+ Madrid/Urda: 56 der 69 Todesopfer nach Zugunglück identifiziert
+ Frankfurt: Polizei spricht nach Ausschreitungen von neuer Gewaltqualität
+ Berlin: Linke stimmt Koalitionsgesprächen mit SPD und Grünen zu
Madrid/Urda - mikeXmedia -
Vier Tage nach dem schweren Zugunglück in Spanien ist die Identifizierung der Todesopfer weit fortgeschritten. Nach Angaben der Behörden stehen noch 13 Identitäten aus, während 56 Menschen inzwischen zweifelsfrei erkannt wurden. Bei den noch offenen Vermisstenmeldungen handelt es sich demnach ausschließlich um Menschen aus dem Ausland, darunter Angehörige aus den USA, Japan, Australien, Kanada und weiteren Ländern.
Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Nach den Krawallen in Frankfurt hat die Polizei von einer neuen Dimension der Gewalt gesprochen. Einsatzleiter Hessenmüller betonte, dass die große Mehrheit der Demonstranten friedlich geblieben sei. Bereits während des Aufzugs habe es jedoch Vermummungen, Pyrotechnik und Böllerwürfe gegeben. Nach der Auflösung der Versammlung eskalierte die Lage teilweise. Randalierer warfen nach Polizeiangaben Brandflaschen und zerstörten Schaufenster. Auch in Köln kam es zu gewalttätigen Szenen. Politiker verurteilten die Ausschreitungen, mahnten zugleich aber, die Anliegen junger Menschen wie bessere Bildung ernst zu nehmen. Bundesinnenminister Dobrindt kündigte an, Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.
Berlin - mikeXmedia -
Sechs Wochen nach der Wahl in Berlin können die Verhandlungen über eine rot-grün-rote Landesregierung beginnen. Nach SPD und Grünen hat nun auch die Linke auf einem Parteitag grünes Licht gegeben. Die Gespräche sollen am Montag starten. Das geplante Bündnis unter Führung der Linken sorgt bundesweit für Diskussionen. Fraktionschefin Eralp bekräftigte zugleich ihren Anspruch, als erste Vertreterin ihrer Partei Regierende Bürgermeisterin der Hauptstadt zu werden. Trotz des politischen Drucks wolle sie an diesem Ziel festhalten.
