UKW- und Webradionachrichten. 05.01.2026 - 6 Uhr

26. 01. 05

+ Teheran: Proteste im Iran eskalieren weiter
+ Berlin: Zahl der Asylanträge in Deutschland deutlich gesunken
+ Berlin: Gewalt gegen Bahn-Beschäftigte nimmt deutlich zu
+ Weitere Meldungen des Tages

Teheran - mikeXmedia -
Die landesweiten Proteste im Iran halten an und nehmen nach rund einer Woche deutlich an Schärfe zu. In Teheran kam es über das Wochenende wieder zu heftigen Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden sowie Polizei und Sicherheitskräften. Aus der Menge waren regimekritische Parolen zu hören. Einige Demonstranten bezogen sich auch auf die jüngsten Ereignisse in Venezuela und skandierten Drohungen gegen die iranische Führung. Mehrere Teilnehmer wurden festgenommen und in Fahrzeugen abtransportiert. Im Zentrum der Hauptstadt ging die Polizei mit Schlagstöcken gegen die Menge vor, darunter viele junge Frauen. Zahlreiche Menschen suchten in umliegenden Geschäften Schutz vor den Einsatzkräften.

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Berlin - mikeXmedia -
In Deutschland beantragen deutlich weniger Menschen Asyl. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums gingen im vergangenen Jahr rund 113.000 Erstanträge ein. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 230.000, 2023 sogar rund 330.000. Auch die Gesamtzahl aus Erst- und Folgeanträgen ist stark zurückgegangen. Sie sank um etwa ein Drittel auf rund 170.000. Es ist jedoch anzumerken, dass nicht ausschließlich Maßnahmen der Bundesregierung den rückläufigen Trend ausgelöst haben, sondern verschärfte Kontrollen an den EU-Außengrenzen und entsprechende Maßnahmen der europäischen Nachbarländer, sowie andere Faktoren.

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Berlin - mikeXmedia -
Beschäftigte der Deutschen Bahn sind 2025 zunehmend Ziel von Angriffen geworden. In den ersten zehn Monaten wurden im Schnitt täglich rund fünf Mitarbeiter im Dienst körperlich angegriffen, zusätzlich gab es etwa vier Bedrohungen pro Tag. Insgesamt wurden bis Ende Oktober rund 3.000 Bahn-Beschäftigte Opfer von Straftaten. Dazu zählen rund 1.200 Fälle von Körperverletzung, gut 1.100 Bedrohungen und mehr als 300 schwere Körperverletzungen. Auch bei der Bundespolizei steigt die Zahl der Delikte weiter an, dort sind täglich etwa 30 Beschäftigte betroffen.

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