26. 06. 08

+ Manila: Mindestens 15 Tote nach schwerem Erdbeben auf den Philippinen
+ Weitere Meldungen des Tages

Manila - mikeXmedia -
Ein schweres Erdbeben hat die südliche philippinische Insel Mindanao erschüttert und zahlreiche Opfer gefordert. Nach Angaben der Behörden kamen mindestens 15 Menschen ums Leben, mehr als 100 weitere wurden verletzt. Besonders betroffen ist die Stadt General Santos City, wo die meisten Todesopfer registriert wurden. Das Beben brachte Gebäude zum Einsturz und löste Panik unter der Bevölkerung aus. Die Rettungskräfte suchen weiter nach möglichen Verschütteten.

26. 06. 08

+ Bielefeld: Lebenslange Haft nach islamistischem Messeranschlag
+ Weitere Meldungen des Tages

Bielefeld - mikeXmedia -
Für den Messerangriff auf feiernde Menschen in Bielefeld ist ein 36-jähriger Syrer zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Düsseldorf sprach den Mann des vierfachen versuchten Mordes schuldig. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an. Nach Überzeugung der Richter verfolgte der Täter mit dem Anschlag islamistisch-extremistische Ziele. Bei der Attacke waren mehrere Menschen lebensgefährlich verletzt worden.

26. 06. 08

+ Teheran/Tel Aviv: Iran startet erneut Raketenangriff auf Israel
+ Eriwan: Regierungschef Paschinjan gewinnt Parlamentswahl
+ Riga: Nato-Kampfjets schießen Drohne über Lettland ab
+ Berlin: Deutsche Bahn setzt verstärkt auf Bodycams für Beschäftigte
+ Weitere Meldungen des Tages

Teheran - mikeXmedia -
Der Iran hat nach eigenen Angaben erneut mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Das israelische Militär teilte mit, dass die Geschosse der ersten Angriffswellen abgefangen worden seien. Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Unterricht an allen Schulen in Israel zum Wochenbeginn ausgesetzt. Der internationale Flughafen bei Tel Aviv blieb Berichten zufolge zunächst in Betrieb.

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Eriwan - mikeXmedia -
Der prowestliche armenische Regierungschef Paschinjan hat die Parlamentswahl in Armenien gewonnen. Nach Angaben der Wahlkommission erhielt seine Partei Zivilvertrag knapp die Hälfte der Stimmen. Zweitstärkste Kraft wurde der prorussische Parteienblock eines Unternehmers. Das Wahlergebnis gilt als Bestätigung des bisherigen politischen Kurses Armeniens in Richtung Westen.

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Riga - mikeXmedia -
Nato-Kampfjets haben über Lettland eine Drohne abgeschossen. Nach Angaben der lettischen Streitkräfte handelte es sich vermutlich um ein ukrainisches Flugobjekt, das infolge russischer elektronischer Kriegsführung vom Kurs abgekommen sein soll. Weitere Details zur Herkunft oder zum Typ der Drohne wurden zunächst nicht bekanntgegeben.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Deutsche Bahn stattet Mitarbeiter mit Kundenkontakt zunehmend mit Bodycams aus. Nach Unternehmensangaben nutzt bereits rund ein Drittel der Kundenbetreuer an Bahnhöfen und in Zügen die freiwillig angebotenen Kameras. Bis zur Jahresmitte soll die Quote auf etwa die Hälfte steigen. Zudem plant die Bahn verpflichtende Schulungen für alle Beschäftigten mit Kundenkontakt. Ziel ist es, die Sicherheit der Mitarbeiter bei Konfliktsituationen zu erhöhen.

26. 06. 08

+ Berlin: Europa hält an Hoffnung auf Ukraine-Verhandlungen fest
+ Berlin: Union erhöht Druck bei geplanter Wahlrechtsreform
+ Köln: Späte WM-Anstoßzeiten bremsen erhofften Gastro-Boom
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Der neue Vorstoß des ukrainischen Präsidenten Selenskyj für direkte Gespräche mit Russland ist zunächst ohne Erfolg geblieben. Russlands Präsident Putin lehnte das Angebot vorerst ab. In Berlin und anderen europäischen Hauptstädten wird dennoch darauf gesetzt, dass Russland sich langfristig Verhandlungen über ein Ende des Krieges nicht entziehen kann. Gleichzeitig machen europäische Staaten deutlich, dass sie bei möglichen Friedensgesprächen beteiligt werden wollen.

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Berlin - mikeXmedia -
Im Streit um die geplante Wahlrechtsreform erhöht die Union den Druck auf den Koalitionspartner SPD. CSU-Landesgruppenchef Hoffmann fordert eine zügige Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Reform und verweist auf deren zentrale Bedeutung für die Zustimmung der CSU zum Regierungsbündnis. CDU/CSU und SPD konnten sich bislang nicht auf die weiteren Schritte verständigen.

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Köln - mikeXmedia -
Die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika dürfte der Gastronomie in Deutschland zwar zusätzliche Einnahmen bringen, allerdings weniger als möglich wäre. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft sorgen die späten Anstoßzeiten vieler Spiele wegen der Zeitverschiebung für geringere Umsätze in Kneipen, Bars und Biergärten. Viele Begegnungen beginnen erst nach Mitternacht deutscher Zeit. Experten rechnen deshalb damit, dass zahlreiche Fans die Spiele eher zu Hause verfolgen werden.

26. 06. 07

+ Eriwan: Festnahmen überschatten Parlamentswahl in Armenien
+ Tel Aviv: Tote und Verletzte bei Schusswaffen-Vorfällen
+ Brüssel: Deutschland verstößt bei Lohntransparenz gegen EU-Recht
+ Weitere Meldungen des Tages

Eriwan - mikeXmedia -
Die Parlamentswahl in Armenien hat unter dem Eindruck wachsender Spannungen mit Russland begonnen. Bereits zum Auftakt kam es zu mehreren Festnahmen. Nach Angaben der Polizei wurden mehr als zehn Menschen wegen des Verdachts auf Stimmenkauf festgenommen. Zudem durchsuchten Ermittler ein Büro der Oppositionspartei des prorussischen Unternehmers Karapetjan. Auch Mitglieder einer örtlichen Wahlkommission wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.

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Tel Aviv - mikeXmedia -
Bei einer Serie von Schusswaffenangriffen in Israel ist mindestens ein Mensch getötet worden. Nach Angaben von Rettungskräften wurden zudem mehrere weitere Menschen verletzt. Die Polizei geht derzeit von einem Terroranschlag aus. Ein mutmaßlicher Täter wurde nach Behördenangaben erschossen, während nach einem weiteren Verdächtigen noch gefahndet wird. Die Hintergründe der Tat werden derzeit untersucht. Zu einem ähnlichen Vorfall kam es auch im US-Bundesstaat Ohio. Dort fielen bei einem Festival Schüsse und trafen 12 Menschen. Zwei Personen wurden lebensgefährlich verletzt. Vermutlich gab es zwei Täter, die sich gegenseitig beschossen. Die Ermittlungen und Suche nach den Tätern dauern an.

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Brüssel - mikeXmedia -
Deutschland hat die neuen EU-Vorgaben zur Lohntransparenz nicht fristgerecht in nationales Recht umgesetzt. Damit verstößt die Bundesrepublik seit Ablauf der Umsetzungsfrist gegen geltendes EU-Recht. Die Europäische Kommission muss nun entscheiden, ob sie ein Vertragsverletzungsverfahren einleitet. Nach Angaben der Bundesregierung sollen die erforderlichen gesetzlichen Anpassungen erst in den kommenden Monaten erfolgen.

26. 06. 07

+ London: Europäische Staats- und Regierungschefs beraten mit Selenskyj über Friedensinitiative
+ Providence: US-Gericht erklärt Bearbeitungsstopp für Einwanderungsanträge für rechtswidrig
+ Tivat: Deutschland plant neue Kandidaturen für UN-Sicherheitsrat
+ Weitere Meldungen des Tages

London - mikeXmedia -
Bundeskanzler Merz, Frankreichs Präsident Macron und der britische Premierminister Starmerwollen in London gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj über neue Schritte für eine mögliche Friedenslösung beraten. Ziel des Treffens ist es, die internationalen Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine wieder voranzubringen und die weitere Unterstützung für das Land abzustimmen.

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Providence - mikeXmedia -
Ein Gericht in den USA hat einen unbefristeten Bearbeitungsstopp für Einwanderungsanträge für rechtswidrig erklärt. Der zuständige Richter kritisierte, dass die Maßnahmen der US-Einwanderungsbehörde zahlreiche Menschen in eine rechtlich unsichere Situation gebracht hätten. Nach Auffassung des Gerichts ist die pauschale Aussetzung der Antragsbearbeitung nicht mit geltendem Recht vereinbar. Die Entscheidung könnte Auswirkungen auf viele laufende Einwanderungsverfahren haben.

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Tivat - mikeXmedia -
Mit dem Scheitern der aktuellen Bewerbung um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat fühlt sich Deutschland zu einem erneuten Anlauf veranlasst. Bundeskanzler Merz kündigte am Rande eines EU-Westbalkan-Gipfels in Montenegro an, dass sich die Bundesrepublik für die Amtszeiten 2035/36 und 2043/44 erneut um einen Sitz im wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen bewerben wird. Deutschland war bei der jüngsten Wahl deutlich gescheitert und unterlag den Mitbewerbern Österreich und Portugal. Um den Stellenwert Deutschlands in der Weltpolitik ist es damit offenbar nicht mehr so gut wie früher bestellt.

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