Automobilnachrichten

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  1. Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland 

    Thema heute:  Bestseller nachgeschärft: Neuer Toyota Yaris Cross ab sofort bestellbar

     

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    Der neue Yaris Cross ist ab sofort bestellbar. Der überarbeitete europäische Bestseller von Toyota rollt in zwei Leistungsstufen und fünf unterschiedlichen Ausstattungslinien zu Preisen ab 27.640 Euro auf die Straße. Die Auslieferung der ersten Einheiten ist für September geplant.

    Der neue Yaris Cross präsentiert sich mit einem geschärften Design und neuen Ausstattungsmerkmalen. Insbesondere die neu gestaltete Frontpartie verleiht dem Modell eine kraftvollere Präsenz auf der Straße. Der neue Kühlergrill mit auffälligem Wabenmuster ist in Wagenfarbe lackiert, um sich elegant in die Fahrzeugfront einzufügen.  

    Den Vollhybridantrieb des Yaris Cross gibt es weiterhin in zwei Leistungsstufen. Für das Einstiegsmodell Pure ist der Hybridantrieb mit 85 kW/116 PS Systemleistung und einem Drehmoment von 141 Nm verfügbar. In Verbindung mit den übrigen Ausstattungslinien Active, Teamplayer, Lounge und GR SPORT fährt der Yaris Cross mit einer Systemleistung von 96 kW/130 PS sowie 185 Nm Drehmoment vor. Die Varianten Teamplayer und Lounge lassen sich zudem mit dem intelligenten Allradantrieb AWD-i kombinieren, der zusätzliche Sicherheit und Stabilität liefert.

     

    In der Basisausführung Pure, die ausschließlich mit dem Einstiegs-Hybrid erhältlich ist, sind unter anderem Ausstattungshighlights wie eine Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer und das Multimediasystem Toyota Touch enthalten, dazu eine Rückfahrkamera und vieles mehr. Dazu gehört auch ein umfangreiches Arsenal an Sicherheitssystemen, zu dem unter anderem das Pre-Collision-System (PCS) mit Notbremsassistent, ein Nothalte-Assistent (EDSS), ein Front-Kollisionswarner (FCW) und einige weitere Systeme gehören.

    Mit dem Garantiemodell Toyota Relax sind Kundinnen und Kunden dauerhaft sorgenfrei unterwegs. Die Anschlussgarantie wird nach der dreijährigen Neuwagen-Herstellergarantie mit jeder Inspektion erneuert, die bei einem Toyota oder Lexus Vertragspartner bis zu einem Alter von 15 Jahren oder einer Laufleistung von 250.000 Kilometern durchgeführt wird. Dadurch erhalten Fahrzeughalter für einen Wartungsintervall lang – je nach Modell zwölf oder 24 Monate – Garantie auf die wesentlichen Bauteile ihres Fahrzeugs. Eine lückenlose Inspektionshistorie bei einem autorisierten Toyota Vertragspartner ist nicht erforderlich.

    Alle Fotos: Toyota Deutschland GmbH 

     

     

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  2. Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland 

    Thema heute:  ADAC Test 2026: Unbewirtschaftete Rastplätze an Autobahnen / Sanitäranlagen bleiben größte Schwachstelle / Fast jeder zweite Rastplatz fällt durch   

     

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    Der ADAC hat im Rahmen eines aktuellen Tests 50 unbewirtschaftete Rastplätze an deutschen Autobahnen aus seinem Tests 2022 wiederholt untersucht. Das Ergebnis fällt dabei nochmals deutlich schlechter aus als beim letzten Mal: Mit 46 Prozent erhält fast die Hälfte der Rastplätze die Bewertung "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft".

    Gleichzeitig halbierte sich der Anteil guter Rastplätze nahezu: Er sank von 40 Prozent im Jahr 2022 auf nur noch 18 Prozent. Ein "sehr gut" erreicht kein einziger Rastplatz. Knapp zwei Drittel der Anlagen haben sich im Vergleich zu 2022 verschlechtert, nur acht Prozent konnten ihr Ergebnis verbessern.

    Die größten Defizite zeigen sich bei den Toilettenanlagen: 62 Prozent der Rastplätze erhalten in der Kategorie "Sanitäre Anlagen" die Bewertung "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft". Auf sechs Anlagen musste ein K.O. oder Teil-K.O. aufgrund gesperrter Toiletten ausgesprochen werden. Oft sind aber auch schon grundlegende Funktionen nicht zuverlässig gewährleistet. So fehlen Seifenspender oder sind defekt, Handtrockner funktionieren nicht, Toilettenpapier ist (teilweise) nicht vorhanden und die Sauberkeit lässt vielfach zu wünschen übrig. Auch der bauliche Zustand und die Ausstattung der barrierefreien Toiletten entsprechen oft nicht den Erwartungen. Damit erweisen sich die Sanitäranlagen als zentrale Schwachstelle unbewirtschafteter Rastplätze.

    Die Kategorie "Verkehr und Parken" schneidet dagegen erneut vergleichsweise positiv ab. Mit "gut" erzielt sie das beste Kategorieergebnis im Test. Die meisten Rastplätze sind verkehrssicher angelegt. Verbesserungsbedarf besteht jedoch bei den Stellplätzen für Pkw mit Anhängern, Gespanne und Wohnmobile: Auf 38 Prozent der Anlagen fehlen entsprechende Parkmöglichkeiten. Nicht in der Wertung, aber eine auffällige Entwicklung: Auf acht der 50 Rastplätze waren Schrottautos abgestellt.

    Auch beim Sicherheitsgefühl besteht Optimierungsbedarf. Insgesamt erreicht die Kategorie "Persönliche Sicherheit" lediglich ein ausreichendes Ergebnis. Defizite zeigen sich vor allem bei der Beleuchtung der Parkflächen, der Einsehbarkeit der Toilettengebäude und der Notrufeinrichtungen. Auf jedem fünften Rastplatz fehlt ein Notruf vollständig. Positiv bewertet der ADAC hingegen, dass auf allen Anlagen Handyempfang vorhanden ist und alle Toilettengebäude alle Toilettengebäude beleuchtet sind.

     

    Alle Fotos: ADAC e.V.

     

     

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  3. Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland 

    Thema heute:  Toyota, BMW Group, Bosch und Repsol starten Praxistest für Fahrzeuge mit 100 Prozent erneuerbarem Kraftstoff      

     

    Foto: Toyota, BMW Group, Bosch, Repsol

    Toyota Motor Europe (TME) startet gemeinsam mit der BMW Group, Bosch und Repsol ein wegweisendes Pilotprojekt in Spanien. Im Rahmen des sechsmonatigen Praxistests wird das Potenzial von Fahrzeugen untersucht, die ausschließlich mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden können (Vehicles running Exclusively on Eligible Fuels – VEEF).

    Seit Anfang Juli kommt eine Flotte von rund 20 Toyota- und BMW-Fahrzeugen zum Einsatz, die mit Repsols zu 100 Prozent erneuerbarem Benzin „Nexa 95“ betankt werden. Unterstützt wird das Projekt durch die digitale Kraftstoff-Nachverfolgungstechnologie von Bosch.

    Ziel des Pilotprojekts ist es, unter realen Bedingungen zu belegen, dass Fahrzeuge, die ausschließlich mit erneuerbaren Kraftstoffen betrieben werden, bereits heute im großen Maßstab eingesetzt werden können. Damit soll ein technologieoffener Ansatz zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs unterstützt werden.

    Drei Schwerpunkte des Pilotprojekts

    Im Mittelpunkt stehen drei zentrale Themenfelder:

    Die Verfügbarkeit von erneuerbarem Benzin – unter Nutzung der Infrastruktur von Repsol, aktuell dem einzigen Anbieter von 100 Prozent erneuerbarem Benzin an öffentlichen Tankstellen in Spanien. Die Einsatzbereitschaft digitaler Nachverfolgungs- und Zertifizierungstechnologien - ermöglicht durch Boschs „Digital Fuel Twin“, der die Nutzung erneuerbarer Kraftstoffe über den gesamten Lebenszyklus dokumentiert und der Betrieb von VEEF-Fahrzeugflotten unter realen Bedingungen - mit bestehenden Fahrzeugen und vorhandener Infrastruktur. Das Bosch-System erfasst und validiert Tankvorgänge aus verschiedenen Datenquellen, darunter Fahrzeugdaten, Informationen von Tankstellen sowie Transaktionen über Tankkarten. Dadurch wird eine transparente und nachvollziehbare Dokumentation des Einsatzes erneuerbarer Kraftstoffe ermöglicht.

    Sofort einsetzbar bei vorhandenen Fahrzeugen und bestehender Infrastruktur

    Im Gegensatz zu Ansätzen, die neue Fahrzeugtechnologien oder zusätzliche Infrastrukturinvestitionen erfordern, setzt das Pilotprojekt auf bereits verfügbare Fahrzeuge. Toyota España stellt Toyota- und Lexus-Pkw bereit, hinzu kommen Flottenfahrzeuge der BMW Group. Damit wird die unmittelbare Anwendbarkeit erneuerbarer Kraftstoffe als sogenannte „Drop-in-Lösung“ zur Reduzierung von CO₂-Emissionen im Straßenverkehr demonstriert. Repsols „Nexa 95“ wird aus RED-konformen Rohstoffen (Renewable Energy Directive) hergestellt.

     

     

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