+ Wicklow: Italien prüft Hinweise auf Visum für möglichen Leipzig-Attentäter
+ Berlin: Arbeitgeber fordern weniger Mitbestimmung durch Betriebsräte
+ Frankfurt/Main: Maschinenbau erhält mehr Aufträge aus dem Ausland
+ Berlin: E10 erreicht neuen Rekordpreis
Wicklow - mikeXmedia -
Italien will Hinweisen nachgehen, wonach ein möglicher Beteiligter an dem mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle mit einem italienischen Touristenvisum in die EU eingereist sein soll. Außenminister Tajani kündigte am Rande des EU-Treffens in Irland eine Prüfung der Umstände an. Bei der Vergabe von Visa würden grundsätzlich bestimmte Voraussetzungen geprüft und vorhandene Warnmeldungen berücksichtigt. Weitere Angaben zu dem konkreten Fall machte der Außenminister zunächst nicht.
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Berlin - mikeXmedia -
Die Arbeitgeber wollen die Mitbestimmung von Betriebsräten in bestimmten Bereichen einschränken und Verfahren beschleunigen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände fordert dafür eine Reform des Betriebsverfassungsgesetzes. Nach Ansicht der Arbeitgeber sollen bestehende Mitbestimmungsrechte überprüft werden, weil Entscheidungen in Unternehmen insbesondere bei Veränderungen und in Krisen zu langsam getroffen würden. Als Beispiele werden unter anderem die Einführung neuer Arbeitsmittel und Regelungen zum Gesundheitsschutz genannt.
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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau verzeichnet weiterhin eine positive Entwicklung bei den Bestellungen. Im Juli lag der preisbereinigte Auftragseingang 2 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Aus dem Ausland kamen 4 Prozent mehr Aufträge, während die Bestellungen aus Deutschland um 3 Prozent zurückgingen. Der Branchenverband sieht vor allem die schwache Investitionstätigkeit im Inland als Problem. Die stärkere Nachfrage aus dem Ausland sei dagegen ein erfreuliches Zeichen für die Branche.
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Berlin - mikeXmedia -
Superbenzin der Sorte E10 ist in Deutschland so teuer wie nie zuvor. Der bundesweite Tagesdurchschnitt lag am Mittwoch bei 2,215 Euro je Liter und damit über dem bisherigen Rekord von 2,203 Euro aus dem März 2022. Der neue Höchststand ist allerdings nicht inflationsbereinigt. Begründet wird der aktuelle Preisanstie unter anderem mit dem wieder gestiegenen Rohölpreis infolge der neuen Eskalation zwischen den USA und dem Iran sowie mit höheren Transportkosten durch das Niedrigwasser am Rhein. Der ADAC kritisiert die Mineralölkonzerne, dass die Preise unverhältnismäßig hoch sind und wesentlich günstiger ausfallen könnten. Die Regierung freut sich vermutlich über hohe Spritpreise, da etwa die Hälfte davon über Steuern und Abgaben in die Staatskasse fließt.