+ Brüssel: Staatsverschuldung der OECD-Staaten steigt auf Rekordniveau
+ Nürnberg: Rüstungsindustrie fängt Jobverluste anderer Branchen kaum auf
+ München: Unternehmen sehen Bürokratie als größtes Wirtschaftsproblem
Brüssel - mikeXmedia -
Die Staatsverschuldung der 38 OECD-Länder hat sich seit 2007 nahezu verdreifacht. Nach OECD-Daten stiegen die Verbindlichkeiten von damals 22,5 Billionen Dollar auf 61 Billionen Dollar im Jahr 2025. Besonders stark fällt der Anstieg in den USA aus: Dort wuchs die Verschuldung im gleichen Zeitraum von 9 auf 40 Billionen Dollar. Im August wurde damit erstmals die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Nach Angaben des US-Finanzministeriums kommen in den Vereinigten Staaten durchschnittlich täglich mehr als 6 Milliarden Dollar an neuen Schulden hinzu. Die Entwicklung sorgt zunehmend für Sorgen an den Finanzmärkten.
# # #
Nürnberg - mikeXmedia -
Die deutsche Rüstungsindustrie kann den Beschäftigungsabbau in anderen Industriezweigen bislang nur in geringem Umfang ausgleichen. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Demnach wechselten im vergangenen Jahr rund 1.100 Beschäftigte aus anderen Industriebranchen in die Rüstungsindustrie, etwa dreimal so viele wie vor 2020. Zusätzlich kamen rund 1.400 Beschäftigte aus anderen Bereichen in die Branche. Gleichzeitig wechselten 23.000 Industriearbeiter in die öffentliche Verwaltung oder Sozialversicherung.
# # #
München - mikeXmedia -
Die Bürokratie ist aus Sicht vieler deutscher Unternehmen derzeit das größte Problem für die Wirtschaft. In einer Umfrage nannten 50 Prozent der befragten Firmen den bürokratischen Aufwand. Dahinter folgen die Energie- und Arbeitskosten mit 27 beziehungsweise 22 Prozent. Ifo-Experte Wohlrabe warnt, dass nicht nur Personal durch Verwaltungsaufgaben gebunden werde. Auch Investitionen könnten ausbleiben, wenn Genehmigungs- und Dokumentationspflichten ein Vorhaben unwirtschaftlich machten.