+ Colombo: Zahl der Toten nach Zyklon Ditwah deutlich gestiegen
+ Washington: USA stoppen Entscheidungen über Asylanträge
+ Toulouse: Tausende Airbus A320 wegen Software-Problem gegroundet
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Colombo - mikeXmedia -
Auf Sri Lanka hat der Zyklon Ditwah eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Nach Angaben des Katastrophenschutzes kamen rund 130 Menschen ums Leben, mehr als 170 gelten weiterhin als vermisst. Der Wirbelsturm brachte heftige Regenfälle, die in mehreren Regionen massive Überschwemmungen und Erdrutsche auslösten. Rettungskräfte suchen weiter in schwer zugänglichen Berggebieten. Zahlreiche Bahnstrecken, Straßen sowie Strom- und Leitungsnetze wurden beschädigt, wodurch der Alltag vieler Bewohner stark eingeschränkt ist. Die Behörden warnen vor weiteren Erdrutschen, da Böden weiterhin aufgeweicht sind.
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Washington - mikeXmedia -
Nach dem Angriff auf zwei Nationalgardisten in Washington hat die US-Regierung alle Entscheidungen über Asylanträge vorerst gestoppt. Die Einwanderungsbehörde erklärte, dies gelte so lange, bis eine möglichst gründliche Überprüfung aller Ausländer gewährleistet sei. Der mutmaßliche Schütze stammt aus Afghanistan, die Ermittlungen dauern an. In Washington verschärft der Vorfall die Debatte über Risiken im Asylsystem. Kritiker warnen vor pauschaler Härte, während Befürworter den Schritt als notwendige Vorsichtsmaßnahme sehen. Wie lange der Stopp anhält und welche Folgen er für laufende Verfahren hat, ist offen.
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Tolouse - mikeXmedia -
Wegen eines Software-Problems bleiben weltweit zahlreiche Airbus-A320-Maschinen vorerst am Boden. Branchenkreise sprechen von rund 6.000 betroffenen Jets, also deutlich mehr als der Hälfte der globalen Flotte. In Toulouse heißt es, die Analyse laufe auf Hochtouren, um den Fehler schnell zu beheben. Wie viele Flüge ausfallen oder verschoben werden, ist weiterhin offen. Airlines warnen jedoch vor möglichen erheblichen Einschränkungen im Betrieb.