23. 12. 22

+ Athen: Aggressiver Katzen-Virus auf Zypern
+ Weitere Meldungen des Tages

Seit Jahresbeginn sind Tausende Katzen auf Zypern an einem aggressiven Tier-Coronavirus gestorben. Im Oktober wurde der erste eingeschleppte Fall in Großbritannien gemeldet. In Deutschland gibt es bisher noch keine gemeldeten Ausbrüche, aber es besteht ein Risiko durch den Import infizierter Katzen, wie weiter mitgeteilt wurde.

23. 12. 22

+ Paris: Franzosen sparen zu Weihnachten und Neujahr
+ Berlin: Faeser sorgt sich um Silvester
+ München: Deutlich steigender Strombedarf
+ Nürnberg: Aussetzung von Sanktionen bewirkt Verschlechterung
+ Weitere Meldungen des Tages

Franzosen sparen zu Weihnachten und Neujahr bei teuren Delikatessen wie Champagner, Räucherlachs und Gänseleberpastete aufgrund der hohen Inflation. Der Champagnerverkauf ging zwischen dem 30. Oktober und dem 10. Dezember im Vergleich zum Vorjahr um über 20 Prozent zurück, ähnlich waren die Entwicklungen auch bei Gänseleberpastete und Räucherlachs. Der Absatz von Weihnachtsschokolade sank fast 10 Prozent. Konsumenten wählen stattdessen preiswertere Alternativen wie geräucherte Forelle, Sekt, Leberwurst oder herkömmliche Schokolade. Der Handel reagiert mit Rabatten auf traditionelle Weihnachtsprodukte.

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Bundesinnenministerin Faeser befürchtet zu Silvester erneut gewalttätige Ausschreitungen in mehreren Städten. Sie äußerte Sorgen vor blinder Wut und sinnloser Gewalt, insbesondere gegen Polizisten und Rettungskräfte. Faeser warnt auch vor einer möglichen Vermischung der Krawalle mit den Ausschreitungen radikalisierter Palästinenser. Die steigende Gewaltbereitschaft an Tagen wie Silvester sei generell besorgniserregend.

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Der Stromverbrauch von Elektroautos und -lastwagen in Europa wird laut einer Studie von derzeit 16 Terawattstunden auf voraussichtlich 355 Terawattstunden im Jahr 2040 deutlich steigen. Dies entspricht einem Mehrbedarf von 13 Prozent im Vergleich zur aktuellen Gesamtstromerzeugung in der EU. Bis 2040 sollen voraussichtlich alle neu zugelassenen Fahrzeuge in der EU batterieelektrisch oder mit Wasserstoff und Brennstoffzelle fahren.

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Das Aussetzen von Sanktionen bei Verstößen gegen Hartz-IV-Regelungen im vergangenen Jahr hatte eine stärkere negative Auswirkung auf die Vermittlung von Arbeitslosen als alle Bürgergeld-Regelungen zusammen. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor. Die Bundesregierung hatte im zweiten Halbjahr 2022 vor der Einführung des Bürgergeldes die Sanktionsregelungen reformiert und auf Kürzungen der Leistungen im Falle von Verstößen gegen die Hartz-IV-Regelungen praktisch verzichtet.

23. 12. 21

 + Berlin: Streiks aufs neue Jahr verschoben
  + Weitere Meldungen des Tages

Die Lokführergewerkschaft GDL plant im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn im neuen Jahr Streiks von maximal drei bis fünf Tagen. Zugleich wolle man aber wirtschaftliche Folgen berücksichtigen und Verantwortung zeigen. Deswegen auch die Zusage, dass es bis zum 7. Januar keinen neuen Ausstand der Lokführer geben wird.

 

23. 12. 21

+ Essen: Drogen im Millionenwert sichergestellt
+ Berlin: Keine Mehrkosten durch Plastiksteuer versrpochen
+ Weitere Meldungen des Tages

Zollfahnder haben die bisher größte in Deutschland entdeckte Menge der Droge Captagon sichergestellt. Insgesamt wurden über 460 Kilogramm Tabletten im Wert von etwa 60 Millionen Euro gefunden. Das haben die Zollfahndung Essen und die Staatsanwaltschaft Aachen mitgeteilt. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen wurden vier syrische Staatsangehörige im Alter von 33 bis 45 Jahren in Untersuchungshaft genommen.

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Laut der zuständigen Ministerin Steffi Lemke müssen Verbraucher aufgrund der geplanten Plastikabgabe der Ampel-Koalition keine spürbaren Mehrkosten befürchten. Lemke betonte, dass die vorgeschlagene Steuer so gering sei, dass Verbraucher sie bei einzelnen Produkten nicht merken würden. Sie sei optimistisch, dass die Maßnahme einen Anreiz schaffe, weniger Einwegverpackungen zu verwenden, was wiederum gut für die Umwelt sei.

23. 12. 21

+ München: Konsumklima hellt sich leicht auf
+ Weitere Meldungen des Tages

Die Kauflaune der Deutschen zeigt nach einer längeren Durststrecke wieder leichte Verbesserungen. Laut der Studie zum Konsumklima verzeichnen sowohl die Erwartungen zum Einkommens als auch die Bereitschaft für größere Anschaffungen spürbare Zuwächse zum Jahresende. Die Prognose für das Konsumklima im Januar liegt bei rund minus 25 Punkten, was einen Anstieg um 2,5 Punkte im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Dennoch bleibt zu beachten, dass das Konsumklima vor der Corona-Pandemie vergleichsweise stabil bei einem Wert von etwa +10 Punkten lag.

23. 12. 21

+ Tel Aviv: Differenzen um weiteren Kurs
+ München: Faxe sollen ausgemustert werden
+ Hamburg: Weiterhin wenige weibliche Seeleute
+ Köln: Stromleitendes Kabelbakterium entdeckt

Nach mehr als zwei Monaten Krieg im Gazastreifen zeigen sich laut einem Medienbericht zunehmende Differenzen innerhalb der Führung der islamistischen Hamas über den weiteren Kurs. Während der militärische Arm weiterhin Kämpfe mit der israelischen Armee führt, sprechen Vertreter des politischen Arms der Hamas über ein mögliches Ende des Krieges und verhandeln mit palästinensischen Rivalen über die Zeit danach. Ein Mitglied des Politbüros der Hamas, äußerte den Wunsch, dass der Krieg beendet wird.

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Der neue Digitalminister Bayerns, Fabian Mehring, plant, in den Behörden des Freistaats ein Verbot für die Nutzung von Faxgeräten einzuführen. Laut Mehring sind Faxgeräte nicht mehr zeitgemäß und stellen ein Relikt aus vergangenen Zeiten dar. In einem Zeitungsbericht betonte Mehring, dass Faxgeräte für viele Menschen längst ein Symbol für die mangelnde Fortschrittlichkeit in der digitalen Transformation seien. Er forderte, dass Bayern als Hightech-Land bundesweit Vorreiter sein solle und schlug vor, dem Fax in der öffentlichen Verwaltung als erstes Bundesland den Stecker zu ziehen.

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Der Anteil weiblicher Seeleute in Deutschland bleibt weiterhin gering. Laut Daten der Knappschaft-Bahn-See betrug ihr Anteil an den rund 7.900 rentenversicherungspflichtig beschäftigten Angestellten in der Handelsschifffahrt und Hochseefischerei Ende September dieses Jahres etwa 6,7 Prozent. In den letzten vier Jahren schwankte der Frauenanteil in der Seefahrt zwischen 5,4 und 5,9 Prozent, ohne dass sich ein deutlicher Trend in Richtung Zunahme oder Abnahme abzeichnete.

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Das stromleitende Kabelbakterium Electronema wurde zur "Mikrobe des Jahres 2024" ernannt. Die winzigen Mikroorganismen können in Kolonien bis zu fünf Zentimeter lange Ketten bilden, die als "Kabel" bezeichnet werden. Die Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie in Frankfurt teilte mit, dass diese Ketten durch stromleitende Proteinfasern in ihrer Zellhülle verbunden sind. Die besondere Arbeitsteilung der Bakterien ermöglicht es Tausenden von Zellen in Gewässersedimenten zu leben. Dort wandeln sie Sulfid in Sulfat um, wobei negativ geladene Elektronen entstehen. Diese fließen über die stromleitenden Fasern ans andere Ende des Kabels an der Sedimentoberfläche.

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