+ Sydney: Waldbrände werden wahrscheinlich noch schlimmer
+ Limburg: Van Elst heute in Audienz beim Papst
+ Bern: Autofahren in der Schweiz wird teurer
+ Berlin: Mittelstand will mehr Fördergelder
+ Mühlheim: Ombudsmann soll Misshandlungs-Affäre bei Aldi klären
Sydney - mikeXmedia -
Auch zum Start in die neue Woche dauern in Australien die schweren Buschbrände weiter an. Sie haben inzwischen eine Fläche von mehr als 100.000 Hektar Land vernichtet. Mehr als 200 Häuser fielen den Flammen bisher zum Opfer. Die Flammen geraten immer weiter außer Kontrolle. In einer Provinz wurde bereits der Notstand ausgerufen. Damit können Bürger evakuiert und Elektrizitätswerke geschlossen werden. Die Feuerwehren sind nahezu pausenlos im Einsatz. Eine Entspannung der Lage in Australien ist noch nicht in Sicht. Zwar lassen die Winde derzeit nach und auch die Temperaturen sind nicht mehr so hoch wie bisher, in den kommenden Tagen nimmt beides aber wieder zu, so die Meteorologen.
Limburg - mikeXmedia -
In Rom wird Bischof Tebartz van Elst heute vermutlich eine Audienz bei Papst Franziskus erhalten. Bisher zeigte er sich zurückhaltend auf Rücktrittsforderungen, wie aus einer Zeitung hervorgeht. Vom Vatikan wurde der Bericht nicht kommentiert. Der Fall des Limburger Bischofs war gestern zwischen dem Papst und dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Zollitsch, besprochen worden. Bischof van Elst wird sich vor allem wegen der Kostenexplosion beim Bau seiner Residenz in Limburg rechtfertigen müssen. Statt der ursprünglich geplanten bis zu fünf Millionen Euro liegen die Kosten inzwischen bei fast 40 Millionen Euro.
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Bern - mikeXmedia -
Die Autofahrer in der Schweiz werden künftig tiefer in die Tasche greifen müssen. Das hat das Verkehrsministerium des Landes mitgeteilt. Die Verteuerung wird unabhängig vom Volksentscheid zur Erhöhung der Autobahn-Maut kommen, so die Verkehrsministerin Doris Leuthardt. Damit müssen sich die Bürger zwischen einer teureren Vignette oder höheren Benzinpreisen entscheiden. Der Volksentscheid wird am 24. November durchgeführt. Die Mehreinnahmen sollen dann in der Schweiz für die Instandhaltung des Straßennetzes genutzt werden.
Berlin - mikeXmedia -
Die mittelständische Wirtschaft will von der neuen Regierung finanziell besser berücksichtigt werden. Das hat die Präsidentin eines Industrie-Forschungsnetzwerkes gefordert. Dabei geht es vor allem um die Vergabe von Forschungsgeldern. Obwohl fast 100 Prozent der deutschen Unternehmen im Mittelstand angesiedelt sind, erhalten sie nur knapp 50 Prozent der Mittel, die für die Industrieforschung zur Verfügung stehen.
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Mülheim - mikeXmedia -
Bei Aldi Süd Soll sich ein Ombudsmann jetzt um die Aufarbeitung der Missbrauchsvorwürfe gegen leitende Angestellte kümmern. Das hat der Lebensmitteldiscounter in Mülheim an der Ruhr mitgeteilt. Der Vertrauensanwalt habe seine Arbeit bereits Anfang Oktober begonnen, berichtete ein Nachrichtenmagazin. Aktuell wird er im Zentrallager von Aldi Süd in Mahlberg in Baden-Württemberg eingesetzt. Die Missbrauchsvorwürfe gegen leitende Angestellte waren vor gut einem Monat erhoben worden. In dem Zentrallager waren Auszubildende mit Frischhaltefolien an Pfosten gefesselt und mit Filzstiften bemalt worden. Gegen die Verantwortlichen wurden kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe bereits Ermittlungen eingeleitet. Auch die Staatsanwaltschaft Freiburg befasst sich mit den Vorfällen.