Automobilnachrichten

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  1. Thema heute:   

    Eintauschprämien für Dieselfahrzeuge können durchaus sinnvoll sein!

     

    Foto:Toyota Deutschland Gmbh

    Zu den ausgesprochen unerfreulichen Dingen gehört für viele Autoeigentümer der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen. Wie ein Damoklesschwert stehen seit einiger Zeit auch mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge im Raum.

    Daher ist es nur zu verständlich, dass viele ihren Diesel gerne loswerden und stattdessen auf einen unkritischen Antrieb umsteigen möchten. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, wenn man keine Verluste erleiden will. Für Diesel-PKW-Eigentümer können daher die angebotenen Eintauschprämien einiger Unternehmen interessant sein. Obwohl auch das häufig kritisiert wird, ist es ein sinnvoller Ansatz, wie Dirk Breuer von Toyota Deutschland sagt:

     

    Foto:Toyota Deutschland Gmbh

    Dirk Breuer:
    Warum es dennoch sinnvoll ist? Mit einem Hybrid weiß ich heute, dass ich auch zukünftig in die Städte reinkomme, weil alle die heute diskutierten Schadstoffe, die stößt der Hybrid nicht aus, von daher bin ich da auf Nummer sicher. Ich brauche keinen Harnstoff, den ich nachfüllen muss und ich brauche auch keinen Stecker zum Aufladen. Das heißt, ich bin mit dem Auto stressfrei und sauber in der Zukunft unterwegs und muss mich nicht mehr drum kümmern, was jetzt an welcher Stelle möglicherweise für ein Fahrverbot entschieden wird.

    Bei den Eintauschprämien von Toyota und Lexus geht es also ausdrücklich um den Neukauf von Hybridfahrzeugen.   

    Dirk Breuer:  
    Das ist richtig. Wir haben uns das klare Ziel gesetzt, den Diesel gegen den Hybrid zu tauschen und geben dafür bei Toyota 4.000,-- Euro und bei Lexus bis zu 6.000,-- Euro – hängt so ein bisschen von dem Model ab – zusätzlich zu dem Restwert des Fahrzeugs, das Sie in Zahlung geben wollen.


    Foto:Toyota Deutschland Gmbh

    Die Summe, die Sie im Ergebnis erhalten, kann also deutlich höher sein als die Prämie, je nachdem, was Ihr Altfahrzeug noch wert ist. Es ist also nicht so wie vor Jahren bei der Abwrackprämie, als die Altautos verschrottet wurden.   

    Dirk Breuer:   
    Wir haben uns nicht auf die Fahnen geschrieben, diese Autos zu verschrotten, sondern wie sagen ja: Egal ob Euro 1 oder Euro 6, wir nehmen jeden Diesel in Zahlung und geben dafür 4.000,-- Euro Prämie bei Toyota, wenn Sie einen neuen Hybrid kaufen, oder bis zu 6.000,-- Euro Prämie, wenn Sie einen neuen Lexus-Hybrid kaufen, um denjenigen von der Sorge zu befreien, künftig nicht mehr in die Stadt reinfahren zu können, denn die Hybriden sind aus heutiger Sicht auch in den nächsten 15 Jahren oder 20 Jahren noch in der Lage, in die Stadt reinfahren zu dürfen, weil sie extrem saubere Abgase haben und das ist das Ziel unserer Aktion!

    Die Voraussetzung für die genannten Prämien ist allerdings, dass der einzutauschende Diesel-Gebrauchtwagen beim Kauf eines neuen Toyota- Hybridfahrzeugs bereits mindestens sechs Monate auf den Käufer oder ein Mitglied seines Haushaltes angemeldet ist, bei einem neuen Lexus sind er vier Monate.

     

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    http://www.was-audio.de/aanews/autonews20170816_kvp.mp3

  2. ARCD: Tipps für einen sicheren Schulweg zum Schulanfang  

     




    Foto:ARCD

    Während in manchen Bundesländern die Sommerferien gerade begonnen haben, starten Schüler in anderen Bundesländern, darunter Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen, schon ins neue Schuljahr. Der ARCD ruft zum Schulanfang Autofahrer zu verstärkter Vorsicht auf und gibt Tipps für einen sicheren Schulweg.

    Die Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) für das vergangene Jahr zeigen, wie wichtig es ist, dass Verkehrsteilnehmer Rücksicht auf Schüler nehmen und letztere gut auf den Verkehrsalltag vorbereitet werden: 31 Schüler kamen 2016 auf dem Schulweg ums Leben. Insgesamt wurden 111 216 meldepflichtige Schulwegunfälle verzeichnet.



    Foto:ARCD

    „Auch wenn die Anzahl der tödlichen Unfälle leicht zurückging, sind diese Zahlen immer noch be-sorgniserregend“, sagt ARCD-Pressesprecher Josef Harrer. Schüler, die ihren Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, zählen zu den schwachen Verkehrsteilnehmern. Wegen ihrer geringen Körpergröße und ihrer Unerfahrenheit sind sie im Straßenverkehr besonderen Risiken ausgesetzt. Das Abschätzen der Entfernung und der Geschwindigkeit von Fahrzeugen fällt ihnen oft noch schwer. Der Automobilclub fordert deshalb alle Verkehrsteilnehmer auf, zum Beginn des neuen Schuljahrs vor allem in Wohngebieten und in der Nähe von Schulen auf den Nachwuchs besonders Acht zu geben, aufmerksam zu fahren, bremsbereit zu sein und Geschwindigkeitsbe-grenzungen einzuhalten.
    Kinder für den Schulweg fit machen.

    Auch Eltern können etwas für die Sicherheit ihrer Kinder tun. Noch während der Ferien sollten die Erziehungsberechtigten den Schulweg mit Schulanfängern üben. Dabei hilft folgender Trick: sich als Elternteil vom Nachwuchs zur Schule bringen und sich den Weg erklären lassen. Auch ein Per-spektivwechsel, also immer wieder in die Hocke gehen, hilft, die Wahrnehmung der Kleinen nach-zuvollziehen. Bei der Auswahl der Strecke lohnt sich manchmal ein kleiner Umweg, z. B. über einen mit einem Zebrastreifen, einer Ampel, einen von Schülerlotsen gesicherten Weg oder durch eine Unterführung. In den ersten Wochen sollten Erwachsene die Jüngsten auf dem Schulweg begleiten. Schüler müssen sich natürlich immer rechtzeitig auf den Weg machen, um ohne Zeit-druck zum Unterricht gelangen zu können. „Damit Schüler von anderen besser gesehen werden, sollten Eltern ihre Kinder mit heller Kleidung, Leuchtstreifen und reflektierenden Schulranzen aus-statten – vor allem, wenn bald die dunkle Jahreszeit naht“, rät Harrer.  Damit Kinder fit für den Verkehrsalltag werden, ist es wünschenswert, dass sie die Möglichkeit bekommen, zur Schule zu laufen. 

     


     

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  3. Themen heute:   

    Toyota macht den Proace Verso zum Camper  ///  Augen auf an der Zapfpistole

     

     

    Foto:Toyota Deutschland GmbH

     

    1.

    Bestens gerüstet für den Wochenendausflug in die Natur: Mit der neuen QUQUQ Campingbox lässt sich der Toyota Proace Verso ab sofort im Handumdrehen in einen Camper für zwei verwandeln. Die Box des Camping-Spezialisten umfasst ein ausklappbares Doppelbett, einen Kocher, je zwei Wasserkanister und Schüsseln sowie Stauraum und lässt sich für die Proace-Varianten Compact, L1 und L2 ordern.

     

    Foto:Toyota Deutschland GmbH

    Die Campingbox eignet sich somit sowohl für die fünfsitzigen Varianten des Proace Verso als auch für die Modelle mit dritter Sitzreihe. Hierbei wird empfohlen, vor der Nutzung der Box die dritte Reihe auszubauen. Vor der Benutzung des Doppelbetts werden die Rücksitze ganz nach hinten geschoben und umgeklappt. Auf speziellen Stützbeinen und Schienen wird das Bett dann oberhalb der Rücksitze ausgeklappt und gehalten. Die weiteren Bestandteile der Campingbox können von der Heckklappe aus verwendet werden. Toyota bietet die QUQUQ „Midibox“ als Original-Zubehör über seine Vertragshändler für 2.790 Euro an, zusätzlich ist ein Camping-Set mit Tisch und zwei Stühlen für 99 Euro erhältlich.

    Wer mit mehr als zwei Urlaubern unterwegs ist, kann den Proace mit dem Dachzelt ARB Simpson III zum vollwertigen Camper ausbauen. Das Zelt bietet eine zusätzliche Liegefläche von 2,40 mal 1,40 Meter und lässt sich innerhalb von 15 bis 20 Minuten aufbauen. Es kostet 1.600 Euro und ist ebenfalls beim Händler erhältlich. De Großraum-Limousine Proace Verso gibt es in verschiedenen Varianten und Ausstattungsversionen mit Platz für bis zu neun Personen.

     

     

    Foto:DEKRA e.V.

     

    2.

    Auch bei so selbstverständlichen Dingen wie dem Griff zur Zapfpistole an der Tankstelle sollten Autofahrer konzentriert zur Sache gehen. Wer falschen Kraftstoff in den Tank einfüllt, riskiert einen Motorschaden, der Tausende Euro kosten kann, warnen die Experten von DEKRA. Wenn es doch passiert ist, gilt die Regel: Zündung aus, Motor aus, Pannendienst oder Werkstatt rufen.

     

    „Egal, ob Benzin statt Diesel oder Diesel statt Benzin in den Tank geflossen ist: Am besten nicht einmal die Zündung einschalten“, sagt man. „Auf keinen Fall starten oder den Motor sofort wieder abstellen.“ Durch die Fehlbetankung können Kraftstoffpumpen, Einspritzdüsen, Kraftstofffilter und auch der Motor selbst Schaden nehmen. Deshalb muss das Fahrzeug auf jeden Fall in die Werkstatt.

    Dabei ist zu unterscheiden: Wurde nur getankt, ohne den Motor zu starten? Wurde der Motor gestartet und das Fahrzeug gefahren? Ist das Fahrzeug gefahren und dann liegen geblieben? Die Konsequenzen und Kosten sind verschieden:  Es kann von einer notwendigen Tankleerung und Reinigung bis hin zum Totalschaden gehen.  

     

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