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+ Wiesbaden: Exporte deutlich eingebrochen
+ Hannover: Weil will SPD-Kanzlerfrage rasch klären
+ Der Wochenrückblick: 03.08.2020 - 07.08.2020
Wiesbaden - mikeXmedia -
Der deutsche Export ist im ersten Halbjahr durch die Corona-Krise tief hinab gezogen worden. Die Warenausfuhren gingen um über 13 Prozent auf rund 577 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr zurück. Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt. Im Mai und im Juni setzte dann eine deutliche Erholung ein. Die Exporte stiegen im Vergleich zu den Vormonaten um fast 15 Prozent an. Das war der stärkste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990. Im Jahresvergleich liegen die Exporte aber immer noch um 16 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.
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Hannover - mikeXmedia -
Der niedersächsische Ministerpräsident Weil will die Kanzlerfrage in der SPD schnell geklärt haben. Direkt nach der politischen Sommerpause soll die Partei sich entscheiden, so der SPD-Landesvorsitzende. Weils Ansicht nach könne die Partei davon profitieren, dass sich die Entscheidung über den Kanzlerkandidaten der CDU in die Länge zieht. Die Union habe zwar gute Umfragewerte, dort streiten sich aber drei Männer um den Parteivorsitz, so Weil. Dies sei im Zusammenhang mit der Kanzlerkandidatur eine eher ungeordnete Situation.
+ Aachen: Anwalt erfindet NS-Opfer
+ Weitere Meldungen des Tages
Aachen - mikeXmedia -
Das Landgericht Aachen hat einem Rechtsanwalt in einem Betrugsprozess die Erfindung eines NS-Opfers vorgeworfen. Der 52-jährige habe ein Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße vertreten. Dieser Opfer existierte jedoch in Wirklichkeit überhaupt nicht. Der Anwalt habe dafür mehr als 211.000 Euro aus der Staatskasse bezogen. Der Jurist bestreitet die Vorwürfe. Zum Prozessauftakt äußerte er sich aber nicht vor Gericht.
+ Washington: Bolton kritisiert Trump
+ Weitere Meldungen des Tages
Washington - mikeXmedia -
John Bolton hat den geplanten Truppenabzug aus Deutschland kritisiert. Der ehemalige Nationale Sicherheitsberater warf US-Präsident Donald Trump vor, dass er keine triftigen Gründe für den Abzug angeführt habe. Boltons ehemaliger Chef hingegen begründete seine Pläne mit den zu geringen Verteidigungsausgaben Deutschlands im Rahmen des Nato-Bündnisses. Laut Bolton seien dies jedoch keine triftigen Gründe. Trump tue dies, weil er denkt, dass Deutschland es verdient habe.
+ Kassel: Lübcke-Prozess geht weiter
+ Frankfurt/Main: Falschgeld-Zahler fliegt auf
+ Weitere Meldungen des Tages
Kassel - mikeXmedia -
Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder von Walter Lübcke ist fortgesetzt worden. Er hatte am Mittwoch vor dem Gericht sein Schweigen gebrochen und ein Geständnis abgelegt. Der Anwalt teilte mit, dass sein Mandant auf Lübcke geschossen habe. Der 46-jährige wurde am Freitag weiter zum Tathergang verhört. Auch die Rolle des Mitangeklagten und die vorangegangene Planung beschäftigte die Richter.
+ Ludwigslust: Erste Schulen wieder geschlossen
+ Düsseldorf: Großkonzert in Düsseldorf geplant
+ Berlin: 1000 Neuinfektionen sind nicht kritisch
+ Weitere Meldungen des Tages
Ludwigslust - mikeXmedia -
Nur kurz nach dem Schulbeginn sind in Mecklenburg-Vorpommern bereits wieder zwei Bildungseinrichtungen wegen Corona geschlossen worden. Betroffen sind das Goethe-Gymnasium in Ludwigslust und die Ostsee-Grundschule in Graal-Müritz. Das haben die zuständigen Landkreise zum Wochenende mitgeteilt. Infiziert sind eine Lehrerin und ein Schüler.
+ Washington: Streit um Nord Stream2 hält an
+ Leipzig: Dürreperioden werden zunehmen
+ Weitere Meldungen des Tages
Washington - mikeXmedia -
Im Streit um die Ostseepipeline Nord Stream2 haben drei US-Senatoren dem Fährhafen Sassnitz in Mecklenburg-Vorpommern mit Sanktionen gedroht. Dabei geht es um die Rolle des Hafens beim Bau der Pipeline. Die republikanischen Senatoren verwiesen auf die Hilfe bei der Verlegung von Rohren und der Beherbergung russischer Schiffe. Sie schrieben von schwerwiegenden Maßnahmen, die den Hafen von den USA kommerziell und finanziell abschneiden würden. Weiter hieß es, dass Sassnitz und der mit ihm verbundene Hafen Mukran ihre Hilfe für das Projekt einstellen müssten.
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Leipzig - mikeXmedia -
Bis zum Ende des Jahrhunderts werden Dürreperioden in ihrer Häufigkeit und ihrem Ausmaß in Mitteleuropa deutlich zunehmen. Das geht aus einer Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Leipzig hervor. Ein Team aus Wissenschaftlern hatte dazu die beiden Dürrejahre 2018 und 2019 in eine Reihe langfristiger globaler Klimadaten der vergangenen 250 Jahre eingeordnet.