25. 08. 14

+ Belgrad: Dutzende Verletzte bei Protesten gegen Serbiens Präsidenten
+ Madrid: Südeuropa kämpft gegen tödliche Waldbrände
+ Berlin: Koalitionsstreit um Förderung kleiner Solaranlagen
+ Weitere Meldungen des Tages

Belgrad - mikeXmedia -
In Serbien sind Demonstrationen gegen Präsident Vucic in Gewalt umgeschlagen. In Novi Sad wurden nach Regierungsangaben 64 Zivilisten und fünf Militärpolizisten verletzt, als es am Sitz der Regierungspartei SNS zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten und Sicherheitskräften kam. Vucic bezeichnete die Protestierenden als Gewalttäter und kündigte an, Belgrad und Novi Sad von ihnen „säubern“ zu lassen, um einen Bürgerkrieg zu verhindern. Zugleich dankte er seinen Anhängern für ihre Unterstützung.

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Madrid - mikeXmedia -
Mehrere Länder im Süden Europas sind von schweren Waldbränden betroffen. In Spanien fordern derzeit 14 große Feuer den Einsatz der Löschkräfte, zwei Menschen kamen ums Leben, Tausende Hektar Wald und Buschland wurden zerstört. Nach Angaben der Umweltministerin könnten einige Brände absichtlich gelegt worden sein. Auch in Albanien gab es ein Todesopfer. In Griechenland spricht die Feuerwehr von den bislang schwierigsten Tagen der diesjährigen Waldbrandsaison, während in weiteren Regionen akute Brandgefahr herrscht.

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Berlin - mikeXmedia -
In der schwarz-roten Koalition gibt es Streit über die staatliche Unterstützung kleiner Photovoltaikanlagen. SPD-Energieexpertin Scheer widersprach Wirtschaftsministerin Reiche, die neue Anlagen nicht mehr für förderbedürftig hält. Scheer betonte, im Koalitionsvertrag sei festgehalten, private Haushalte stärker an der eigenen Energieversorgung zu beteiligen. Reiche verweist auf gesunkene Preise für Anlagen und Speicher. Branchenverbände kritisieren ihre Aussagen deutlich.

 

25. 08. 14

+ Hamburg: Länder im Norden drängen auf regionale Strompreiszonen
+ Weitere Meldungen des Tages

Hamburg - mikeXmedia -
Die Regierungschefs von Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Brandenburg wollen die einheitliche Stromgebotszone in Deutschland abschaffen, um Verbraucher im Norden zu entlasten.

Dort ist die Windstromproduktion stark gewachsen, doch der Netzausbau in den Süden kommt nur langsam voran. Teure Eingriffe zur Netzstabilisierung sind die Folge. Unterschiedliche Preiszonen könnten nach Ansicht der Länder Anreize für den regionalen Netzausbau, mehr erneuerbare Energie und neue Technologien schaffen.

 

25. 08. 14

+ Düsseldorf: Studie sieht klaren Abstand zwischen Mindestlohn und Bürgergeld
+ Halle: Leopoldina fordert strikteren Schutz von Kindern in sozialen Medien
+ Berlin: Kostendifferenz bei Unfallschäden von E-Autos schrumpft
+ Weitere Meldungen des Tages

Düsseldorf - mikeXmedia -
Vollzeitbeschäftigte mit Mindestlohn haben laut einer Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts deutlich mehr Einkommen als Bezieher von Bürgergeld. Das gilt für Alleinstehende, Alleinerziehende und Paare mit Kindern in allen Regionen. Grundlage der Berechnung ist der aktuelle Mindestlohn von 12,82 Euro pro Stunde. Berücksichtigt wurden auch mögliche Zusatzleistungen wie Wohngeld, Kindergeld oder Kinderzuschlag.

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Halle - mikeXmedia -
Die Nationale Akademie der Wissenschaften drängt auf wirksamere Schutzmaßnahmen für Minderjährige im Umgang mit sozialen Medien. In einem neuen Positionspapier empfiehlt die Leopoldina ein konsequentes Durchsetzen von Altersbeschränkungen sowie bessere Möglichkeiten zur elterlich begleiteten Nutzung. Für Kinder unter 13 Jahren sprechen sich die Wissenschaftler klar für ein Nutzungsverbot aus, da entsprechende Angebote für diese Altersgruppe als grundsätzlich ungeeignet gelten.

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Berlin - mikeXmedia -
Unfallschäden an Elektroautos bleiben teurer als bei Verbrennern, doch der Abstand wird kleiner. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft liegen die Vollkasko-Kosten bei reinen Stromern aktuell rund 15 bis 20 Prozent über denen vergleichbarer Verbrenner – vor einem Jahr waren es noch bis zu 25 Prozent. Auch der Vorteil bei der Schadenhäufigkeit schmilzt: E-Autos verursachen nur noch etwa 10 bis 15 Prozent weniger Schäden, zuvor waren es bis zu 20 Prozent.

 

25. 08. 13

+ Brüssel: Westen fordert mehr Hilfslieferungen nach Gaza
+ Weitere Meldungen des Tages

Gaza - mikeXmedia -
26 westliche Staaten und die EU-Kommission drängen Israel, alle Grenzübergänge und Routen für eine massive Ausweitung der Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu öffnen. In ihrer gemeinsamen Erklärung warnen sie vor einer sich ausbreitenden Hungersnot und verlangen dringende Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung. Deutschland schloss sich dem Appell nicht an. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wies den Vorwurf zurück und erklärte, es gebe weder eine Aushungerungspolitik noch Hunger in Gaza.

25. 08. 13

+ Berlin: Bahn-Neu- und Ausbauprojekte drohen zu stocken
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Während für die Sanierung des maroden Bestandsnetzes zusätzliche Milliarden fließen, fehlt in den kommenden Jahren Geld für Neu- und Ausbauprojekte der Deutschen Bahn. Das Verkehrsministerium betont, dass diese gesetzlich beschlossenen Vorhaben weiter nötig seien, sieht aber Nachbesserungsbedarf in der Finanzplanung bis 2029. Der Verband Güterbahnen warnt, dass neue Strecken und Kapazitätserweiterungen unverzichtbar seien, um die geplante Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene zu erreichen.

25. 08. 13

+ Berlin: Selenskyj zu Beratungen über Ukraine-Hilfe erwartet
+ Rom: Hacker stehlen zehntausende Ausweisdaten aus Luxushotels
+ Wiesbaden: Inflation bleibt im Juli bei 2 Prozent
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Der ukrainische Präsident Selenskyj führt heute in Berlin Gespräche über die Zukunft seines Landes. Nach einem Mittagessen mit Bundeskanzler Merz sind am Nachmittag gemeinsame Statements geplant. Anschließend wollen beide an einer Videokonferenz mit europäischen Staats- und Regierungschefs, Nato-Generalsekretär Rutte und US-Präsident Trump teilnehmen. Ziel der Beratungen ist es, weitere Schritte zur Unterstützung der Ukraine abzustimmen.

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Rom - mikeXmedia -
In Italien sind hochauflösende Scans von rund 70.000 Ausweisdokumenten in die Hände einer kriminellen Hackergruppe geraten. Laut Polizei drangen die Täter seit Juni in Buchungssysteme von Luxushotels in Städten wie Venedig, Triest und auf Capri ein. Auch ein Hotel auf Mallorca war betroffen. Die erbeuteten Pässe und Personalausweise werden nun im Darknet zum Kauf angeboten – zu Preisen zwischen 800 und 10.000 Euro.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Juli um rund 2 Prozent höher als im Vorjahresmonat – ebenso wie im Juni. Das Statistische Bundesamt bestätigte damit seine vorläufigen Berechnungen. Von Juni auf Juli stiegen die Preise um 0,3 Prozent. Während Energie günstiger wurde, verteuerten sich Lebensmittel weiter. Laut Volkswirten ist die Inflationswelle der vergangenen Jahre, die zeitweise fast 9 Prozent erreichte, inzwischen abgeebbt.

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