25. 10. 13

+ Tel Aviv: Hamas beginnt mit Freilassung der letzten Geiseln
+ Washington: Trump erwägt Lieferung von „Tomahawk“-Raketen an Ukraine
+ Hamburg: Bürger lehnen Grundeinkommen ab – strengere Klimaziele beschlossen
+ Weitere Meldungen des Tages

Tel Aviv - mikeXmedia -
Nach mehr als zwei Jahren Gefangenschaft hat die Freilassung der letzten von der Hamas im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln begonnen. Sieben Menschen wurden laut israelischen Medien dem Roten Kreuz übergeben und kehrten nach Israel zurück. Unter ihnen sind auch mehrere Deutsch-Israelis. Die israelische Armee bestätigte, dass die Befreiten nun medizinisch versorgt und mit ihren Familien zusammengeführt werden. Insgesamt sollen im Laufe des Tages weitere 20 Geiseln freikommen.

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Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Donald Trump denkt darüber nach, die Ukraine mit Marschflugkörpern vom Typ „Tomahawk“ zu unterstützen. Damit wolle er den Druck auf Russland weiter erhöhen, erklärte er in Washington. Ziel sei es, Moskau zu einer Kursänderung im Krieg zu bewegen. Trump hatte zuvor innerhalb von zwei Tagen erneut mit dem ukrainischen Präsidenten gesprochen. Das Weiße Haus betonte, man wolle die militärische Unterstützung der Ukraine strategisch ausweiten.

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Hamburg - mikeXmedia -
Beim Volksentscheid in Hamburg haben sich knapp 63 Prozent der Teilnehmer gegen das Projekt „Hamburg testet Grundeinkommen“ ausgesprochen. Die Initiative räumte ihre Niederlage ein, sprach aber von einem wichtigen gesellschaftlichen Signal. Gleichzeitig entschieden sich über 300.000 Bürger für schärfere Klimaziele. Die Stadt muss nun bereits bis 2040 klimaneutral werden. Laut Gesetzentwurf sollen jährliche Zwischenziele festgelegt und regelmäßig überprüft werden. Bleiben Fortschritte aus, sollen Sofortprogramme greifen.

25. 10. 13

+ Mexiko: Zahl der Toten nach Überschwemmungen steigt
+ Weitere Meldungen des Tages

Mexiko Stadt - mikeXmedia -
Nach heftigen Regenfällen mit Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Mexiko mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen, 27 gelten als vermisst. Rund 10.000 Soldaten sind im Einsatz, um Straßen freizuräumen und Betroffene mit Lebensmitteln zu versorgen. Viele Orte sind weiterhin nur schwer erreichbar. Besonders stark betroffen sind Regionen im Süden und Osten des Landes.

25. 10. 13

+ Kabul: Schwere Grenzgefechte zwischen Afghanistan und Pakistan
+ Seattle: Lebenserwartung weltweit wieder auf Vor-Corona-Niveau
+ Berlin: Arbeitgeber lehnen längere Fehlzeiten ohne Attest ab
+ Berlin: Personalausweis soll teurer werden

Islamabad - mikeXmedia -
An der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan sind bei Gefechten nach offiziellen Angaben beider Seiten Dutzende Soldaten getötet worden. Die Taliban-Regierung in Kabul sprach von 58 getöteten pakistanischen Soldaten und neun eigenen Opfern. Zudem seien 20 Grenzposten des Nachbarlands vorübergehend eingenommen worden. Pakistan macht hingegen Afghanistan für die Eskalation verantwortlich. Nach Vermittlungsversuchen Katars hat Afghanistan die Kämpfe eingestellt – Pakistan jedoch nicht.

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Seattle - mikeXmedia -
Die weltweite Lebenserwartung hat sich nach der Corona-Pandemie erholt und liegt nun bei rund 76 Jahren für Frauen und 72 Jahren für Männer. Laut einer aktuellen Studie ist sie seit 1950 für beide Geschlechter um über 20 Jahre gestiegen. Während die Sterblichkeit insgesamt zurückgeht, zeigt sich in Nord- und Südamerika ein gegenläufiger Trend: Dort sterben mehr Jugendliche und junge Erwachsene – vor allem durch Suizid sowie Drogen- und Alkoholkonsum.

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Berlin - mikeXmedia -
Die Arbeitgeberverbände haben Vorschläge der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zurückgewiesen, Krankmeldungen erst ab dem fünften Tag zu verlangen. Eine längere Karenzzeit würde die Betriebe zusätzlich belasten, so die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. KBV-Chef Andreas Gassen hatte zuvor kritisiert, die Pflicht zur Krankschreibung ab dem vierten Tag verursache unnötig viele Arztbesuche. Arbeitgeber können laut Gesetz aber auch schon früher ein Attest verlangen.

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Berlin - mikeXmedia -
Das Bundesinnenministerium plant, die Gebühren für neue Personalausweise zu erhöhen. Für Erwachsene über 24 Jahre soll der Ausweis künftig 46 statt bisher 37 Euro kosten. Für jüngere Bürger bleibt es bei 23 Euro. Auch der Notfall-Reiseausweis der Bundespolizei soll deutlich teurer werden – von bisher 8 auf 32 Euro. Mit diesem Ersatzdokument können Reisende kurzfristig die Grenze passieren, wenn ihr Pass abgelaufen ist.

25. 10. 12

+ Berlin: Gesundheitsministerin will Beitragserhöhungen stoppen
+ Wien: Finanzprokuratur prüft undurchsichtige Geldflüsse im Signa-Konzern
+ Berlin: Airlines fordern klare Regeln gegen Drohnenbedrohung
+ Weitere Meldungen des Tages

Berlin - mikeXmedia -
Gesundheitsministerin Warken plant Maßnahmen, um steigende Krankenkassenbeiträge im kommenden Jahr zu verhindern. Laut einem Entwurf sollen Ausgaben bei Krankenhausvergütungen und Verwaltungskosten begrenzt werden. Die gesetzlichen Kassen begrüßen die Vorschläge, während Kliniken und Opposition sie kritisieren. Der GKV-Spitzenverband spricht von einem wichtigen Schritt zur Stabilisierung der Finanzen. Trotz zusätzlicher Mittel bleibt für 2026 jedoch ein Defizit von rund zwei Milliarden Euro.

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Wien - mikeXmedia -
Im Fall des insolventen Investors Benko sehen die österreichischen Behörden noch zahlreiche Ungereimtheiten. Der Chef, Peschorn, sprach von extremer Intransparenz im Signa-Konzern, der über mehr als 1.100 Gesellschaften verfügt. Viele Geldflüsse müssten rekonstruiert werden, um Vermögensverschiebungen nachvollziehen zu können. Große Summen seien über Firmen in Luxemburg gelaufen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass dabei auch Geldwäsche im Spiel war.

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Berlin - mikeXmedia -
Nach der Aufregung um angebliche Russen-Drohnen auch an deutschen Flughäfen, hat sich der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften zu Wort gemeldet. Bereits seit zehn Jahren weise die Branche auf entsprechende Probleme an Flughäfen hin, hieß es. Verbands-Präsident und Condor-Chef Gerber betonte, Drohnen müssten im Ernstfall auch abgeschossen werden können. Unklar sei bislang, wer in einer Bedrohungslage die Verantwortung trägt. Gerber kritisierte, dass die Politik die Gefahr erst jetzt ernst nehme. In den vergangenen Wochen waren im Zusammenhang mit Drohnensichtungen, vor allem von der Bundesregierung in Berlin immer wieder Spekulationen befeuert worden, es handele sich um Provokationen und Ausspähungen Russlands. Viele Sichtungen oder tatsächliche Überflüge waren jedoch auf Hobbypiloten oder in Grenznähe auf Schmuggler zurückzuführen.

25. 10. 12

+ Gaza: Tausende kehren nach Waffenruhe in zerstörte Gebiete zurück
+ Washington: Trump kündigt Strafzölle auf China-Importe an
+ Weitere Meldungen des Tages

Gaza - mikeXmedia -
Nach Inkrafttreten der Waffenruhe im Gazastreifen sind Zehntausende Palästinenser in ihre Heimatorte zurückgekehrt. Viele Gebäude liegen in Trümmern, ganze Stadtviertel sind verwüstet. Die israelische Armee hat sich entlang der vereinbarten Trennungslinie positioniert. In Israel hoffen Angehörige unterdessen auf die Rückkehr der noch festgehaltenen Geiseln.

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Washington - mikeXmedia -
US-Präsident Trump hat neue Strafzölle von 100 Prozent auf Importe aus China angekündigt. Hintergrund ist Pekings Entscheidung, den Export seltener Erden stärker zu kontrollieren. Diese Rohstoffe sind entscheidend für die Elektronikproduktion, und China gilt als ihr wichtigster Lieferant weltweit. Die US-Regierung will mit den Zöllen die Abhängigkeit von chinesischen Mineralien verringern.

25. 10. 11

+ Paris: Macron setzt auf Lecornu als Premierminister
+ Manila/Mexiko-Stadt: Schwere Naturkatastrophen in Asien und Lateinamerika
+ Santa Margalida: Deutscher stirbt bei Rettungsversuch auf Mallorca
+ München: Oberleitungsschaden legt Regionalverkehr teilweise lahm

Paris - mikeXmedia -
Frankreichs Präsident Macron hat den kürzlich zurückgetretenen Premier Lecornu erneut zum Regierungschef ernannt. Lecornu war erst seit rund vier Wochen im Amt, hatte jedoch am Montag wegen Spannungen innerhalb der Regierung seinen Rücktritt erklärt. Nun soll er im Auftrag Macrons ein neues Kabinett bilden und die politische Stabilität sichern.

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Manila - mikeXmedia -
In Asien und Lateinamerika haben Naturkatastrophen große Verwüstungen hinterlassen. Auf den Philippinen starben nach zwei starken Erdbeben im Süden des Landes mindestens sieben Menschen, über 300 wurden verletzt. Rund 200.000 Einwohner sind betroffen, es wurden mehr als 800 Nachbeben registriert. In Mexiko kamen bei Überschwemmungen und Erdrutschen mindestens 24 Menschen ums Leben. Besonders im Bundesstaat Veracruz standen ganze Städte unter Wasser, Tausende verloren ihr Zuhause.

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Santa Margalida - mikeXmedia -
Auf Mallorca ist ein 67-jähriger Deutscher beim Versuch gestorben, seine Frau vor dem Ertrinken zu retten. Die Frau war im Norden der Insel im Meer in Not geraten. Der Mann sprang ins Wasser, um ihr zu helfen, konnte aber trotz langer Wiederbelebungsversuche nicht gerettet werden. Seine 47-jährige Frau kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Zeugen und Rettungskräfte hatten noch versucht, das Paar aus den Wellen zu ziehen.

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München - mikeXmedia -
Am Münchner Hauptbahnhof hat eine defekte Oberleitung den Regionalverkehr erheblich gestört. Laut DB Regio konnten sechs Linien in Richtung Garmisch-Partenkirchen und Allgäu weder ein- noch ausfahren. Die Bahn warnte vor langen Verspätungen und Zugausfällen. Die S-Bahn war von den Einschränkungen nicht betroffen. Warum die Oberleitung repariert werden musste, blieb zunächst unklar.

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