UKW- und Webradionachrichten. 19.01.2026 - 12 Uhr

26. 01. 19

+ Madrid: Zahl der Toten nach Zugunglück steigt auf rund 40
+ Teheran: Aktivisten melden tausende Tote bei Iran-Protesten
+ Berlin: Spahn warnt vor Eskalation im Zollstreit mit den USA
+ Weitere Meldungen des Tages

Madrid - mikeXmedia -
Nach dem schweren Eisenbahnunfall im Süden Spaniens ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Nach Angaben der Behörden kamen inzwischen rund 40 Menschen ums Leben. 70 Verletzte wurden nach dem Zusammenstoß in Krankenhäuser gebracht. Etwa 25 von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Unter den Schwerverletzten befinden sich auch mehrere Minderjährige. Die Ursache des Unglücks ist weiter unklar, die Ermittlungen laufen.

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Teheran - mikeXmedia -
Erstmals gibt es jetzt offenbar verlässliche Zahlen zu den Menschen, die bei Massenprotesten im Iran ums Leben gekommen sind. Nach mehreren Zehntausend wurden die Angaben deutlich auf fast 4000 Menschen nach unten korrigiert. Das geht aus Untersuchungen von Aktivisten hervor. Weitere knapp 9000 mutmaßliche Todesfälle würden noch überprüft. Unter den Toten seien überwiegend Demonstranten, aber auch rund zweihundert Angehörige der Sicherheitskräfte.

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Berlin - mikeXmedia -
Unionsfraktionschef Spahn fordert im Streit um neue US-Zölle einen nüchternen Kurs gegenüber Washington. Man müsse mit den Vereinigten Staaten jetzt offen und deutlich sprechen, dürfe die Lage aber nicht weiter anheizen, sagte Spahn. Eine Eskalation nütze keiner Seite. Europa und die USA hätten weiterhin gemeinsame Sicherheitsinteressen, etwa mit Blick auf die Ukraine, und seien aufeinander angewiesen. Kritik der Grünen an einem aus ihrer Sicht zu nachgiebigen Kurs von Bundeskanzler Merz gegenüber Trump wies Spahn zurück. Entscheidend sei, im Dialog zu bleiben, zugleich aber klar zu benennen, was für Europa nicht akzeptabel sei.

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