Automobilnachrichten

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  1. Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland 

    Thema heute:  Die meistgefragten Campingplätze 2026: Deutsche Camper bevorzugen verstärkt heimische Campingplätze   

     

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    Camping- und Ferienpark Wulfener Hals auf Fehmarn bleibt der Lieblings- Campingplatz der Deutschen

    Foto: PiNCAMP/Wulfener Hals PiNCAMP powered by ADAC

    Camping bleibt eine der beliebtesten Urlaubsformen der Deutschen. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach besonders attraktiven Campingplätzen. Das zeigt das aktuelle Ranking "PiNCAMP Most Wanted 2026", das auf den Seitenaufrufen deutscher Nutzer auf PiNCAMP basiert.

    Demnach stehen heimische Campingplätze bei deutschen Campern weiterhin besonders hoch im Kurs. 39 der 100 meistgefragten Campingplätze liegen in Deutschland - neun mehr als im Vorjahr. Dahinter folgen Italien mit 25 und Kroatien mit 23 Campingplätzen. Innerhalb Deutschlands stellt Schleswig-Holstein mit zehn Campingplätzen die meisten Top-100-Platzierungen. Drei davon schaffen es sogar unter die ersten zehn. Dahinter folgen Bayern mit neun sowie Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils sechs Campingplätzen. "Deutschland bietet eine außergewöhnliche Bandbreite an Urlaubsregionen und Camping-Konzepten. Gerade diese Vielfalt macht deutsche Campingplätze so attraktiv", sagt man bei PiNCAMP.

    Der Camping- und Ferienpark Wulfener Hals auf Fehmarn behauptet erneut die Spitzenposition. Auf Rang zwei folgt Rosenfelder Strand Ostsee Camping in Schleswig-Holstein. Der Campingplatz war im Vorjahr noch nicht unter den Top 100 vertreten und ist damit der höchstplatzierte Neueinsteiger im aktuellen Ranking. Rang drei belegt das Vela Blu Camping Village in Italien, das sich gegenüber dem Vorjahr um neun Plätze verbessert.

    Hohe Nachfrage ist nicht nur eine Frage der Größe

    Die hohe Nachfrage ist nicht nur eine Frage der Größe. Die Top 100 der meistgefragten Campingplätze deutscher Camper zeigen die Vielfalt des Campingtourismus. Durchschnittlich verfügen die Plätze über 422 Standplätze und 195 Mietunterkünfte. 73 Prozent der Platzierten tragen 4,5 oder 5 ADAC-Sterne. Dennoch macht das Ranking deutlich: Weder Größe noch eine hohe ADAC-Klassifikation allein erklären die Nachfrage.

    Zu den meistgefragten Campingplätzen deutscher Camper gehören einige der größten Campingresorts Europas - etwa Valamar Camping Lanterna in Kroatien mit mehr als 3.200 Standplätzen und Mietunterkünften sowie Marina di Venezia Camping Village und Union Lido Mare in Italien mit über 3.000 beziehungsweise rund 2.700 Standplätzen und Mietunterkünften.

     

     

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  2. Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland 

    Thema heute: 
    Zehn Jahre Keyless-Test: Oft noch unsicher   

     

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    Mit einem Funkverlängerer kann überprüft werden, ob ein Keyless-System sicher ist.

     Foto: ©ADAC/Test und Technik

     

    Autos mit Keyless-System versprechen einen gewissen Komfort, denn für das Öffnen und Starten des Fahrzeugs muss man nicht mehr den Schlüssel in die Hand nehmen. Allerdings ist diese Technik vielfach unsicher. Seit zehn Jahren testet der ADAC im Rahmen seines Autotests die Sicherheit der Systeme.

    Stand heute wurden über 850 Fahrzeuge untersucht. Die Erfahrungen des Mobilitätsclubs zeigen klar: Einige Hersteller nehmen die Gefahr immer noch nicht ernst genug, obwohl technische Lösungen verfügbar sind.

    Je nach Fahrzeugmodell kann mit speziellen Geräten die Funkkommunikation zwischen Auto und Schlüssel künstlich verlängert werden. Diebe nutzen das aus und können das Auto ohne den Schlüssel illegal öffnen und in vielen Fällen sogar starten und davonfahren. Für den ADAC Test werden die Signale zwischen Auto und Schlüssel mit einem Funkverlängerer gestreckt. So lassen sich hunderte Meter Strecke und sogar Mauern oder Türen überwinden. Am Fahrzeug wird dann überprüft, ob es sich mit dem verlängerten Signal öffnen und starten lässt.

    Die Ergebnisse sind aus Sicht des ADAC inakzeptabel: Auch heute kann noch fast die Hälfte der Fahrzeuge mit einem verlängerten Funksignal geöffnet werden, in rund jedem dritten Fall gelang sogar der illegale Start des Motors. Die Zahlen zeigen zwei Trends: Einige Hersteller haben die Problematik ernst genommen und nachgebessert. Sie rüsten ihre Autos in der Regel mit der sogenannten Ultra Wide Band-Technologie (UWB) nach, die nach dem aktuellen Stand der Technik als gut abgesichert gilt. Dennoch gibt es immer noch viele Hersteller, die auf den alten, unsicheren Standard setzen.

    Der ADAC fordert, dass alle Fahrzeughersteller Keyless-Systeme künftig zeitgemäß absichern müssen. Die Technologie ist erprobt und kann mit geringen Mehrkosten verbaut werden. Das Problem der Keyless-Diebstähle ist seit über 15 Jahren bekannt und kann so einfach abgeschafft werden. Verbraucher sollten beim Kauf aktiv nachfragen, ob das Keyless-System des Fahrzeugs auf diese Technologie setzt und im Zweifelsfall auf die Komfortfunktion verzichten. Zudem sollte man das Fahrzeug über Nacht möglichst in einer verschlossenen Garage abstellen und Funkschlüssel innerhalb von Gebäuden nicht in der Nähe von Außentüren, Außenwänden und Fenstern aufbewahren. Helfen kann es auch, den Schlüssel in eine Metalldose (Keksdose), oder ein abschirmendes Etui zu legen oder ihn in Alufolie zu wickeln. Probieren Sie es einfach mal aus.

     

     

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  3. Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland

     

    Thema heute:

     

    Sicher fahren mit Extra-Last - Beladung verändert Bremsweg, Lenkverhalten und Fahrstabilität

     

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    Foto: GTÜ

    Ferienreise, Umzug, Baumarkteinkauf oder die Fahrt zum Wertstoffhof: In solchen Alltagssituationen wird der Pkw deutlich schwerer beladen als sonst. Zieht der Wagen einen beladenen Anhänger, hat dies ebenfalls Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH rät, Extra-Lasten nicht zu unterschätzen.

    Denn mit zusätzlichem Gewicht fährt ein Auto nicht einfach „wie sonst, nur langsamer“. Bremsweg, Lenkverhalten, Kurvenstabilität, Reifenbelastung, Sicht, Beschleunigung und Rangierverhalten verändern sich deutlich. Das gilt für den Solo-Pkw mit vollem Kofferraum ebenso wie für ein Gespann.

    Die wichtigste Regel: Zulässige Gewichte müssen eingehalten werden. In der Zulassungsbescheinigung Teil I, auch Fahrzeugschein genannt, finden sich unter anderem die zulässige Gesamtmasse, Achslasten sowie die gebremste und ungebremste Anhängelast. Besonders die Hinterachse wird schnell stark beansprucht – etwa durch einen voll beladenen Kofferraum, Passagiere auf der Rückbank, einen Heckträger oder zusätzlich die Stützlast eines Anhängers. Wer unschlüssig ist, sollte das Fahrzeug oder die Ladung wiegen. Öffentliche Waagen gibt es beispielsweise bei Wertstoffhöfen. Auch Baustoffhändler, Entsorger oder Kieswerke haben solche Anlagen.

    Die Gewichtsverteilung entscheidet ebenfalls über die Sicherheit im Straßenverkehr. Im Auto sollte man schwere Gegenstände möglichst tief und möglichst weit vorn platzieren, also nahe an die Rücksitzlehne oder im hinteren Fußraum, sofern dort niemand sitzt. Gefährlich sind lose Gegenstände auf Rückbank, Hutablage oder oben auf dem Gepäckstapel: Sie können bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver durch den Innenraum geschleudert werden. Paragraf 22 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) schreibt vor, dass die Ladung so zu sichern ist, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder einer plötzlichen Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann.

    Wichtig ist die Stützlast als zentrales Stabilitätskriterium. Sie beschreibt beim Fahren mit Anhänger die Kraft, mit der die Deichsel auf die Anhängekupplung drückt. Zu wenig Stützlast kann das Gespann instabil machen und Schlingern begünstigen. Zu viel Stützlast belastet diese Kupplung, die Hinterachse, Reifen und Fahrwerk des Zugfahrzeugs. Die Stützlast sollte daher möglichst sinnvoll ausgenutzt und niemals überschritten werden.

     

     

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