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+ Tunis: Weiteres Todesopfer aus Deutschland nach Anschlag identifiziert
+ Kairo: Generalstaatsanwalt von Ägypten bei Anschlag getötet
+ Hamburg: James Last bereits vergangene Woche beigesetzt
+ Weitere Meldungen des Tages
Tunis - mikeXmedia -
Das Auswärtige Amt in Berlin hat mitgeteilt, dass bei dem Anschlag in Tunesien ein weiteres Opfer aus Deutschland stammt. Das hat eine Identifizierung von weiteren Leichen vor Ort ergeben. Bislang war nur bekannt, dass ein Bundesbürger bei dem Terroranschlag am vergangenen Freitag ums Leben gekommen war. Insgesamt gab es 39 Tote. Unter den Opfern sind auch Briten und Belgier. Der Attentäter selber, ein 24-jähriger tunesischer Student, wurde nach den tödlichen Schüssen auf Touristen im Badeort Sousse, ebenfalls von Sicherheitskräften erschossen worden. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass es sich um einen extremistisch motivierten Anschlag gehandelt hatte. Die Terrororganisation IS hatte zuvor mehrfach zu entsprechenden Taten aufgerufen.
+ Athen: Schuldendrama-Situation ändert sich fast stündlich
+ Rom: Erneut fast 3000 Menschen aus Seenot gerettet
+ Berlin: Möglicherweise indirekte Verbindung zwischen den Terroranschlägen
+ Weitere Meldungen des Tages
Athen - mikeXmedia -
Fast stündlich ändert sich die Lage im griechischen Schuldendrama. Um einen weiteren Abfluss von Kapital zu vermeiden haben die Banken des Landes ab heute eine Woche geschlossen. Auch die Börse und der Handel setzen während dieser Zeit aus. Ab heute gilt auch eine Kapitalverkehrskontrolle. Die Griechen dürfen pro Tag nur noch 60 Euro an den Automaten abheben. Athen will damit einen Ansturm auf Banken und Automaten verhindern. Die Geldhäuser sind seit Monaten auf Hilfskredite angewiesen, um liquide zu bleiben. Verhindert werden soll auch eine Kapitalflucht ins Ausland. Die jüngsten Entscheidungen und Ereignisse im griechischen Schuldendrama haben auch Auswirkungen auf die internationalen Börsen gehabt. Trotz Zinzsenkungen setzten sich unter anderem in China die Kursrutsche der vergangenen Woche fort.
+ Sousse: Regierung kritisiert mangelnde Koordination der Sicherheitskräfte bei Anschlag
+ Weitere Meldungen des Tages
Sousse - mikeXmedia -
Die tunesische Regierung hat nach dem Terroranschlag auf ein Touristenhotel Kritik am dortigen Sicherheitsdienst geübt. Die Tat hätte vermutlich wesentlich früher gestoppt werden können, wenn die Polizei sofort verständigt worden wäre, vermutet die tunesische Regierung. Dem Innenminister des Landes zufolge, hätte der Angreifer früher getötet werden können, wenn die Koordination der Sicherheitskräfte besser gelaufen wäre. Ob und welche Konsequenzen Tunesien aus dem Vorfall zieht, ist noch unklar. Einige Reiseveranstalter hatten nach dem Attentat vom Freitag mit einer Rückholung von Touristen reagiert. Etwa 250 Menschen wurden alleine vom deutschen Unternehmen Tui ausgeflogen. Ein britischer Reiseveranstalter stellte zehn Flugzeuge zur Verfügung. Rund 3500 Touristen in Tunesien wollten nicht in ihre Heimatländer zurückkehren. Bei dem Anschlag am Freitag im Badeort Sousse, hatte ein Extremist mit einer Waffe um sich geschossen und dabei 38 Menschen getötet, bevor er selber erschossen wurde. Unter den Todesopfern ist auch ein deutscher Urlauber.
+ Rom: Papst Franziskus betet für die Opfer der Terroranschläge vom Wochenende
+ Den Haag: Niederlande mahnen Touristen in Griechenland zur finanziellen Vorsicht
+ Berlin: Zahlreiche Autobahnbaustellen über die Ferienzeit angemeldet
+ Werne: Massenschlägerei bei Hobby-Fußballturnier
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Rom - mikeXmedia -
Papst Franziskus hat den Opfern und Hinterbliebenen der Terroranschläge in Frankreich, Kuweit und Tunesien sein Mitgefühl ausgesprochen und die Taten scharf verurteilt. Er sicherte geistliche Unterstützung zu und teilte mit, für die Opfer zu beten. Das geht aus einem Beileidstelegramm hervor, dass aus dem Vatikan am Sonntag an die betroffenen Länder geschickt wurde. Gewalt verursache nur Leid, so das Oberhaupt der katholischen Kirche. Bei den Anschlägen am Freitag waren in den drei Ländern 70 Menschen getötet und zahlreiche weitere Personen verletzt worden.
+ Berlin: Oppermann glaubt weiterhin an Rettung Griechenlands
+ Hannover: Rückreisewelle von Tunesien-Urlaubern
+ Meißen: Feuer in Asylbewerberheim vorsätzlich gelegt
+ Weitere Meldungen des Tages
Berlin - mikeXmedia -
Trotz der gescheiterten Verhandlungen zum Weg aus der griechischen Schuldenkrise sieht SPD-Fraktionschef Oppermann optimistisch in die Zukunft. Er hält einen weiteren Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone auch weiterhin für möglich. Am Sonntag in einer Woche wird ein Volksreferendum entscheiden, ob eine Einigung mit den Geldgebern gebilligt wird. Die Griechen hätten ihrer eigenen Regierung dann doch klar die Grenzen aufgezeigt, so Oppermann in einem Rundfunkinterview. Wenn Athen dann noch legitimiert wäre zu verhandeln, müsse sie einen erneuten Dialog mit den internationalen Geldgebern treten.
+ Hannover: Tui holt Urlauber zurück nach Deutschland
+ Berlin: verdi spricht sich klar gegen Sonntagszustellung von Post aus
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Hannover - mikeXmedia -
Nach den Anschlägen in Frankreich, dem Nahen Osten und Tunesien sind zahlreiche Touristen verunsichert, wie es um die Sicherheitslage an ihren jeweiligen Urlaubsorten bestellt ist. Das hat auch der deutsche Reisekonzern Tui zu spüren bekommen. Das Unternehmen reagierte nach den „blutigen Freitag“ mit einer Rückholung der Urlauber aus den betroffenen Regionen. Bereits in der Nacht zum Samstag wurden die ersten 80 Gäste ausgeflogen. Weitere 120 Urlauber folgten über das Wochenende. Am Ort des Anschlags in Tunesien sind nach Angaben von Tui rund 260 Touristen in vier Hotels untergebracht. Insgesamt halten sich derzeit fast 4000 Menschen im Tunesien-Urlaub auf. Vom Reisekonzern wurden außerdem speziell geschulte Mitarbeiter eines Krisenteams nach Sousse geschickt, darunter auch Psychologen.