19. 10. 18

+ Ankara: Waffenruhe offenbar brüchig
+ Barcelona: Ausschreitungen in Katalonien
+ Amsterdam: Ermittlungen gegen Vater von isolierter Familie
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Ankara - mikeXmedia -
Die überraschende Kampfpause in Nordsyrien ist offenbar brüchig. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechts gab es Maschinengewehrfeuer und Grantenbeschuss rund um die Grenzstadt Ras al-Ain. Dabei soll ein Krankenhaus getroffen worden sein, heißt es von kurdischer Seite. Zuvor hatten sich die Türkei und die USA auf eine Waffenruhe verständigt. Fünf Tage lang sollte der Militäreinsatz gegen die Kurdenmilizen durch die Türkei ausgesetzt werden, wie US-Vizepräsident Pence mitteilte. Ziel sei der Abzug von Kämpfern der YPG-Miliz. Die kurdischen Kräfte teilten ihrerseits mit, die Feuerpause in einigen Gebieten zu akzeptieren. Dies entspreche nur einem kleinen Teil der von der Türkei geplanten Sicherheitszone an der Grenze.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 18.10.2019 - 12 Uhr
19. 10. 18

+ Berlin: Keine weiteren Waffen für die Türkei
+ Barcelona: Mit neuem Abspaltungsreferendum gedroht
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Berlin - mikeXmedia -
Die Türkei wird vorerst keine Waffen mehr aus Deutschland erhalten. Das hat Bundeskanzlerin Merkel in Berlin vor dem Hintergrund des Syrien-Konfliktes mitgeteilt. In den ersten acht Monaten erhielt die Türkei Kriegswaffen für rund 250 Millionen Euro. Damit wurde der höchste Wert in einem Jahr seit 2005 erreicht. Es handele sich um Waffen für die Marine, so das Bundeswirtschaftsministerium. Schon vor wenigen Tagen wurde angekündigt, dass es einen Exportstopp für Kriegswaffen in die Türkei geben werde.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 18.10.2019 - 9 Uhr
19. 10. 17

+ Damaskus: Kampf gegen IS ausgesetzt
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Damaskus - mikeXmedia -
Der Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat ist durch die von Kurden angeführten´Syrischen Demokratischen Kräfte ausgesetzt worden. Grund ist türkische Offensive im Nordosten Syriens. SDF-Kommandeut Abdi sagte in einem Interview, das nach dem Angriff der Türkrei, der Kampf gegen den IS zur Nebensache werde. Außerdem habe sich der IS neu organisiert. Es habe an vielen Orten Explosionen und Anschläge gegeben, heißt es weiter. In der Region sollen sich noch etwa 12.000 IS-Mitglieder und deren Angehörige befinden.

19. 10. 17

+ London: Brexit weiter unklar
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London - mikeXmedia -
Ein geregelter Brexit zum 31. Oktober ist weiter unklar. Obwohl Brüssel laut EU-Kommissionspräsident Juncker einen neuen Deal mit Großbritannien ausgehandelt hat, stellen sich einige Parteien auf der Insel quer. So wurde das Abkommen von Jeremy Corbyn, abgelehnt. Es handele sich um einen noch schlechteren Deal als unter Ex-Premierministerin May, so der Chef der größten britischen Oppositionspartei. Der Labour-Politiker sprach von einer Gefährdung der Sicherheit von Lebensmitteln, des Umweltschutzes und der Rechte von Arbeitnehmern. Corbin forderte erneut ein zweites Referendum zu einem EU-Austritt seines Landes.

19. 10. 17

+ Brüssel: Laut Juncker gibt es einen Brexit-Deal
+ Haldensleben: Keine Vergiftung bei Todesopfern von Paketdienstleister
+ München: Kein Jugendwort des Jahres
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Brüssel - mikeXmedia -
Laut EU-Kommissionspräsident Juncker gibt es einen neuen Brexit-Deal. Kurz vor dem anstehenden Gipfel habe man sich einigen können. Das britische Parlament muss die Vereinbarungen mittragen, damit es zum Ende des Monats zu einem geregelten Brexit kommt. Die nordirisch-protestantische DUP ist noch zurückhaltend. In einer Regierungserklärung fand Bundeskanzlerin Merkel deutliche Worte, zeigte aber auch Dialogbereitschaft.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 17.10.2019 - 16 Uhr
19. 10. 17

+ Ankara: USA wollen zwischen Türkei und Kurdenmilizen vermitteln
+ London/Berlin: DUP lehnt Teile der Brexit-Vorschläge ab
+ Bottrop: Ausschreitungen bei Demonstration
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Ankara - mikeXmedia -
In Ankara starten US-Vizepräsident Pence und US-Außenminister Pompeo heute einen Vermittlungsversuch zwischen der Türkei und den Kurdenmilizen im Nordsyrien-Konflikt. Im Vorfeld forderte die USA bereits eine sofortige Waffenruhe. Aussichtsreich ist diese Forderung allerdings nicht. Die Türkei verfolgt das Ziel eine Sicherheitszone an der Grenze zu Syrien einzurichten und die Kurdenmilizen zu vertreiben. Es werde keinen Waffenstillstand geben, solange dieses Ziel nicht erreicht sei, stellte der türkische Präsident Erdogan im Vorfeld klar.

Read More: UKW- und Webradionachrichten. 17.10.2019 - 12 Uhr

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