25. 08. 22

+ Berlin: Pkw-Bestand in Deutschland erreicht Rekordwert
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
In Deutschland steigt die Zahl der Autos trotz Bemühungen um die Verkehrswende weiter. Laut Statistischem Bundesamt gibt es inzwischen rund 590 Pkw je 1.000 Einwohner. Zum Jahresanfang waren insgesamt 49,3 Millionen Fahrzeuge zugelassen – so viele wie nie zuvor. Seit 2008 nimmt die Pkw-Dichte kontinuierlich zu. Die Zahlen basieren auf Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes und eigenen Berechnungen der Wiesbadener Behörde.

25. 08. 22

+ Kiew: Ukraine erarbeitet Sicherheitskonzept für Zeit nach dem Krieg
+ Berlin: Krankenkassen warnen vor Aufweichung der Krankenhausreform
+ Berlin: Maschinenbau leidet unter Zollstreit mit USA
+ Berlin: Pkw-Bestand in Deutschland erreicht Rekordwert

Kiew - mikeXmedia -
Die Ukraine arbeitet nach eigenen Angaben an einem umfassenden Sicherheitsplan für die Zeit nach dem Ende des Ukrainekriegs. Laut dem Stabschef des Präsidenten ist vor allem das Militär mit der Ausarbeitung von Garantien beschäftigt. Parallel dazu soll ein Maßnahmenpaket greifen, falls Russland den Krieg weiter fortführt. Zuvor hatte Kiew Beratungen mit Sicherheitsvertretern aus Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Finnland, der EU und der Nato abgehalten. Man wolle die Positionen künftig täglich abstimmen. Die Ukraine bekräftigte ihre Bereitschaft zu Gesprächen über eine faire Beendigung des Krieges. In Deutschland geht unterdessen die Debatte um eine Beteiligung der Bundeswehr an einer Mission in der Ukraine weiter.

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Berlin - mikeXmedia -
Die gesetzlichen Krankenkassen kritisieren geplante Änderungen an der Krankenhausreform. Laut GKV-Spitzenverband sollen die Bundesländer künftig weitreichende Ausnahmen erhalten und verbindliche Mindeststandards unterlaufen können. Besonders bei der Zahl von Ärzten je Fachgebiet drohe damit eine Absenkung der Vorgaben. Nach Einschätzung der Kassen gefährdet dies die Kernziele der Reform: eine bundesweit einheitliche Behandlungsqualität und mehr Patientensicherheit. Krankenhäuser könnten so auch Leistungen anbieten, ohne über ausreichendes Personal, Technik oder Erfahrung zu verfügen.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau spürt die Folgen globaler Handelskonflikte. In der ersten Jahreshälfte gingen die Exporte um rund 3 Prozent zurück, preisbereinigt sogar um knapp 5 Prozent. Besonders stark belastete der Zollstreit mit den USA das Geschäft: Dorthin wurden fast 10 Prozent weniger Maschinen geliefert. Laut Branchenverband VDMA sorgten wiederholte Drohungen von US-Präsident Trump für große Unsicherheit. Der Verband rechnet auch im laufenden Quartal mit negativen Folgen für die exportorientierte Branche.

25. 08. 21

+ Austin: Republikaner beschließen Neuzuschnitt von Wahlkreisen
+ Weitere Meldungen des Tages

Austin - mikeXmedia -
Nach einem wochenlangen Machtkampf haben die Republikaner im texanischen Repräsentantenhaus den Neuzuschnitt mehrerer Wahlkreise beschlossen. Das Gesetz wurde ohne eine einzige Stimme der Demokraten verabschiedet. Bevor die Änderungen in Kraft treten können, müssen noch der texanische Senat und Gouverneur Abbott zustimmen. Wegen der republikanischen Mehrheit im Senat gilt das als reine Formsache.

25. 08. 21

+ Berlin: Festnahme im Fall Nord-Stream-Sprengung
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Im Zusammenhang mit der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines vor rund drei Jahren hat die Bundesanwaltschaft eine Festnahme bestätigt. Die italienische Polizei nahm in der Provinz Rimini einen Mann fest, der an der Tat beteiligt gewesen sein soll. Es handelt sich um einen Ukrainer, dem vorgeworfen wird, Teil der Gruppe zu sein, die im September 2022 Sprengsätze an Nord Stream 1 und 2 nahe der Insel Bornholm angebracht haben soll.

25. 08. 21

+ Tel Aviv: Israel bereitet Einnahme von Gaza-Stadt vor
+ Brüssel: Deutsche Eurofighter wegen russischer Angriffe alarmiert
+ Warschau: Russische Drohne stürzt in Polen ab
+ Berlin: 18.000 Opfer von sexuellem Kindesmissbrauch erfasst

Tel Aviv - mikeXmedia -
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die nächste Phase des Kriegs im Gazastreifen begonnen. Der Armeesprecher sagte, die Truppen hielten inzwischen die Außenbezirke von Gaza-Stadt und bereiteten die geplante Einnahme der gesamten Stadt vor. Das israelische Sicherheitskabinett hatte zuvor sowohl den Angriff als auch die Evakuierung der Bevölkerung in den Süden gebilligt. In Gaza-Stadt halten sich Schätzungen zufolge etwa eine Million Menschen auf. Die Bodenoffensive könnte im September starten.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach russischen Luftangriffen nahe der ukrainisch-rumänischen Grenze hat die Nato zwei deutsche Eurofighter alarmiert. Die Kampfjets starteten in der Nacht von einem rumänischen Militärflugplatz, weil sich russische Waffensysteme dem Nato-Luftraum näherten. Laut Bundeswehrsprecher wurde der Luftraum Rumäniens letztlich aber nicht verletzt. Die Maschinen landeten ohne Zwischenfall wieder. Es war der erste Alarmstart im Rahmen des neuen Nato-Einsatzes.

In Polen stürzte zudem eine russische Drohne auf einMaisfeld ab. Das bestätigte die Regierung in Warschau. Der Verteidigungsminister sprach von einer gezielten Provokation Russlands gegen Nato-Staaten – und das in einer Phase, in der über Frieden in der Ukraine beraten wird. Alle Nato-Partner seien informiert worden. Das Außenministerium in Warschau kündigte eine Protestnote an Moskau an. Die Nato selbst wollte sich bislang nicht äußern.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Polizei hat im vergangenen Jahr mehr als 18.000 Opfer im Zusammenhang mit sexuellem Kindesmissbrauch registriert. Das geht aus einem Lagebild des Bundeskriminalamts hervor, das in Berlin vorgestellt wurde. Demnach waren rund 13.000 der Opfer Mädchen und fast 5.000 Jungen. In über der Hälfte der Fälle bestand ein bekanntes Verhältnis zwischen Täter und Opfer. Das BKA wertete dafür die Polizeiliche Kriminalstatistik mit Blick auf Missbrauch, Missbrauchsdarstellungen und sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen gesondert aus.

25. 08. 21

+ Berlin: Mangel an Medizinstudienplätzen verschärft Ärztemangel
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Gütersloh - mikeXmedia -
Eine Studie des Centrums für Hochschulentwicklung zeigt deutliche Unterschiede bei Medizinstudienplätzen zwischen den Bundesländern. Insgesamt stehen zu wenige Plätze zur Verfügung, um den Ärztemangel in Deutschland zu beheben. Länder mit mehr Studienplätzen profitieren zudem von einer besseren ärztlichen Versorgung. Zum Wintersemester 2024/25 erhielten rund 10.000 Erstsemester einen Platz, etwa 20.000 Bewerbende gingen leer aus.

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