Automobilnachrichten

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  1. Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:

    ADAC Umfrage: Wie zufrieden sind Fahrer von E-Autos?

     

     

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    Immer mehr Menschen in Deutschland fahren elektrisch, daher hat der ADAC in einer aktuellen Umfrage über 1.000 E-Mobilisten nach ihren Erfahrungen befragt. Die Fragen konzentrierten sich dabei auf die Zufriedenheit mit dem eigenen Fahrzeug, befassten sich aber auch mit der Ladeinfrastruktur in Deutschland.

    In Summe zeigt sich: Wer elektrisch fährt, ist meist zufrieden unterwegs. Ganze 97 Prozent der Befragten sagten, dass sie zufrieden oder sogar sehr zufrieden mit der Nutzung ihres E-Autos sind. Für knapp drei Viertel aller Umfrageteilnehmer ist das aktuelle Fahrzeug das erste Auto mit E-Antrieb im Haushalt. Über 90 Prozent der Umsteiger von einer anderen Antriebsart auf ein Elektroauto als Erstwagen beschrieben den Wechsel als einfach oder sehr einfach. Die meisten Fahrer sind auch zufrieden mit der Reichweite ihres Fahrzeugs. Teilweise wurden aber die Reichweitenunterschiede bei warmen und kalten Temperaturen sowie die Differenz zwischen Herstellerangabe und tatsächlicher Reichweite als verbesserungswürdig eingestuft.

    Bei den Fragen zur Ladeinfrastruktur ergab sich allerdings ein gemischtes Bild. In Summe sind fast zwei Drittel der Nutzer öffentlicher Ladesäulen zufrieden oder sehr zufrieden mit der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Kritik gibt es allerdings an der Höhe und der Transparenz der Ladestrompreise, die rund jeder Vierte für verbesserungswürdig hält. Bezahlt wird beim öffentlichen Laden am häufigsten mit einer Smartphone-App und/oder einer Ladekarte. Mehr als ein Drittel derjenigen, die öffentlich laden, hat auch bereits direkt an der Ladesäule mit Bank- oder Kreditkarte bezahlt.

    Wäre der Preis bei jeder Bezahlform gleich, so würde je rund ein Viertel am liebsten entweder mit App oder Bank- bzw. Kreditkarte zahlen; nur noch jeder Fünfte würde die Ladekarte eines Anbieters bevorzugen. Spannend ist auch die Frage nach der Tarifwahl:  42 Prozent laden "ad hoc", also ohne Tarifbindung, 40 Prozent nutzen einen Tarif ohne Grundgebühr. Nur 14 Prozent gaben an, einen Tarif mit Grundgebühr abgeschlossen zu haben. Ein weiteres Thema der ADAC-Umfrage war die Sicherheit an öffentlichen Ladestationen bei Nacht. Zwar ist die Zufriedenheit mit der Sicherheit an Ladestationen insgesamt gut, allerdings gaben 56 Prozent der Nutzer öffentlicher Ladestationen und sogar 67 Prozent der weiblichen Nutzer an, dass sie ihr Ladeverhalten in der Nacht aus Sicherheitsgründen verändern.  

    Alle Grafiken: ADAC

     

     

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  2. Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland 
    Thema heute:
    Pariser Automobilsalon 2026: Premiere für den neuen Opel Astra GSE Line

     




    Automobilausstellungen sind für Autohersteller in aller Regel die Orte, an denen man neue Modelle vorstellt, denn dort bekommt man üblicherweise die größte Aufmerksamkeit. Aktuell lohnt sich für Automobilinteressierte der Blick auf den Pariser Autosalon 2026, der vom 12. bis 18. Oktober 2026 stattfindet. 

    Nachdem Opel bereits mit dem neuen, vollelektrischen Alltagssportler Opel Mokka GSE und dem seit wenigen Tagen bestellbarem Opel Corsa GSE Medien und Publikum mit ihrer Leistung, ihrer Präzision und ihrem hochdynamischen Design begeistern konnte, legt der Rüsselsheimer Automobilhersteller jetzt nach!  



    Als erstes in einer Reihe weiterer Modelle bringt Opel das GSE-Feeling in den neuen Astra. Der Kompaktklasse-Bestseller aus Rüsselsheim wird in wenigen Wochen auf dem Pariser Automobilsalon erstmals als Astra GSE Line im High-Performance-Look live zu sehen sein.  Der Vorteil für die Kunden: Mit der neuen Ausstattungslinie können sie ihr eigenes Auto künftig in charakteristischer GSE-Optik fahren und haben dabei antriebsseitig die freie Auswahl. Denn die neue GSE Line, die ab Frühjahr 2027 an die Stelle des bisherigen GS-Trims tritt, macht den Astra noch schärfer und lässt sich mit batterie-elektrischem, Plug-in-Hybrid- oder Hybrid-Antrieb sowie klassischem Verbrenner kombinieren.



    Konsequente Strategie: Astra GSE Line erweitert High-Performance-GSE-Feeling

    Das Kürzel GSE steht übrigens für „Grand Sport Electric“ und damit für Gänsehaut, Speed und Emotionen. Das zeigt Opel im Motorsport mit dem Mokka GSE Rally im ADAC Opel GSE Rally Cup und schon bald mit dem neuen Rennwagen Opel GSE 27FE in der Formel E genauso wie bei den 207 kW (281 PS) starken Stromern Mokka GSE und Corsa GSE auf der Straße. Letzterer wird ebenfalls in Paris seine Messepremiere feiern.
    Mit der neuen GSE Line-Ausstattung baut Opel nun vor allem seine Strategie aus, den Kunden noch mehr GSE-Feeling zu ermöglichen. Bietet die Astra GSE Line ebenso hochwertige Serienfeatures wie die bisherige GS-Ausstattung, fährt sie visuell noch dynamischer vor. 
    Und so viel sei schon jetzt verraten: Nach dem offiziellen Start des Astra GSE Line im Frühling 2027 wird der Hersteller im Jahresverlauf noch eine ganz besondere, 206 kW (280 PS) starke Variante mit zusätzlichen Highlights an den Start bringen.  

    Alle Fotos: Opel Automobile GmbH
     

     

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  3. Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland 
    Thema heute: 
    Millimeter, die entscheiden / ADAC Studie untersucht, ab welcher Profiltiefe Winterreifen gewechselt werden sollten / Leistungseinbruch zwischen vier und zwei Millimeter

     

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    Foto ©ADAC/Marc Wittkowski

    Bis 1,6 Millimeter Profiltiefe dürfen Winterreifen in Deutschland benutzt werden. Bei einer geringeren Profiltiefe müssen sie per Gesetz ausgetauscht werden. Aber: Sind Reifen bei diesem Abnutzungsgrad überhaupt noch sicher?

    Der ADAC hat diese Frage in einer Studie untersucht. Fünf ausgewählte Winterreifen unterschiedlicher Hersteller und Preisklassen wurden mit Hilfe einer speziellen Maschine auf zwei und vier Millimeter Restprofil abgetragen. Im Anschluss mussten sie Handling- und Bremsversuche auf nasser und schneebedeckter Fahrbahn absolvieren.

    Im Ergebnis zeigt sich ein recht einheitliches Bild: Bis vier Millimeter Restprofil verlieren die Reifen in vielen Kategorien naturgemäß an Leistung, allerdings ist dieser Verlust aus technischer Sicht noch vertretbar. Zwischen vier und zwei Millimetern wird der Leistungseinbruch erheblich stärker und der Reifen kann sich schnell zu einem Sicherheitsrisiko entwickeln. Insbesondere Aquaplaning wird bei abnehmender Profiltiefe zum Problem.  

    Als Basis für den Vergleich wurde die Fahrsicherheitsbewertung des ADAC-Reifentests verwendet. In der Kategorie "Aquaplaning längs" lag der durchschnittliche Verlust in der Bewertung zwischen Neuzustand und vier Millimetern Profil bei minus zwölf Prozent. Bei den Reifen mit zwei Millimeter Restprofiltiefe brach die Leistung im Schnitt um 22 Prozent ein. Beim quer verlaufenden Aquaplaning, wie es zum Beispiel in Kurven zu finden ist, liegt der Verlust sogar bei 25 Prozent im Mittel. In der Praxis bedeutet das: Die Reifen mit zwei Millimeter Profil würden bereits bei deutlich geringeren Geschwindigkeiten aufschwimmen und der Fahrer könnte dabei die Kontrolle verlieren.

    Beim Bremsen auf Schnee lag der Bewertungsverlust zwischen Neuzustand und zwei Millimetern Profil bei minus 20 Prozent. Wie stark sich dieser Effekt im Alltag auswirkt, zeigt das exemplarische Beispiel des Bridgestone: Beim Bremsen auf Schnee von 30 km/h bis Stillstand hätte der zwei-Millimeter-Reifen gerade etwas mehr als die Hälfte der Geschwindigkeit abgebaut, während der gleiche im Neuzustand schon stehen würde.

    Diese Entwicklungen lassen sich über nahezu alle Kategorien des Reifentest beobachten. Der ADAC empfiehlt daher allen Autofahrern, dass ein Winterreifen bei einem Restprofil von vier Millimetern ausgetauscht werden sollte. Auch ein Premiumreifen ersetzt eine fehlende Profiltiefe nicht.

    Foto: ©ADAC/Marc Wittkowski

     

     

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