UKW- und Webradionachrichten. 12.09.2026 - 12 Uhr

26. 09. 12

+ Berlin: Zahl der bekannten Opfer von Menschenhandel deutlich gestiegen
+ Berlin: Niedrige Gasspeicher setzen Märkte unter Druck
+ Berlin: Regierung will digitale Zahlungen verpflichtend machen
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
In Deutschland ist die Zahl der Menschen, die als Opfer von Menschenhandel und Ausbeutung erfasst werden, innerhalb eines Jahrzehnts deutlich gestiegen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden im vergangenen Jahr fast 960 Betroffene identifiziert. Seit 2021 lag die Zahl damit jedes Jahr bei mindestens 800 Fällen. Zum Vergleich: 2015 waren den Behörden rund 470 Opfer bekannt, ein Jahr später waren es fast 700. Die Mehrheit der Betroffenen ist weiblich, darunter viele Opfer von Zwangsprostitution.

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Berlin - mikeXmedia -
Der Gaspreis in Europa ist zuletzt deutlich gestiegen und liegt inzwischen bei knapp 80 Euro je Megawattstunde. Damit kostet Gas rund zweieinhalbmal so viel wie vor Beginn des Iran-Kriegs. Als wesentlicher Grund gelten die vergleichsweise niedrigen Füllstände der deutschen Gasspeicher, die derzeit bei etwa 55 Prozent liegen. Ein Verbandsvertreter kritisierte deshalb, Deutschland habe aus den Erfahrungen von 2022 nicht ausreichend gelernt.

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Berlin - mikeXmedia -
Geschäfte und Restaurants sollen nach Plänen der Bundesregierung künftig neben Bargeld auch Kartenzahlungen oder Zahlungen per Smartphone anbieten müssen. Finanzminister Klingbeil hat dazu ein entsprechendes Vorhaben angestoßen, dessen Eckpunkte derzeit zwischen den Ministerien abgestimmt werden. Bislang besteht in Deutschland lediglich die Pflicht, Euro-Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel anzunehmen. Ob Karten oder andere digitale Zahlungsmöglichkeiten akzeptiert werden, können Händler und Gastronomen selbst entscheiden.

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