24. 10. 23

+ Washington: Biden besorgt über Geheimdienstinformationen
+ Berlin: Wo könnte Deutschland sparen
+ Berlin: Preiskampf unter Ärzten
+ Bonn: Telekom schaltet GSM ab

Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Biden ist „zutiefst besorgt“ über die Veröffentlichung von US-Geheimdienstinformationen. Dabei geht es um Israels mögliche Vergeltungspläne gegen den Iran. Wie der Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, Kirby, mitteilte, ist noch unklar, wie die Dokumente an die Öffentlichkeit gelangten. Das US-Verteidigungsministerium untersucht den Vorfall, ob es sich um ein Datenleck oder einen Hack handelt, ist derzeit noch ungewiss.
Kirby betonte, dass es aktuell keine Hinweise darauf gebe, dass weitere derartige Dokumente in den Umlauf gebracht würden.

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Berlin - mikeXmedia -
Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird zunehmend unattraktiver. Die Energiekosten steigen und auch in anderen Bereichen müssen Verbrauch immer tiefer in die Tasche greifen. Unter anderem langt der Staat künftig bei den Rentenbeiträgen kräftiger als bisher zu. Geld fehlt auch den Kranken- und Pflegekassen. Deutschland hat mit Steuereinnahmen in Rekordhöhe kein Einnahmen-, sondern ein massives Ausgabenproblem. Die Bürger sehen unterschiedliche Sparmöglichkeiten.

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Berlin - mikeXmedia -
Patienten sollen künftig die Möglichkeit haben, ihre Ärztin oder ihren Arzt auch nach unterschiedlichen Preisen auszuwählen. In einem neuen Papier der Konrad-Adenauer-Stiftung fordert ein CDU-Gesundheitsexperte, dass man ernsthafter als bisher über „Preissignale“ nachdenken müsse, um das Kostenbewusstsein aller Beteiligten zu stärken. Ein Sozialexperte sprach sich dafür aus, dass gesetzlich Versicherte in Zukunft zwischen Tarifen mit verschiedenen Versorgungsmodellen wählen können. Aktuell gelten einheitliche Honorarregeln für Ärzte, die Krankenkassen erheben in der Regel gleiche Beiträge für alle Mitglieder.

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Bonn - mikeXmedia -
Die Deutsche Telekom will das veraltete GSM-Mobilfunknetz bis zum Sommer 2028 abschalten. Ab diesem Zeitpunkt werden Mobilfunkgespräche bei der Deutschen Telekom nur noch über die Netze LTE und 5G möglich sein. Betroffen von dieser Umstellung sind vor allem Nutzer älterer 2G-Handys. Sie müssen bis dahin auf Smartphones oder LTE-fähige Einfach-Handys umsteigen, sonst können sie nicht mehr telefonieren.

24. 10. 22

+ Moskau: Putin lädt zum Brics-Gipfel
+ Weitere Meldungen des Tages

Moskau - mikeXmedia -
Zweieinhalb Jahre nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs tritt Russlands Präsident Putin als Gastgeber für verbündete und neutrale Staaten beim Brics-Gipfeltreffen auf. In der Hauptstadt der Teilrepublik Tatarstan, werden bis Donnerstag 24 Staats- und Regierungschefs erwartet. Die Brics-Gruppe, besteht aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Der wichtigste Gast des Gipfels ist der chinesische Staatschef Jinping. Insgesamt sind 36 Länder vertreten, wie mitgeteilt wurde. Auch die Ukraine wird in den Unterredungen, unter anderem mit UN-Generalsekretär Guterres, thematisiert.

24. 10. 22

+ Sydney: Charles trifft sich mit Indigenen
+ Weitere Meldungen des Tages

Sydney - mikeXmedia -
Am letzten Tag seines Australien-Besuchs traf sich König Charles III. mit indigenen Anführern. Es gab auch Gespräche mit Überlebenden der „Stolen Generations“. Diese Bezeichnung steht für die unzähligen Kinder, die während der Kolonisierung durch die Briten ihren Familien entrissen und in Zwangseinrichtungen von Weißen „umerzogen“ wurden. Einige Überlebende teilten dem König ihre persönlichen Geschichten mit. Das Thema der „Stolen Generations“ hat in australischen Medien große Aufmerksamkeit erlangt, insbesondere nach einem Eklat im Parlament in Canberra am Montag. Die indigene Senatorin Thorpe hatte lautstark protestiert und musste anschließend von Sicherheitskräften abgeführt werden.

24. 10. 22

+ Havanna: Tote nach Wirbelsturm
+ Ahrweiler: Ermittlungen nach Leichenfund
+ Weitere Meldungen des Tages

Havanna - mikeXmedia -
Mindestens sechs Todesopfer und erhebliche Zerstörungen sind die Bilanz von Tropensturm Oscar, der über die Insel Kuba hinweggefegt ist. Besonders betroffen ist die Provinz Guantánamo, wo ganze Landstriche überschwemmt wurden. Rettungskräfte können aufgrund der heftigen Überschwemmungen viele betroffene Gebiete nicht erreichen, erklärte der Präsident. Nach offiziellen Angaben wurden mindestens 1.000 Häuser beschädigt. Die sozialistisch regierte Insel mit rund zehn Millionen Einwohnern lag zudem die vierte Nacht in Folge größtenteils im Dunkeln, nachdem das marode Stromnetz am Freitag zusammengebrochen war. Bisher ist landesweit erst etwa ein Drittel der Stromversorgung wiederhergestellt. In der Hauptstadt Havanna haben immerhin rund 90 Prozent der Haushalte wieder Strom. Aufgrund der katastrophalen Lage und der zusätzlichen Sturmschäden sagte der Präsident seine Teilnahme am Brics-Gipfel in Russland ab.

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Ahrweiler - mikeXmedia -
Nach dem Fund von zwei männlichen Leichen am Rodder Maar im Landkreis Ahrweiler laufen die Ermittlungen der Behörden weiter. Die Leichen waren bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, wodurch ihre Identität bislang nicht eindeutig geklärt werden konnte. Laut den Ergebnissen der Obduktion wird von einem Gewaltverbrechen ausgegangen, da die Toten schwerste Verletzungen aufwiesen, insbesondere im Schädel- und Halsbereich. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Fundort der Leichen nicht der Tatort ist. Vielmehr scheint es wahrscheinlich, dass die Leichen in einem Behälter zum Fundort transportiert und dort angezündet wurden.

24. 10. 22

+ Berlin: Finanzlücken von 43 Milliarden Euro im Bundeshaushalt
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Der CDU-Haushaltsexperte Middelberg hat vor erheblichen Finanzlücken im Bundeshaushalt für das kommende Jahr gewarnt. Nach seinen eigenen Berechnungen geht er von einem Defizit in Höhe von 43 Milliarden Euro aus. Sollte die Ampel-Koalition den Haushalt dennoch so beschließen, drohe „2025 erneut ein Spontan-Stopp von Förderprogrammen. Außerdem bezeichnete Middelberg die Ansätze beim Bürgergeld als „völlig unrealistisch“. Damit diese Rechnung realistisch sei, müssten laut Berechnung des Bundesrechnungshofs im nächsten Jahr mindestens 600.000 Bürgergeldempfänger eine Beschäftigung aufnehmen – ein Szenario, das bei steigender Arbeitslosigkeit als unrealistisch angesehen wird.

24. 10. 22

+ Canberra: Eklat bei Charles-Besuch
+ Göttingen: Gegenwind für die Fahrradbranche
+ Mannheim: Harris-Sieg wäre besser für Wirtschaft

Canberra - mikeXmedia -
Im australischen Parlament kam es nach einer Rede von König Charles III. zu einem Eklat. Die indigene Senatorin Thorpe wandte sich demonstrativ vom Saal ab, als die Nationalhymne des Vereinigten Königreichs, „God Save the King“, gespielt wurde. Anschließend machte sie lautstark ihrem Unmut über den Monarchen Luft. „Sie sind nicht mein König, Sie sind nicht unser König!“, rief Thorpe in den Saal. Bevor sie von Sicherheitskräften abgeführt wurde, forderte sie: „Geben Sie uns unser Land zurück, geben Sie uns zurück, was Sie unserem Volk gestohlen haben!“.
Charles, der auch Staatsoberhaupt von Australien ist, besucht das Commonwealth-Land bereits zum 17. Mal, jedoch erstmals als König. Es ist das erste Mal in der Geschichte, dass ein amtierender britischer Monarch Australien besucht – zuvor war nur Queen Elizabeth II. in dieser Funktion im Land gewesen.

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Göttingen - mikeXmedia -
Die europäische Fahrradbranche sieht sich weiterhin mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert, während die Kunden von attraktiven Rabatten profitieren können. Laut einer aktuellen Studie werden die Absatzzahlen neuer Fahrräder auch in den kommenden zwei Jahren deutlich unter dem Rekordniveau von 2021 bleiben. Damals wurden europaweit über 22 Millionen Räder verkauft, was einen Umsatz von über 21 Milliarden Euro generierte. Trotz des anhaltenden E-Bike-Booms, der die Durchschnittspreise pro Fahrrad in die Höhe treibt, wird der Umsatz mit rund 20 Milliarden Euro auch im Jahr 2026 voraussichtlich unter dem Rekordniveau bleiben. Dafür müssten knapp 16 Millionen Räder verkauft werden. Für das laufende Jahr wird ein Absatz von gut 15 Millionen Rädern und ein Umsatz von über 17 Milliarden Euro prognostiziert.

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Mannheim - mikeXmedia -
Ein möglicher Sieg von Kamala Harris bei der US-Präsidentschaftswahl im November könnte der deutschen Wirtschaft laut Expertenmeinungen zugutekommen. Eine Mehrheit der Finanzmarktexperten erwartet ein moderates Wirtschaftswachstum in Deutschland. Eine neue Präsidentschaft von Donald Trump wird hingegen mit weniger Optimismus gesehen. Demnach erwarten 45 Prozent der Analysten unter einer US-Präsidentin Harris für 2025 ein stärkeres Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Im Vergleich dazu glauben nur sieben Prozent der Befragten, dass eine Präsidentschaft Trumps positivere Auswirkungen hätte. Der Rest der Experten sieht keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Szenarien.

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