UKW- und Webradionachrichten. 21.02.2026 - 18 Uhr

26. 02. 21

+ Washington: Trump ordnet weltweite Zusatzzölle von 10 Prozent an
+ Stuttgart: CDU beschließt Kurs bei Schuldenbremse und Social Media
+ Düsseldorf: Mieten für Ladenflächen in Innenstädten steigen deutlich
+ Berlin: Widerstand gegen massiven Stellenabbau bei DB Cargo

Washington - mikeXmedia -
Nach einer juristischen Niederlage vor dem Obersten Gericht hat US-Präsident Trump neue Handelszölle per Anordnung auf den Weg gebracht. Vorgesehen sind zusätzliche Abgaben von rund 10 Prozent auf Importe in die Vereinigten Staaten. Ausgenommen bleiben unter anderem Medikamente, pharmazeutische Grundstoffe und Autos. Fachleute stellen jedoch infrage, ob die rechtlichen Voraussetzungen für diese befristeten Maßnahmen tatsächlich erfüllt sind. Der Schritt dürfte die internationalen Handelsbeziehungen weiter belasten.

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Stuttgart - mikeXmedia -
Die CDU hat ihren Parteitag in Stuttgart mit mehreren inhaltlichen Entscheidungen abgeschlossen. Die Delegierten stimmten über Anträge zur strengeren Regulierung sozialer Medien für Minderjährige ab. Zudem ging es um eine mögliche Lockerung der Schuldenbremse und die Abschaffung telefonischer Krankschreibungen. Bereits zuvor war Parteichef Merz mit gut 90 Prozent im Amt bestätigt worden. Mit den Beschlüssen will die Partei ihren politischen Kurs für die kommenden Monate festlegen.

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Düsseldorf - mikeXmedia -
Die Mieten für Einzelhandelsflächen in deutschen Innenstädten sind spürbar gestiegen. Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft, kletterten die Preise im vergangenen Jahr im Schnitt um rund 6 Prozent. Damit verteuerten sich viele Ladenmieten schneller als die allgemeinen Verbraucherpreise. Besonders in großen Metropolen sei der Druck auf begehrte Standorte weiter hoch. Für Händler bedeutet das zusätzliche Belastungen in ohnehin teuren Zeiten.

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Berlin - mikeXmedia -
Bei der Bahn-Güterverkehrstochter DB Cargo regt sich heftiger Protest gegen geplante Einschnitte. Konzernchef Osburg will nach Unternehmensangaben fast die Hälfte der rund 14.000 Stellen in Deutschland streichen. Ziel ist eine umfassende Sanierung des wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmens. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft unterstützt den Reformkurs grundsätzlich, lehnt einen so drastischen Personalabbau jedoch ab. Cargo müsse effizienter werden, ein Kahlschlag beim Personal sei aber keine Option, erklärte die Gewerkschaft.

 

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