22. 10. 14

+ Erfurt: Ermittlungen gegen CDU-Landeschef Voigt
+ Köln: Erstmals Muezzin-Ruf zu hören
+ Weitere Meldungen des Tages

Erfurt - mikeXmedia -
Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt gegen den thüringischen CDU-Landeschef Voigt. Es geht um den Verdacht der Bestechlichkeit. Im Zusammenhang wurden bereits mehrere Räumlichkeiten durchsucht und Beweismittel sichergestellt, wie vom zuständigen Oberstaatsanwalt mitgeteilt worden ist. Das Korruptionsverfahren war eingeleitet worden, nachdem sich in einem anderen Verfahren Hinweise ergeben hatten. Die Vorwürfe hängen mit dem Europawahlkampf von Voigt im Jahr 2019 zusammen.

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Köln - mikeXmedia -
In Köln hat am Mittag erstmals ein Muezzin über Lautsprecher zum Gebet aufgerufen. Der Ruf an der Zentralmoschee der Türkisch-Islamischen Union Ditib durfte unter Auflagen durchgeführt werden. Es galt eine Lautstärkebegrenzung von 60 Dezibel und eine Länge von maximal 5 Minuten. Der Gebetsruf war erstmals auch auf dem Vorplatz der Moschee zu hören. Bisher hatte der Muezzin nur im Gebetssaal selber gerufen.

22. 10. 14

+ Washington: Weiterer Rückschlag für Trump
+ Berlin: Merkel verteidigt frühere Gas-Entscheidungen
+ Leipzig: Ostdeutsche Fachkräfte verdienen weniger
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22. 10. 14

+ Frankfurt/Main: Keine Luft mehr zum sparen
+ Weitere Meldungen des Tages

Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Wegen der hohen Inflation legen die Bürger derzeit weniger Geld auf die hohe Kante als früher. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor. Zudem gibt es viele Menschen, die nun überhaupt kein Geld mehr sparen können, weil die hohen Ausgaben für Energie das Haushaltsbudget aufzehren. Mit 10 Prozent im September lag die Inflation so hoch, wie seit Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr, so das Statistische Bundesamt in Wiesbaden.

22. 10. 14

+ London: Extremwetterereignisse nehmen zu
+ Prag: Einigung auf Energiepreis-Maßnahmen
+ Tübingen: Wieder mehr PCR-Tests gefordert
+ Weitere Meldungen des Tages

London - mikeXmedia -
Wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, sind vier von fünf Städte weltweit bereits heute von Extremwetterereignissen wie extremer Hitze oder Überflutungen ausgesetzt. Fast die Hälfte kämpft mit Hitzewellen. Auch das andere Extrem, wie heftige Niederschläge und Überflutungen finden immer öfter statt. Besonders bedroht sind vor allem ältere Menschen oder Personen mit Vorerkrankungen. Man geht davon aus, dass bis 2025 hochrisikoreiche Extremwetterereignisse bei einem Viertel der Städte zunehmen wird, wie aus der Studie einer Umweltorganisation weiter hervorgeht.

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Prag - mikeXmedia -
Die EU hat sich bei einem Minister-Treffen in Prag auf den kleinsten gemeinsamen Nenner beim Umgang mit den explodierenden Energiepreisen geeinigt. Ab 2023 soll gemeinsam Gas eingekauft werden, so der Industrieminister von Tschechien. Zudem müsse man Solidarität zeigen und mehr Energie sparen. Auch soll der aktuelle Preisindex geändert werden, damit er widerstandsfähiger gegen Spekulationen und Preisspitzen wird. Auf einen Gaspreisdeckel verständigten sich die zuständigen Minister bei ihrem Treffen zunächst nicht. Es werde nicht das letzte Maßnahmenpaket sein, hieß es weiter.

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Tübingen - mikeXmedia -
Zum Nachweis von Corona-Infektionen sollte wieder stärker auf PCR-Tests gesetzt werden. Diese Ansicht vertritt die Tübinger Ärztin Lisa Federle. Sie war früh in der Pandemie durch das sogenannte Tübinger Modell mit massenhaften Corona-Schnelltests bekannt geworden. Schnelltests seien bei den Patienten oft nicht zuverlässig. Trotz offensichtlicher Symptome würden sogar mehrere Tests negativ ausfallen. Wenn die Betroffenen dann einen PCR-Test machen, fällt das Ergebnis positiv aus, so Federle.

22. 10. 13

+ Washington: Milliardenbedarf in der Ukraine
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Washington - mikeXmedia -
Auch im kommenden Jahr erhält die Ukraine weitere Finanzhilfen von den führenden demokratischen Nationen und der internationalen Gemeinschaft. In enger Zusammenarbeit werde man sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Ukraine in den kommenden Monaten und Jahren unterstützt wird, hieß es von den G7-Finanzministern nach einem Treffen. Im kommenden Jahr benötigt die Ukraine geschätzt bis zu vier Milliarden US-Dollar - pro Monat. Der dringende Finanzbedarf für das laufende Jahr sei durch internationale Unterstützung abgedeckt, hieß es weiter. Die Gelder fließen nicht nur für Waffen, sondern auch für die humanitäre Hilfe in dem Kriegsland.

22. 10. 13

+ Warschau: Pipeline-Loch vermutlich keine Sabotage
+ Karlsruhe: Festnahme wegen geplanter Lauterbach-Entführung
+ Wiesbaden: Inflation bei glatten 10 Prozent
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Warschau - mikeXmedia -
Der Betreiber der Leitung Druschba in Polen hat Sabotage als Ursache für das Leck in der Ölpipeline ausgeschlossen. Techniker hatten die Leitung untersucht und das Leck entdeckt, so das Unternehmen Perm. Nach ersten Erkenntnissen und der Art und Weise der Beschädigung, gibt es derzeit keine Anhaltspunkte auf Fremdeinwirkung. Es werden allerdings noch weitere Analysen durchgeführt. Die Leitung soll schnellstmöglich repariert werden, damit wieder Öl fließen kann. Das Loch befindet sich in der Hauptleitung, durch die Rohöl nach Deutschland gepumpt wird.

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Karlsruhe - mikeXmedia -
Im Zusammenhang mit einer mutmaßlich geplanten Entführung von Gesundheitsminister Lauterbach ist eine Frau wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Das hat die Bundesanwaltschaft mitgeteilt. Sie habe eine Stellung in einer staatsfeindlichen Gruppierung innegehabt, die im April aufgeflogen war, so die Behörden. Unter anderem soll sie sich an der Beschaffung von Waffen und Sprengstoff beteiligt haben. Weiter führte die Festgenommene Rekrutierungsgepspräche und hatte mehrfach eine rasche Umsetzung der Entführung gefordert.

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Wiesbaden - mikeXmedia -
Im September hat die Inflation in Deutschland ihren höchsten Stand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vor etwa 70 Jahren erreicht. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt. Die Verbraucherpreise erhöhten sich sprunghaft um glatte 10 Prozent. Im August lag die Teuerungsrate bei rund 8 Prozent. Durch die hohen Inflationsraten wird die Kaufkraft der Verbraucher geschmälert. Für den Euro kann man sich weniger leisten. Zudem schrumpft der finanzielle Spielraum der Verbraucher. Energie und Lebensmittel sind seit Wochen die größten Preistreiber. Nahrungsmittel verteuerten sich im Schnitt um fast 19, Energie um über 43 Prozent.

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