26. 02. 03

+ Rom: Eintritt am Trevi-Brunnen soll Andrang bremsen
+ Wiesbaden: Einzelhandel 2025 trotz Flaute mit leichtem Umsatzplus
+ Berlin: Bierabsatz in Deutschland 2025 auf Rekordtief
+ Weitere Meldungen des Tages

Rom - mikeXmedia -
In Rom müssen Besucher ab jetzt für den Zugang zum Trevi-Brunnen zahlen. Für den abgegrenzten Bereich direkt am Wasser werden ab sofort rund zwei Euro fällig. Die Stadt will damit die massiven Besucherströme an einem der bekanntesten Wahrzeichen besser steuern und gefährliches Gedränge vermeiden. Der Brunnen zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der italienischen Hauptstadt.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Der deutsche Einzelhandel hat 2025 preisbereinigt nur aus einem einzigen Grund etwa 3 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Vor allem im ersten Halbjahr profitierte die Branche von der Umstrukturierung eines großen Versandhändlers, durch die bislang nicht erfasste Online-Umsätze nun in Deutschland berücksichtigt wurden. Abgesehen von diesem Effekt blieb die Konjunktur jedoch schwach, die Umsatzsteigerung fällt daher moderat aus.

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Berlin - mikeXmedia -
Die deutschen Brauereien haben 2025 rund 7,8 Milliarden Liter Bier verkauft und damit 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Das ist die niedrigste Menge seit Beginn der Statistik 1993 und liegt selbst unter den Absatzwerten der Corona-Jahre 2020 und 2021.

26. 02. 02

+ Teheran: Iran bestellt europäische Botschafter ein
+ Berlin: Massive Einschränkungen im Nahverkehr durch Streiks
+ Weitere Meldungen des Tages

Tehran - mikeXmedia -
Der Iran hat alle Botschafter europäischer Länder einbestellt. Hintergrund ist die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation. Bereits zuvor hatte das Parlament erklärt, die Streitkräfte europäischer Staaten künftig ebenfalls als Terrororganisationen zu betrachten, gestützt auf ein Gesetz aus dem Jahr 2019. Aus iranischer Sicht betrifft das auch die Bundeswehr. Im Parlament demonstrierten Abgeordnete Solidarität mit den Revolutionsgarden, trugen deren Uniformen und skandierten Parolen gegen die USA und Israel.

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Berlin - mikeXmedia -
In weiten Teilen Deutschlands mussten Fahrgäste mit massiven Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr rechnen. Auslöser war ein bundesweiter Warnstreik der Gewerkschaft ver.di, der nach Angaben der Gewerkschaft 15 Bundesländer betraf. Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen blieben vielerorts im Depot oder fuhren nur eingeschränkt. Zusätzlich erschwerten Eis, Schnee und anhaltende Kälte zum Wochenstart in vielen Regionen den Straßenverkehr, sodass auch Autofahrer mit Verzögerungen rechnen mussten.

26. 02. 02

+ Berlin: Deutlich mehr freiwillige Rückreisen von Asylbewerbern
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Die Zahl der Asylbewerber, die sich vom Staat finanziell unterstützen lassen, um freiwillig in ihre Heimatländer zurückzukehren, ist deutlich gestiegen. Nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge nutzten im vergangenen Jahr rund 16.600 Menschen ein entsprechendes Programm des Bundes. Damit lag die Zahl klar über dem Vorjahresniveau. Ziel der Zahlungen ist es, Rückkehrwilligen eine Perspektive im Herkunftsland zu ermöglichen und gleichzeitig staatliche Abschiebungen zu vermeiden.

26. 02. 02

+ Mexiko-Stadt/Havanna: Mexiko kündigt schnelle Hilfslieferungen für Kuba an
+ Berlin: Bundesanwaltschaft lässt fünf Verdächtige festnehmen
+ Weitere Meldungen des Tages

Mexiko - mikeXmedia -
Mexiko will Kuba kurzfristig mit humanitärer Hilfe unterstützen. Präsidentin Sheinbaum erklärte, die Vorbereitungen für den Versand von Lebensmitteln und grundlegenden Versorgungsgütern liefen bereits, um die angespannte Lage für die Bevölkerung auf der Karibikinsel zu lindern. Kuba steckt seit Monaten in einer schweren Wirtschaftskrise, viele Menschen leiden unter Versorgungsengpässen, hoher Inflation und häufigen Stromausfällen, zuletzt hat sich die Situation weiter verschärft. Mexiko gehört zu den wenigen Ländern in der Region mit engen politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Kuba und sagt nun erneut Unterstützung zu.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Bundesanwaltschaft hat fünf Männer festnehmen lassen, denen vorgeworfen wird, seit Beginn des Ukraine-Krieges in großem Umfang Güter für die russische Rüstungsproduktion ausgeführt zu haben. Nach Angaben der Ermittler steht eine Firma in Lübeck im Fokus, über die es seit Anfang 2022 zu tausenden Lieferungen nach Russland gekommen sein soll. Die Beschuldigten haben damit gegen Exportbeschränkungen verstoßen, die im Zuge der Sanktionen verhängt wurden, so die Vorwürfe. Die Ermittlungen dauern an.

26. 02. 02

+ Tel Aviv: Israel will Ärzte ohne Grenzen aus dem Gazastreifen drängen
+ Weitere Meldungen des Tages

Tel Aviv - mikeXmedia -
Israel will die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen im Gazastreifen beenden. Das Diaspora-Ministerium teilte mit, entsprechende Schritte seien eingeleitet worden. Hintergrund ist ein neues Registrierungsverfahren für Hilfsorganisationen. Demnach habe Ärzte ohne Grenzen keine vollständigen Listen palästinensischer Ortskräfte vorgelegt. Deshalb müsse die Organisation das Gebiet bis Ende Februar verlassen, so die Ankündigung. Die Regelung gelte nach Angaben des Ministeriums für alle internationalen Organisationen, die in der Region tätig sind.

26. 02. 02

+ Abu Dhabi: Neue Gespräche über Ende des Ukraine-Krieges angekündigt
+ Crans-Montana: Zahl der Brandopfer steigt auf über 40
+ Berlin: CDU-Wirtschaftsrat fordert harte Einschnitte bei Sozialleistungen
+ Berlin: Wirtschaftsministerin sieht keine Gefahr durch niedrige Gasspeicher

Kiew - mikeXmedia -
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat für diese Woche neue Gespräche über eine Beendigung des Kriegs angekündigt. Geplant sind Treffen mit Vertretern Russlands und der USA am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi. Bereits am vergangenen Wochenende hatte es dort ähnliche Gespräche gegeben, eine Bestätigung aus Moskau steht aber weiter aus. Selenskyj erklärte, die Ukraine sei zu ernsthaften Verhandlungen bereit und wolle ein würdiges Ende des Krieges erreichen. Zugleich verwies er auf die anhaltenden Angriffe Russlands mit rund 1.000 Drohnen und gut 1.000 Gleitbomben allein in der vergangenen Woche.

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Crans-Montana - mikeXmedia -
Einen Monat nach der verheerenden Brandkatastrophe von Crans-Montana ist ein 18-jähriger in einem Krankenhaus in Zürich gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf 41. Das teilte die Staatsanwaltschaft im Kanton Wallis mit. In der Silvesternacht hatten funken­sprühende Partyfontänen in einer Bar ein Feuer ausgelöst. Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus, viele Gäste konnten den Keller wegen einer engen Treppe nicht rechtzeitig verlassen. Insgesamt wurden mehr als 100 Menschen verletzt, rund 80 von ihnen erlitten schwere bis lebensgefährliche Brandverletzungen.

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Berlin - mikeXmedia -
Der CDU-Wirtschaftsrat verlangt deutliche Kürzungen beim Arbeitslosengeld und in der Krankenversicherung, um die Wirtschaft in Deutschland anzukurbeln. In einer Agenda für Arbeitnehmer fordert der Verband, die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I für alle auf maximal ein Jahr zu begrenzen. Bislang können Menschen ab 50 Jahren bis zu zwei Jahre Leistungen erhalten. Außerdem sollen Arbeitsmarktprogramme gestrichen und die Bundesagentur für Arbeit verschlankt werden, die mit rund 100.000 Beschäftigten als überdimensioniert gilt. Auch die Mütterrente, die abschlagsfreie Rente nach langer Versicherungszeit und die Grundrente sollen nach dem Willen des Wirtschaftsrats entfallen. Begründet wird das mit stark steigenden Sozialabgaben.

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Berlin - mikeXmedia -
Die vergleichsweise niedrigen Füllstände der deutschen Gasspeicher sind nach Einschätzung von Wirtschaftsministerin Reiche kein Grund zur Sorge. Die Lage werde täglich beobachtet, sagte die CDU-Politikerin am Rande einer Reise nach Saudi-Arabien. Die Energieversorgung in Deutschland sei abgesichert, unter anderem durch zusätzliche Importmöglichkeiten für Flüssiggas. Kritiker zeigen auf, dass bei einem weiteren Absinken der Vorräte zuerst die Industrie ihren Verbrauch einschränken muss, um die Versorgung der Bürger weiter zu gewährleisten. In der ohnehin angespannten Wirtschaftslage wäre dies eine weitere Katastrophe für den Standort Deutschland, so die Kritiker weiter.

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