UKW- und Webradionachrichten. 10.06.2026 - 12 Uhr

26. 06. 10

+ Washington: Neue Angriffe zwischen USA und Iran trotz Waffenruhe
+ Barcelona: Papst begeistert Zehntausende bei Gebetsvigilie
+ Berlin: Regierung berät mit Arbeitgebern und Gewerkschaften über Reformen
+ Berlin: Finanzlage der Krankenkassen verschlechtert sich weiter


Washington - mikeXmedia -
Trotz laufender Verhandlungen über ein Kriegsende haben sich die USA und der Iran erneut gegenseitig angegriffen. Nach dem Abschuss eines US-Militärhubschraubers bombardierten die Vereinigten Staaten mehrere militärische Einrichtungen des Iran im Bereich der Straße von Hormus. Die Hubschrauberpiloten überstanden nach Angaben von US-Präsident Trump den Abschuss unbeschadet. Teheran reagierte auf den US-Beschuss mit Angriffen auf US-Stützpunkte in der Golfregion und in Jordanien. Dabei kamen nach iranischen Medien auch ballistische Raketen zum Einsatz. In mehreren Golfstaaten wurde die Luftabwehr aktiviert, die Sorge vor einer erneuten Eskalation des Konflikts wächst.

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Barcelona - mikeXmedia -
Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch in Barcelona vor rund 40.000 Menschen eine Gebetsvigilie im Olympiastadion gefeiert. Die meisten Teilnehmer waren junge Gläubige. Der Pontifex sprach dabei erneut auch auf Katalanisch und erhielt dafür großen Beifall. Die Verwendung der regionalen Sprache wurde von vielen als Zeichen der Wertschätzung verstanden. Katalonien ist seit Jahren von Debatten über mehr Autonomie und eine mögliche Unabhängigkeit von Spanien geprägt.

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Berlin - mikeXmedia -
Im Kanzleramt kommen heute Vertreter von Arbeitgebern, Gewerkschaften und den Spitzen der Regierungskoalition zu einem Spitzengespräch zusammen. Bei dem rund dreistündigen Treffen soll über mögliche Reformen und Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland beraten werden. Die Erwartungen an den Austausch sind hoch, zugleich gibt es Kritik an den bisherigen Ergebnissen solcher Gespräche.

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Berlin - mikeXmedia -
Die gesetzlichen Krankenkassen steuern auf ein deutlich höheres Defizit zu als bislang erwartet. Nach vorläufigen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums könnte das Minus im kommenden Jahr rund 3,5 Milliarden Euro höher ausfallen als bisher prognostiziert. Hintergrund sind stark gestiegene Ausgaben im ersten Quartal. Die Entwicklung verschärft den Druck auf die Politik, während derzeit über ein Gesetz zur Stabilisierung der Kassenfinanzen beraten wird. 

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