22. 10. 07

+ Straßburg: EU fordert mehr Waffen für die Ukraine
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Straßburg - mikeXmedia -
Das EU-Parlament fordert von Deutschland und anderen Mitgliedsländern mehr Militärhilfe für die Ukraine. Konkret hieß es, dass die Länder ihre militärischen Hilfen massiv aufstocken sollen. Insbesondere in den von der Ukraine geforderten Bereichen. Für die Resolution hatten sich gut 500 Abgeordnete ausgesprochen, nur 26 dagegen. Die Ukraine fordert im Kampf gegen Russland weitere Kampf- und Schützenpanzer, wie etwa den modernen Leopard2.

22. 10. 07

+ Nairobi: Friedensgespräche mit Tigray-Rebellen
+ Berlin: Ukrainische Schüler verschärfen Lehrkräfteproblem
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Nairobi - mikeXmedia -
Zum ersten Mal seit Beginn des Konfliktes zwischen der äthiopischen Regierung und den Tigray-Rebellen könnten beide Seiten zu Verhandlungen zusammenkommen. Beide Seiten hatten Gesprächen auf Einladung der Afrikanischen Union zugestimmt. Sie sollen an diesem Wochenende in Südafrika stattfinden, wie weiter mitgeteilt wurde. Der blutige Konflikt zwischen beiden Parteien dauert bereits seit über zwei Jahren an.

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Berlin - mikeXmedia -
Gut sieben Monate nach Beginn des Ukraine-Kriegs haben die Schulen in Deutschland inzwischen mehr als 193.000 geflüchtete Kinder und Jugendliche aus dem Land aufgenommen. Das hat die Kultusministerkonferenz mitgeteilt. Im Vergleich zur Vorwoche waren die Zahlen nochmals um gut 2200 gestiegen. Die meisten Schüler kamen bislang in NRW, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg unter. Die Entwicklung verschärft laut Bildungs- und Lehrerverbänden den bestehenden Lehrkräftemangel weiter.

22. 10. 06

+ Istanbul: Schwedischer Botschafter wegen Satire einbestellt
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Istanbul - mikeXmedia -
Der schwedische Botschafter in der Türkei ist vom Außenministerium wegen einer Sendung im schwedischen Fernsehen einbestellt worden. In einem Satirebeitrag ging es um Inhalte, die Präsident Erdogan und die Türkei beleidigen, wie von türkischer Seite mitgeteilt wurde. Der Beitrag erinnerte an den Fall Böhmermann in Deutschland. Der Satiriker Jan Böhmermann hatte ein Schmähgedicht gehalten, dass 2016 zu politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei geführt hatte.

22. 10. 06

+ Phuket: Anschlag auf Kita
+ Berlin: Streit um Antisemitismus
+ Bonn: Appelle zum Gassparen verhallen fast ungehört
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Phuket - mikeXmedia -
Bei einem Angriff auf einen Kindergarten in Thailand sind mehr als 30 Menschen getötet worden, darunter mehr als 20 Kinder. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen früheren Polizisten. Er hatte mit einem Messer und Schusswaffen die Kita gestürmt und um sich geschossen. In den thailändischen Medien war von einem Amoklauf die Rede. Der Täter flüchtete anschließend in einem Auto und gab dabei weitere Schüsse auf Menschen ab. Der 34-jährige musste seinen Dienst wegen Drogendelikten quittieren. Als Motiv wird derzeit über Drogeneinfluss oder Wut über die Entlassung spekuliert.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach dem Streit über die Kunstausstellung documenta fordern Experten einen intensiveren Blick auf die vielen Formen des Antisemitismus in Deutschland. Es sei falsch zu behaupten, dass Hass auf Israel nichts mit Hass auf die Juden zu tun habe. Dies diene dazu, Antisemitismusvorwürfe abzuwehren, hieß es von einer Stiftung. Dabei verwies man auch auf einen Angriff auf eine Synagoge in Hannover. Am höchsten jüdischen Feiertag war dort eine Scheibe eingeworfen worden.

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Bonn - mikeXmedia -
Die Appelle der Bundesregierung zum Gassparen zeigen nur wenig Wirkung. Die Bundesnetzagentur warnte in Bonn, dass der Verbrauch auch in der vergangenen Woche zu stark gestiegen war. Der Verbrauch lag mit 618 Gigawattstunden um fast 10 Prozent über dem durchschnittlichen Verbrauch der Jahre 2018 bis 2021. Auch die Industriekunden verbrauchten viel Gas. Sie lagen nur noch zwei Prozent vom Vorjahreswert entfernt, so die Netzagentur weiter.

22. 10. 06

+ Brüssel: Experte warnt vor Gaspreisdeckel
+ Frankfurt/Main: Streiks bei Eurowings
+ Wiesbaden: Exporte haben leicht zugelegt
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Trotz der Abschwächung des Welthandels sind die deutschen Exporte im August gestiegen. Gegenüber dem Vormonat Juli legten die Ausfuhren um 1,6 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Geliefert wurden Waren im Wert von rund 133 Milliarden Euro, das war ein Anstieg von über 18 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr. Die Importe nach Deutschland legten innerhalb eines Jahres um über 33 Prozent auf fast 132 Milliarden Euro zu. Angeschoben wurden die Exporte vor allem vom Geschäft mit den USA.

22. 10. 06

+ Hamburg: Estland fordert Unterwasserüberwachung
+ Berlin: Debatte um Preisdeckel dauert an
+ Wiesbaden: Bürger kaum zu unerwarteten Ausgaben in der Lage
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Hamburg - mikeXmedia -
Estland hat nach den mutmaßlichen Anschlägen auf die Nordstream-Pipelines in der Ostsee eine Unterwasserüberwachung der Nato und einen besseren Informationsaustausch gefordert. Seit Jahren gibt es eine Luftraumüberwachung durch die Nato über der Nordsee. Jetzt sollte man auch über weitere Maßnahmen nachdenken, so Estland weiter. Das Verteidigungsbündnis habe zu wenig Informationen über die Meere, vor allem in der Tiefe. Dabei wurden Finnland und Schweden angeführt, die gute Aufklärungssysteme hätten. Estland sieht auch Deutschland in der Pflicht.

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Berlin - mikeXmedia -
Vor dem Hintergrund der Energiekrise ist weiterhin unklar, wie die Bürger konkret entlastet werden sollen. Es sind Preisdeckel geplant, die Ausgestaltung sorgt aber für Kopfzerbrechen. Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Söder sieht die Regierung in Berlin weiter in der Pflicht. Auch CDU-Chef Merz wirft der Ampel-Regierung und Kanzler Scholz vor, wertvolle Zeit verspielt zu haben. Mit der Energiepauschale für Rentner und der Anhebung von Verdienstgrenzen sind von der Bundesregierung inzwischen weitere Entlastungen auf den Weg gebracht worden.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Rund ein Drittel der Bürger ist nicht in der Lage, unerwartete größere Ausgaben abzufangen. Das geht aus Untersuchungen des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach waren fast 32 Prozent der Bürger im vergangenen Jahr nicht in der Lage spontan über 1000 Euro aus ihrem vorhandenen Budget zu stemmen. Den Bürger in Frankreich und den Niederlanden fallen entsprechende Aufwendungen leichter, wie die Statistiker weiter mitteilten.