UKW- und Webradionachrichten. 03.09.2026 - 6 Uhr

26. 09. 03

+ Kathmandu: Zahl der Flutopfer in Nepal steigt auf 1.127
+ Moskau: Medwedew kündigt Reaktion auf Vorwürfe an
+ Berlin: DIW erwartet deutlich stärkeres Wirtschaftswachstum
+ Brüssel: EU erlaubt Milliardenförderung für neue Gaskraftwerke

Kathmandu - mikeXmedia -
Eine Woche nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer in Nepal auf über 1.100 gestiegen. Nach Angaben der Polizei konnten bislang nur 95 geborgene Leichen an die betroffenen Familien übergeben werden. Auf der chinesischen Seite wurden zuletzt 16 Tote gemeldet. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist weiterhin unklar. Als Ursache gilt ein Abbruch großer Mengen Gletschereis und Felsgestein. Mehr als 4.600 Menschen werden noch vermisst.

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Moskau - mikeXmedia -
Nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hat der frühere russische Präsident Medwedew von Reaktionen gegen Deutschland gesprochen. Scharf kritisierte er dabei vor allem die deutschen Rüstungsbetriebe, die Regierung und weitere Einrichtungen in Berlin, weil die Ukraine weiterhin stark mit Finanz- und Kriegsmitteln unterstützt wird. Eine russische Beteiligung an dem Drohnenfund weist Medwedew zurück und bezeichnete den Vorfall als ukrainische Provokation. Die Hintergründe des Drohnenfunds sind bislang nicht geklärt. Unterdessen plant die EU neue Sanktionen gegen Russland. Rund 1.600 weitere Personen und Unternehmen aus dem militärisch-industriellen Bereich sollen betroffen sein.

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Berlin - mikeXmedia -
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung rechnet in den kommenden Jahren mit einem deutlich stärkeren Wachstum der deutschen Wirtschaft. Für 2026 erwartet das DIW ein Plus von 1,2 Prozent, für 2027 von 1,0 Prozent und für 2028 von 0,7 Prozent. Damit wurde die Prognose für dieses Jahr gegenüber Juni mehr als verdoppelt. Gründe sind vor allem unerwartet starke Exporte und ein geringerer Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs als zunächst befürchtet.

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Brüssel - mikeXmedia -
Deutschland darf ab 2031 den Bau neuer Gaskraftwerke mit staatlichen Mitteln fördern. Die EU-Kommission hat dafür ein Förderpaket von bis zu 35 Milliarden Euro genehmigt. In den kommenden fünf Jahren sollen zahlreiche neue Anlagen entstehen, die Kosten sollen ab 2031 über eine Umlage von den Stromnutzern getragen werden. Wie stark dadurch die Strompreise steigen, ist noch offen. Die EU-Kommission begründet die Zustimmung mit der notwendigen Sicherung der Stromversorgung und sieht nur begrenzte Auswirkungen auf den Wettbewerb.

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