitet Ausbildungsplätze für neuen Wehrdienst aus
+ Weitere Meldungen des Tages

London - mikeXmedia -
Bei den landesweiten Protesten im Iran sind nach Angaben von Mitarbeitern mehrerer Krankenhäuser Zehntausende Menschen ums Leben gekommen. Laut Recherchen sollen zwischen 16.500 und 18.000 Menschen getötet worden sein, rund 330.000 bis 360.000 wurden verletzt. Irans oberster Führer Chamenei hatte zuletzt erstmals eingeräumt, dass es Tausende Tote gegeben habe.

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Köln - mikeXmedia -
Die Bundeswehr hat zum Start des neuen Wehrdienstes ihre Kapazitäten für die Grundausbildung ausgebaut. Insgesamt stehen nun etwa 35.000 bis 40.000 Plätze bereit, deutlich mehr als in den Vorjahren. Damit sollen nicht nur die rund 20.000 jungen Männer und Frauen aufgenommen werden, die in diesem Jahr zum Wehrdienst antreten, sondern auch zukünftige Fach- und Führungskräfte ihre Grundausbildung absolvieren können. Nach Angaben von Generalleutnant Robert Sieger, Personalchef der Streitkräfte, soll die Erweiterung die Ausbildung flexibler und effektiver gestalten.

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