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+ Frankfurt: Industriekonzerne verlangen Eingreifen beim Emissionshandel
+ Gütersloh: Industrie verliert weiter an Bedeutung als Arbeitgeber
+ Hamburg: Dobrindt drängt auf engeren Schulterschluss im Katastrophenschutz
+ Köln: Streiks legen Teile des WDR lahm
Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Kurz vor einer möglichen Reform des europäischen Emissionshandels erhöhen zahlreiche Industrieunternehmen den Druck auf die EU. In einem Schreiben an die Spitzen von EU-Kommission und Europäischem Rat warnen rund 40 Konzerne vor weiter steigenden Kosten. Aus ihrer Sicht droht der Emissionshandel zu einer Belastung für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu werden. Die Unternehmen fordern deshalb Maßnahmen, um den Anstieg der Preise für CO₂-Zertifikate zu begrenzen.
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Gütersloh - mikeXmedia -
Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Industrie ist auf den niedrigsten Stand seit rund zehn Jahren gesunken. Nach einer Studie arbeiten derzeit etwa 6,6 Millionen Menschen in diesem Bereich. Weil andere Branchen stärker gewachsen sind, hat sich der Anteil der Industrie an allen Arbeitsplätzen in Deutschland deutlich verringert. Experten sehen darin einen Hinweis auf den strukturellen Wandel der Wirtschaft.
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Hamburg - mikeXmedia -
Bundesinnenminister Dobrindt setzt sich für eine stärkere Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Vorbereitung auf Krisenlagen ein. Der CSU-Politiker sprach sich dafür aus, die enge Abstimmung nicht erst für den Verteidigungsfall vorzusehen, sondern bereits im Vorfeld auszubauen. Anlass ist die Innenministerkonferenz, die in Hamburg stattfindet. Ziel sei es, den Zivil- und Katastrophenschutz besser auf mögliche Bedrohungen und außergewöhnliche Lagen vorzubereiten.
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Köln - mikeXmedia -
Beim Westdeutschen Rundfunk wird den zweiten Tag in Folge gestreikt. Dazu aufgerufen haben die Gewerkschaften DJV, ver.di und Unisono. Hintergrund ist der Tarifstreit mit dem Sender. Ver.di verlangt unter anderem eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent für die festangestellten Beschäftigten bei einer Laufzeit von einem Jahr.
+ Limeira: Rätsel um verschwundene Kamera nach tödlichem Sprungunfall
+ Weitere Meldungen des Tages
Limeira - mikeXmedia -
Nach dem tödlichen Rope-Jumping-Unfall einer 21-Jährigen in Brasilien beschäftigt die Ermittler auch das Verschwinden einer Kamera. Nach Angaben der festgenommenen Instruktoren gibt es bislang keine Erklärung, warum das Gerät nach dem Unglück nicht mehr gefunden wurde. Die junge Frau war von einer stillgelegten Brücke in die Tiefe gestürzt, nachdem die notwendige Sicherung offenbar nicht mit dem Sprungseil verbunden war. Die Verantwortlichen bestreiten, die Ursache des Unfalls zu kennen. Die Ermittlungen zu den genauen Abläufen dauern an.
+ Wiesbaden: Rund vier Millionen Geflüchtete leben in Deutschland
+ Berlin: AfD baut Vorsprung vor der Union in Umfragen aus
+ Nürnberg: Weltweite Bierproduktion geht deutlich zurück
+ Weitere Meldungen des Tages
Wiesbaden - mikeXmedia -
In Deutschland haben im vergangenen Jahr rund vier Millionen Menschen gelebt, die als Geflüchtete oder Vertriebene nach Deutschland gekommen sind. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Der größte Teil von ihnen kam seit 1950 ins Land, während mehrere Hunderttausend noch zu den Vertriebenen infolge des Zweiten Weltkriegs zählen. Die Zahlen basieren auf einer Haushaltsbefragung und erfassen nur Personen, die derzeit in Deutschland leben. Menschen in Gemeinschaftsunterkünften wurden dabei nicht berücksichtigt.
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Berlin - mikeXmedia -
Die AfD liegt in aktuellen Meinungsumfragen weiterhin deutlich vor der Union. Einer Erhebung zufolge kommt die Partei auf knapp 30 Prozent und vergrößert damit ihren Abstand zur CDU/CSU, die nur noch rund 20 Prozent erreicht. Auch in einer weiteren Umfrage bleibt die AfD stärkste politische Kraft. Dahinter folgen Grüne, SPD und Linke. FDP und BSW bewegen sich weiterhin im Bereich der Fünf-Prozent-Marke oder darunter.
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Nürnberg - mikeXmedia -
Die größten Brauereikonzerne der Welt haben im vergangenen Jahr spürbar weniger Bier hergestellt. Nach einer Branchenanalyse sank die Produktion der 40 größten Brauereigruppen um gut drei Prozent auf knapp 160 Milliarden Liter. Das entspricht einem Rückgang von rund fünf Milliarden Litern gegenüber dem Vorjahr. Marktführer bleibt ein belgischer Konzern vor einem niederländischen Wettbewerber. Auch mehrere deutsche Brauereigruppen sind in der Rangliste vertreten, mussten jedoch überwiegend sinkende Produktionsmengen hinnehmen.
+ London: Russisches Kriegsschiff feuert Warnschüsse im Ärmelkanal ab
+ Weitere Meldungen des Tages
London - mikeXmedia -
Im Ärmelkanal hat ein russisches Kriegsschiff Warnschüsse abgegeben, um nach britischen Angaben eine mögliche Kollision mit einer Jacht zu verhindern. Das britische Verteidigungsministerium bestätigte den Vorfall und erklärte, die Schüsse seien nicht auf das zivile Boot gerichtet gewesen. Zuvor habe die russische Fregatte versucht, Kontakt zu einem anderen Schiff aufzunehmen. Die britischen Behörden gehen derzeit davon aus, dass es sich um einen Einzelfall handelt und kein Zusammenhang mit jüngsten Spannungen zwischen Großbritannien und Russland besteht.
+ Berlin: Unternehmer drängen auf schnelle Wirtschaftsreformen
+ Weitere Meldungen des Tages
Berlin - mikeXmedia -
Kurz vor dem nächsten Koalitionsausschuss erhöhen zahlreiche Gründer und Wirtschaftsvertreter den Druck auf die Bundesregierung. In einem Appell fordern sie konkrete Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Aus Sicht des Startup-Verbands reichen Ankündigungen allein nicht mehr aus. Hintergrund sind die anhaltende Konjunkturschwäche und der Verlust vieler Arbeitsplätze in der Industrie. Die Unterzeichner erwarten von der Koalition rasche Reformen, um Investitionen, Innovationen und Wachstum zu fördern.
+ Évian: G7 verschärfen Druck auf Russland
+ Göttingen: Gesuchter Jugendlicher stellt sich der Polizei
+ Frankfurt: Investitionsstau in Kommunen erreicht Rekordhöhe
+ Weitere Meldungen des Tages
Évian - mikeXmedia -
Die G7-Staaten wollen ihre Unterstützung für die Ukraine ausbauen und den Druck auf Russland erhöhen. Auf ihrem Gipfel im französischen Évian vereinbarten die Staats- und Regierungschefs zusätzliche Sanktionen, unter anderem im Öl- und Gassektor. Zudem sollen weitere weitreichende Waffensysteme und Luftverteidigungskapazitäten an die Ukraine geliefert werden.
Dazu auch der Politologe…
Darüber hinaus sagten die G7 der Ukraine zusätzliche Hilfe für den kommenden Winter zu und wollen Möglichkeiten für eine stärkere militärische Produktion prüfen.
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Göttingen - mikeXmedia -
Nach den Schüssen auf einen Polizeibeamten im Zusammenhang mit einem Konflikt zweier Familiengruppen in Göttingen, hat sich der mutmaßliche Täter den Behörden gestellt. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft erschien der 16-Jährige in Begleitung eines Anwalts bei der Polizei. Gegen ihn war wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ein Europäischer Haftbefehl erlassen worden. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern weiter an.
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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Deutschlands Städte und Gemeinden stehen vor einem wachsenden Sanierungsproblem. Nach einer aktuellen Untersuchung beläuft sich der Investitionsbedarf für Straßen, Schulen, Sporthallen und andere öffentliche Einrichtungen inzwischen auf rund 230 Milliarden Euro. Damit ist die Lücke innerhalb eines Jahres nochmals deutlich größer geworden. Trotz des Infrastruktur-Sondervermögens des Bundes rechnen viele Kommunen kurzfristig nicht mit spürbaren Verbesserungen. Ein großer Teil der befragten Städte und Gemeinden erwartet sogar, dass sich der Sanierungsstau weiter verschärfen wird.