25. 10. 06

+ Kairo: Trump drängt Hamas zu rascher Zustimmung im Friedensplan
+ Berlin: Union und SPD einigen sich auf Starttermin für Wehrdienstgesetz
+ Brüssel: EU macht Echtzeitüberweisungen ab Oktober zur Pflicht
+ Weitere Meldungen des Tages

Kairo - mikeXmedia -
Heute sind Friedensgespräche in Ägypten geplant. Noch vor dem Termin hat US-Präsident Trump die Hamas aufgefordert, seinem Nahost-Friedensplan umgehend zuzustimmen. Im Internet schrieb er, er werde keine Verzögerung dulden und kein Ergebnis akzeptieren, das den Gazastreifen erneut zur Bedrohung mache. In Kairo sollen Vertreter Israels und der Hamas über einen möglichen Austausch von Geiseln und Gefangenen beraten. Die Vermittlungsgespräche gelten als Teil der internationalen Bemühungen zur Umsetzung von Trumps Plan.

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Berlin - mikeXmedia -
Union und SPD haben sich darauf verständigt, die Beratungen über das neue Wehrdienstgesetz in der nächsten Woche zu beginnen. Sprecher beider Fraktionen bestätigten, dass die erste Lesung im Bundestag zu diesem Zeitpunkt stattfinden soll. Ziel sei ein zügiger Abschluss des Gesetzes, der der angespannten Sicherheitslage in Europa Rechnung trägt, erklärte ein Sprecher der SPD-Fraktion gegenüber den Medien.

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Frankfurt/Main - mikeXmedia -
Ab dem 9. Oktober müssen Banken in der EU ihren Kunden Echtzeitüberweisungen anbieten. Damit wird eine Technik verpflichtend, die Zahlungen binnen zehn Sekunden ermöglicht – rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Zugleich treten neue Regeln zum besseren Schutz vor Betrug und Fehlüberweisungen in Kraft. Bislang war es in der Branche üblich, Überweisungen gesammelt mit Zeitverzögerung zu bearbeiten.

25. 10. 05

+ Damaskus: Syrien wählt erstmals nach Sturz des Assad-Regimes
+ Tibet: Hunderte nach Schneesturm am Mount Everest eingeschlossen
+ Berlin: Netzagentur-Chef verteidigt EU-Digitalregeln gegen Trump-Kritik
+ Weitere Meldungen des Tages

Damaskus - mikeXmedia -
In Syrien finden erstmals seit dem Ende der Assad-Herrschaft Parlamentswahlen statt. Die Abstimmung gilt als wichtiger Schritt zur politischen Neuordnung des Landes nach Jahren des Bürgerkriegs. Geführt wird Syrien derzeit von einer Übergangsregierung unter Interimspräsident Al-Scharaa, dem früheren Anführer einer Rebellenallianz. Kritiker warnen jedoch vor mangelnder Demokratie und befürchten, dass die Regierung das Wahlergebnis stark beeinflussen könnte.

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Tibet - mikeXmedia -
Nach einem heftigen Schneesturm sitzen auf der tibetischen Seite des Mount Everest fast tausend Menschen fest. Laut chinesischen Staatsmedien befinden sie sich in Berglagern auf etwa 4.900 Metern Höhe, wo Zelte beschädigt und Zufahrtsstraßen durch Schnee blockiert wurden. Rettungskräfte sind bereits im Einsatz. Berichte sprechen von Opfern, gesicherte Informationen über mögliche Todesfälle liegen bislang jedoch nicht vor.

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Berlin - mikeXmedia -
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Müller, hat die europäische Tech-Regulierung gegen Kritik von US-Präsident Trump verteidigt. Der Digital Services Act schränke die Meinungsfreiheit nicht ein, sondern schütze sie, sagte Müller. Das Gesetz verpflichtet große Onlineplattformen, Risiken wie Wahlmanipulation und illegale Inhalte zu bekämpfen. Die Netzagentur überwacht in Deutschland die Einhaltung der Vorgaben. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

25. 10. 05

+ Brüssel: Ursache für Stromausfall auf Iberischer Halbinsel weiter unklar
+ Wiesbaden: Zahl der Schulabbrecher erreicht höchsten Stand seit zehn Jahren
+ Weitere Meldungen des Tages

Brüssel - mikeXmedia -
Dem großen Stromausfall in Spanien und Portugal Ende April gingen laut einem Zwischenbericht des europäischen Netzverbandes ungewöhnliche Spannungsschwankungen voraus. Die Probleme begannen kurz nach 12.30 Uhr in der Region Granada und führten stufenweise zum Ausfall mehrerer Erzeugungsanlagen, auch Teile Frankreichs waren betroffen. Die genaue Ursache wird noch untersucht. Ein Abschlussbericht mit Empfehlungen soll Anfang 2026 vorliegen.

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Berlin - mikeXmedia -
In Deutschland verlassen immer mehr junge Menschen die Schule ohne Abschluss. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts waren im Schuljahr 2023/2024 rund 62.000 Schülerinnen und Schüler betroffen – so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Im Vorjahr lag die Zahl bei etwa 56.000. Auch der Anteil der Abbrecher stieg: 2013 lag er bei rund 5 Prozent, inzwischen bei knapp 8 Prozent.

25. 10. 05

+ Tokio: Takaichi wird erste Frau an der Spitze von Japans Regierungspartei
+ Berlin: Kaum Nutzung der Amnestieregel für Springmesser
+ München: Oktoberfest endet mit Böllerschüssen und Wetterumschwung
+ Weitere Meldungen des Tages

Tokio - mikeXmedia -
In Japan ist erstmals eine Frau zur Vorsitzenden der regierenden Liberaldemokratischen Partei gewählt worden. Die frühere Innenministerin Takaichi setzte sich in einer Stichwahl mit 185 zu 156 Stimmen gegen ihren Mitbewerber durch. Damit dürfte sie auch Japans erste Ministerpräsidentin werden. Obwohl die Regierungskoalition ihre Mehrheit im Oberhaus verloren hat, gilt ihre Wahl im Parlament als sicher. Die Entscheidung über das Amt wird am 15. Oktober erwartet.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Möglichkeit, Springmesser in Deutschland straffrei abzugeben, ist offenbar kaum genutzt worden. Nach Ablauf der Frist zu Monatsbeginn meldete in Sachsen lediglich der Vogtlandkreis eine Abgabe. Aus anderen Regionen kamen keine Meldungen. Ein bundesweiter Überblick liegt nicht vor, da viele Innenministerien und Polizeibehörden die Abgaben nicht statistisch erfassen. Auch in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg wurde keine Nutzung der Regelung verzeichnet.

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München - mikeXmedia -
Zum Abschluss des Oktoberfests müssen sich Besucher auf wechselhaftes Wetter einstellen. Bis Mittag bleibt es voraussichtlich trocken, danach ziehen Schauer auf, bei Höchstwerten um zwölf Grad und teils kräftigen Böen. Punkt zwölf Uhr läuten rund 60 Böllerschützen am Fuße der Bavaria das Wiesn-Finale ein – begleitet von Blasmusik. Fahrgeschäfte und Festzelte bleiben noch bis in den Abend geöffnet.

25. 10. 04

+ Tel Aviv: Trump drängt Israel nach Hamas-Zusage zu Waffenruhe
+ Amsterdam: Sturm führt zu zahlreichen Flugausfällen in Schiphol
+ Berlin: Pistorius wirft Union Blockade beim Wehrdienstgesetz vor
+ Berlin: Zahl der Drohnensichtungen an Flughäfen steigt deutlich

Gaza - mikeXmedia -
Die Hamas hat Teile des Friedensplans von US-Präsident Trump zur Beendigung des Gaza-Kriegs akzeptiert. Daraufhin forderte Trump Israel auf, die Bombardierungen sofort zu stoppen, um die Freilassung von Geiseln zu ermöglichen. Führende westliche Politiker sehen darin eine mögliche Chance auf ein Ende der Kämpfe.

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Amsterdam - mikeXmedia -
Ein Sturmtief über Europa hat in mehreren Ländern für Einschränkungen im Flugverkehr gesorgt. Am Flughafen Amsterdam-Schiphol mussten rund 150 Flüge gestrichen werden, vor allem Verbindungen der Fluggesellschaft KLM in Richtung Großbritannien. Passagiere wurden auf spätere Flüge umgebucht. Wie viele Reisende insgesamt betroffen sind, ist noch unklar. Schiphol zählt zu den verkehrsreichsten Flughäfen Europas.

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Berlin - mikeXmedia -
Verteidigungsminister Pistorius hat die Unionsfraktion scharf für ihren Vorstoß kritisiert, die Beratungen über das neue Wehrdienstgesetz zu stoppen. Das Vorgehen sei fahrlässig, weil es die Einführung des neuen Wehrdienstes und die Wiedereinführung der Wehrerfassung verzögern könne, sagte er dem „Handelsblatt“. Pistorius fordert, am Zeitplan festzuhalten und das Verfahren ordnungsgemäß fortzusetzen. Die Union hatte eine Verschiebung der geplanten Lesung im Bundestag verlangt und bemängelt, das Gesetz lasse offen, wann aus Freiwilligkeit Pflicht werden könnte.

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Berlin - mikeXmedia -
In Deutschland behindern Drohnen immer häufiger den Flugverkehr. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung wurden bis September bereits 172 Störfälle gemeldet – mehr als im gesamten Vorjahr. Rund drei Viertel davon ereigneten sich in der Nähe von Flughäfen, obwohl dort ein Flugverbot gilt. Am Hauptstadtflughafen BER gab es in diesem Jahr sechs Zwischenfälle. Die meisten Meldungen kamen aus Frankfurt mit 37 Fällen, gefolgt von Köln/Bonn und Düsseldorf. In den vergangenen Tagen hatten Drohnenflüge immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Obwohl Russland dafür bislang keine Schuld nachgewiesen werden kann, gibt es häufig entsprechende Verdächtigungen von Regierungen und Medien in diese Richtung.

25. 10. 04

+ Teheran: Präsident fordert Verlegung der Hauptstadt wegen Krisen
+ Berlin: CDU/CSU verschiebt Beratung zum Wehrdienstgesetz
+ Berlin: Unterstützung für Klimaproteste geht zurück
+ Berlin: CDU warnt vor Verlust von Flugverbindungen durch hohe Kosten
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Teheran - mikeXmedia -
Der iranische Präsident hat eine rasche Verlegung der Hauptstadt Teheran gefordert. Angesichts von Überbevölkerung, hoher Wohnkosten, Wasserknappheit, Bodensenkungen und starker Luftverschmutzung sei dies laut ihm eine strategische Notwendigkeit. Bei einem Treffen mit Gouverneuren betonte er, dass die Herausforderungen ein bloßer Vorschlag nicht mehr zulassen, sondern ein schnelles Handeln erforderlich machen.


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Berlin - mikeXmedia -
Die CDU/CSU-Fraktion hat die Beratung im Bundestag zum geplanten Gesetz für einen attraktiveren Wehrdienst gestoppt. Die für kommenden Donnerstag vorgesehene erste Lesung soll verschoben werden. Kritik gibt es daran, dass unklar bleibt, unter welchen Bedingungen Freiwilligkeit in Pflichtdienst überführt werden könnte. Die Union fordert eine umfassende Diskussion über den Ausbau der Bundeswehr und der Reserve, um zügig eine gemeinsame Linie zu finden.

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Berlin - mikeXmedia -
Mehr als jeder Zweite findet Klimaproteste nicht mehr zeitgemäß. Die Unterstützung für Demonstrationen von «Fridays for Future» sinkt. Laut einer Umfrage lehnen 57 Prozent der Befragten die Proteste ab, im Vorjahr waren es 49 Prozent. Für radikalere Aktionen wie Blockaden oder Waldbesetzungen ist die Ablehnung noch größer: Fast 70 Prozent sprechen sich dagegen aus, vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

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Berlin - mikeXmedia -
CDU-Politikerin Anja Karliczek kritisiert die hohen Steuern und Gebühren im deutschen Luftverkehr. Ihrer Ansicht nach machen die Kosten Fliegen unattraktiv und könnten zu einem Verlust von Flugverbindungen führen. Im Haushaltsentwurf für 2026 ist eine Absenkung der Luftverkehrsteuer bislang nicht vorgesehen. Auch die hohen Flughafenentgelte treiben Airlines ins Ausland. Passagiere würden zunehmend auf günstigere Flughäfen in Nachbarländern ausweichen.

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