Automobilnachrichten

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  1. Thema heute:   

    Toyota GR Supra Racing Concept – Die Legende kehrt zurück.

     

     

     

    Foto:Toyota Deutschland GmbH

     


    Viele Autohersteller attestieren Autos aus ihrer Produktion Kultcharakter.  Dies gilt zu 100 Prozent jedenfalls für den Toyota Supra, der bei seinem Produktionsende im Jahr 2002 das leistungsstärkste Modell des japanischen Automobilherstellers war.

     

    Mit der Rennwagenstudie GR Supra Racing Concept – das GR steht für Gazoo Racing – feierte Toyota auf dem Genfer Automobilsalon Wiederauferstehung, um es mal flappsig zu formulieren. Los ging es 1978 noch unter dem Name Celica Supra, erinnert sichThomas Heidbrink, Produktpressesprecher bei Toyota Deutschland.       

     

     

    Foto:Toyota Deutschland GmbH

     

    Thomas Heidbrink:  

     

    Dann haben wir uns 1981 dazu entschieden daraus, aufgrund der großen Nachfrage und des Erfolges, eine eigene Modellreihe zu machen. Das war damals die A40, die erste Celica, die ein eigenständiges Modell war. Es folgten dann weitere Generationen – A60, 70 und 80.    

     

    Seit dem Produktionsende sind jetzt 16 Jahre vergangen, in denen immer wieder Anfragen kamen, wann es einen neuen Supra geben werde. Nun, in Genf fiel der Startschuss und so viel ist klar. Hier kommt das nächste Kultfahrzeug! Die Startnummer auf der Studie ist natürlich KEIN Zufall.

     

    Foto:Toyota Deutschland GmbH

     

        
    Thomas Heidbrink:  

     

    Sie hat die 90 als Startnummer auf der Seite, was eben auf die Historie nochmal verweist, A90 würde sich dann logischerweise in die Modellgeschichte einreihen – nach vier Generationen käme dann die A90.   

     

    Die Formulierungen „würde“ und „käme“ sind bei Unternehmen ja nicht ungewöhnlich, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es früher oder später einen neuen Supra geben wird. Hören Sie mal genau hin, was Toyota Produktpressesprecher Thomas Heidbrink jetzt sagt.   

     

     

    Foto:Toyota Deutschland GmbH

     

    Thomas Heidbrink:  

     

    Sie ist hier noch als Race Concept da, wird eine Straßenvariante denn dann kommen, wird diese Straßenvariante mit Sicherheit zum höchstmotorisierten und bestmotorisierten Toyotamodell aufsteigen und wird dann der große Bruder oder die große Schwester vom Toyota GT86 sein.

    Also ich bin da offen gestanden zuversichtlich. Übrigens: Ob es DER Supra oder DIE Supra heißt, darüber gibt es unterschiedliche Meinungen. Das hatten wir auch schon bei DER Celica oder DIE Celica. Unter uns gesagt. Der oder die ist mir absolut egal, Hauptsache, es steht SUPRA drauf! Ich bin mir ziemlich sicher, dass sehen SIE ganz genauso!

     

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    http://www.was-audio.de/aanews/autonews20180420_kvp.mp3

  2. Thema heute:   
    50 Jahre Opel GT: „Nur Fliegen ist schöner…“   

     

    Foto:Opel Automobile GmbH

    Ich gebe es zu, ich gehöre verprügelt. Ich war in den siebziger Jahren stolzer Eigentümer eines Opel GT und was habe ich gemacht? Ich habe ihn verkauft. Dümmer geht es nicht, aber ok, nochmal würde mir sowas auch nicht passieren.  Erinnern Sie sich noch an den Slogan zum Auto?

    Foto:Opel Automobile GmbH

    „Nur Fliegen ist schöner…“ – diese vier Worte reichen aus, um Sehnsüchte und pure Emotionen zu wecken. So wie der Slogan selbst als Klassiker in die Werbegeschichte einging, so ist der Beworbene selbst zum Klassiker geworden: Vor 50 Jahren rollte der erste Opel GT – ein reinrassiges Sportcoupé mit unwiderstehlichem Charme – vom Band. Damals wie heute ein echtes Traumauto und ein Meilenstein der Automobilgeschichte. Zum Auftakt des Jubiläumsjahres geht der Opel GT Anfang Mai bei der Bodensee-Klassik an den Start. Und auch auf weiteren Events können die Fans die automobile Stilikone in den kommenden Monaten live erleben, zum Beispiel beim Klassikertreffen in Rüsselsheim im Juni.

    Foto:Opel Automobile GmbH

    Die Karriere des Opel GT beginnt genau genommen nicht vor 50, sondern vor 53 Jahren – mit einem Paukenschlag: Auf der IAA 1965 in Frankfurt präsentiert Opel einen zweisitzigen Sportwagen, der mit seiner aufregenden Karosserielinie, dem flachen Bug mit Klappscheinwerfern, bauchigen Kotflügeln und scharfer Abrisskante am Heck die Vorstellungskraft europäischen Automobildesigns sprengt. Vielmehr erinnert sein Äußeres an die stark taillierte Form der klassischen Coca Cola-Flasche, deshalb auch „Coke Bottle Shape“ genannt.

    Foto:Opel Automobile GmbH

    Entsprechend weisen die Verantwortlichen den „Experimental-GT“ – das erste Konzeptfahrzeug eines deutschen Herstellers – zunächst als einzelne Hochleistungsstudie aus. Entworfen haben das außergewöhnliche Fahrzeug die Designer um Erhard Schnell im nigelnagelneuen Rüsselsheimer „Styling-Studio“ – dem ebenfalls ersten Designcenter eines Automobilherstellers in Europa. Erhard Schnell erinnert sich, wie geheim die Entwicklung des Experimental GT war: „Am Anfang war sie ein Alleingang von uns im Styling. Mein Chef hatte den Vorstand nicht eingeweiht. Als die Studie dann fast fertig war und auf der IAA gezeigt werden konnte, kam er aber nicht drum herum, seine Vorgesetzten zu informieren.“

    Foto:Opel Automobile GmbH

    Das Publikums- und Medienecho auf der IAA kurz darauf ist überwältigend: Niemals hätte man von Opel einen derart extravaganten Sportwagen erwartet. Von dem mutigen Design sind Presse und Besucher mehr als beeindruckt.  

     

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  3. Thema heute:   

    Der neue Focus: Der innovativste, dynamischste und faszinierendste Ford aller Zeiten

     

    Foto: Ford Werke GmbH/Ford of Europe

     

    Vor einigen Jahren habe ich mal im Spaß behauptet, moderne Autos seien eigentlich Computer auf Rädern. Das ist zwar nicht ganz richtig, aber ohne Computerunterstützung ginge in modernen Fahrzeugen mit Sicherheit kaum noch etwas. Beispiel: Der komplett neu entwickelte Ford Focus, der soeben in seiner vierten Generation vorgestellt wurde und der das umfassendste Angebot an Fahrer-Assistenzsystemen mitbringt, die es jemals in europäischen Baureihen des Herstellers gab. Und dazu ist nun mal jede Menge Elektronik nötig.

    Foto: Ford Werke GmbH/Ford of Europe


    Schauen wir uns mal genauer an, was der neue Focus Neues in Sachen Assistenzsysteme zu bieten hat und beginnen wir mit dem neuen Ford Intelligent Drive Assist.  Bei diesem System wird die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (ACC) – das steht für Adaptive Cruise Control - mit einem Stau-Assistenten einschließlich Stop & Go-Funktion und dem so genannten Fahrspur-Piloten gekoppelt. Hat man seinen Focus mit dem neuen 8-Gang-Automatikgetriebe geordert, ist ein müheloses, quasi automatisches Mitrollen im stockenden Verkehr garantiert.

    Foto: Ford Werke GmbH/Ford of Europe

     

    Sehr angenehm finde ich auch die Verknüpfung mit dem Verkehrsschild-Erkennungssystem. So wird die Geschwindigkeit auf wechselnden Straßenabschnitten automatisch angepasst, das verhindert unnötige Knöllchen. 

    Hat man den Aktive Park-Assistent „Plus“ mit Ein- und Ausparkfunktion und teil-automatisierter Fahrzeugführung und das neue 8-Gang-Automatikgetriebe an Bord, werden beim Ein- und Ausparken die Brems- und Gaspedalbefehle vom System übernommen.  Neu in der Fahrzeugklasse des Focus ist auch der Ausweichassistent ESA (Evasive Steer Assistance) zu haben. Muss das Auto Hindernisse umfahren, hilft eine aktive Lenkunterstützung, eine Kollision zu vermeiden.

    Foto: Ford Werke GmbH/Ford of Europe

     

    Im neuen Focus ist erstmals auch das Interaktive Fahrwerksystem mit elektronischer Dämpferreglung CCD (Continuously Controlled Damping) sowie eine Fahrmodus-Regelung optional zu haben. Die adaptiven LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht-Assistenten und kamerabasiertem Kurvenlicht sind zudem erstmalig in der Lage, Verkehrsschilder entlang der Fahrbahn und den Streckenverlauf bis zu 65 Meter im Voraus zu erkennen und den Scheinwerferkegel entsprechend anzupassen.

    Foto: Ford Werke GmbH/Ford of Europe

     

    Damit wir uns aber nicht falsch verstehen. Über die genannten Systeme hinaus bietet die Baureihe noch eine ganze Reihe weiterer Assistenzsysteme, insgesamt sind es 17!

    Fazit:

    Der komplett neu entwickelte Focus ist definitiv das technologisch kompetenteste und fortschrittlichste Kompaktmodell in der Geschichte von Ford Europa.

     

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