+ Washington: USA lockern Sanktionen für russisches Öl wegen Energiekrise
+ Wiesbaden: Firmenpleiten in Deutschland auf höchstem Stand seit Jahren
+ Frankfurt/Main: Bauzinsen steigen wegen Energiekrise deutlich an
Washington - mikeXmedia -
Die US-Sanktion hat vorübergehend Sanktionen gegen Russland gelockert. Damit will man den stark gestiegenen Energiepreisen infolge des Iran-Kriegs entgegenwirken. Washington erlaubt für 30 Tage den Kauf von russischem Öl, das sich bereits auf Schiffen befindet. Ziel ist es, die Versorgung auf dem Weltmarkt zu stabilisieren und weitere Preissprünge zu verhindern. Frankreichs Präsident Macron stellte dagegen klar, dass die G7-Staaten grundsätzlich keine Lockerung der Sanktionen gegen Russland planen.
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Wiesbaden - mikeXmedia -
In Deutschland sind im vergangenen Jahr so viele Unternehmen insolvent gegangen wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes registrierten die Amtsgerichte 2025 rund 24.000 beantragte Firmeninsolvenzen. Das sind gut zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Allein im Dezember lag der Anstieg bei fast 14 Prozent. Nach Einschätzung der Deutschen Industrie- und Handelskammer war 2025 ein besonders schwaches Jahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Im Schnitt habe etwa alle 20 Minuten ein Unternehmen Insolvenz anmelden müssen. Der Krieg im Nahen Osten verschärfe die ohnehin angespannte Lage durch steigende Energiepreise und mögliche Störungen der Lieferketten zusätzlich.
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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Hausbauer und Immobilienkäufer in Deutschland müssen derzeit mit höheren Kreditkosten rechnen. Nach einer Analyse sind die Bauzinsen im Schnitt über die Marke von vier Prozent gestiegen. Bei einer Beispiel-Immobilie im Wert von rund 500.000 Euro und einer Finanzierung von etwa 90 Prozent liegen die Effektivzinsen für einen zehnjährigen Kredit demnach bei gut vier Prozent.