+ Brüssel: EU sucht Antwort auf angedrohte US-Strafzölle
+ Damaskus: Syrische Armee rückt in kurdische Gebiete vor
+ Jakarta: Nach Flugzeugabsturz eine tote Person geborgen
+ Berlin: Unternehmen finden kaum Nachwuchs für Führungsjobs
Brüssel - mikeXmedia -
Nach der Ankündigung neuer US-Zölle hat die Europäische Union in Brüssel über das weitere Vorgehen beraten. Die EU-Spitze warnte vor einer Eskalation mit schweren Folgen für den transatlantischen Handel. Vertreter der Union sprachen von massivem politischem Druck aus Washington. US-Präsident Trump hatte im Zusammenhang mit dem Streit um Grönland Strafzölle gegen rund acht europäische Staaten in Aussicht gestellt. In Brüssel wächst die Sorge vor einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale, sollte der Konflikt weiter verschärft werden.
Nur kurz nach ihrer Ankunft in Grönland, sind die deutschen Soldaten unterdessen wieder abgezogen worden. Die rund fünfzehn Soldaten flogen mit einer zivilen Maschine nach Kopenhagen zurück. Ursprünglich war ein Aufenthalt von rund drei Tagen geplant, der sich jedoch mehrfach verzögert und verkürzt hatte. Zuletzt war offen, wie lange der Einsatz dauern würde. Hintergrund sind die politischen Spannungen, nachdem US-Präsident Trump Sonderzölle gegen mehrere an der Mission beteiligte Staaten angekündigt hatte.
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Damaskus - mikeXmedia -
Die syrische Armee setzt ihren Vormarsch in von Kurden kontrollierten Regionen fort. Dabei kam es erneut zu Gefechten. Die USA forderten das syrische Militär auf, die Offensivhandlungen in den betroffenen Gebieten umgehend einzustellen. Washington warnt vor einer weiteren Eskalation der Lage. Die Kurden bilden die größte Minderheit in Syrien und kontrollieren seit Jahren Teile des Nordens und Ostens des Landes. Die Spannungen zwischen Damaskus und den kurdischen Kräften haben sich zuletzt deutlich verschärft.
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Jakarta - mikeXmedia -
Nach einem Flugzeugunglück in Indonesien haben Einsatzkräfte erste Opfer lokalisiert. In einem steilen Hang wurden verstreute Trümmer der Maschine und eine Leiche entdeckt. Zuvor hatten Suchmannschaften in der Bergregion zahlreiche Wrackreste lokalisiert, darunter größere Strukturteile des Flugzeugs. Das Absturzgebiet liegt in abgelegenem, felsigem Terrain und ist nur schwer erreichbar. Die Rettungsarbeiten gestalten sich deshalb aufwendig und dauern weiter an.
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Köln - mikeXmedia -
Viele Unternehmen in Deutschland haben Probleme, Führungspositionen zu besetzen. Im vergangenen Jahr blieben im Schnitt rund 28.000 Stellen auf Leitungsebene unbesetzt. Das ist für Betriebe besonders kritisch, weil offene Führungsjobs Geschäftsabläufe spürbar beeinträchtigen können. Hauptgrund ist die geringe Bereitschaft vieler Beschäftigter, Verantwortung zu übernehmen. In einer Befragung kann sich nur etwa jede siebte Person ohne Leitungsfunktion einen Aufstieg vorstellen. Rund 40 Prozent wären nur unter bestimmten Bedingungen dazu bereit, mehr als 40 Prozent lehnen Führungsaufgaben grundsätzlich ab.